Presseinfos 2. Halbj. 2019



Die Buffets des Begegnungscafés, wie hier zum dreijährigen Bestehen, das noch im Pfarrheim gefeiert wurde, sind immer sehr opulent. Das nächste Begegnungscafé findet am Donnerstag, 19. September, von 16 bis 18 Uhr im Haus der Begegnung statt. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Begegnungscafé mit Buffet

Begegnungscafé der Flüchtlingshilfe Kall am Donnerstag, 19. September, von 16 bis 18 Uhr im Haus der Begegnung – Beteiligung an den Interkulturellen Wochen im Kreis Euskirchen

Kall – Das nächste Begegnungscafé der Flüchtlingshilfe Kall findet am Donnerstag, 19. September, von 16 bis 18 Uhr im Haus der Begegnung (Bahnhofstraße 11) statt. Willkommen sind alle Interessierten. Egal, ob sie sich auch für eine Mitarbeit in der Flüchtlingshilfe oder einfach nur die Begegnung mit den Menschen, ihren Geschichten und Kulturen interessieren. Mit dem Café im September beteiligt sich die Flüchtlingshilfe Kall in Kooperation mit der Wirkstatt Kall e.V. an den „Interkulturellen Wochen“ im Kreis Euskirchen. Unter der Regie von Miguelina Draht und Waltraud Tümmler wird zum „Internationalen Buffet“ eingeladen. Wer etwas beisteuern oder einfach nur zum Mitfeiern kommen möchte, ist herzlich willkommen. Das Flüchtlingscafé in Kall ist dank des großen Zuspruchs eine feste Institution in der Kaller Flüchtlingsarbeit geworden. Kontakte zwischen Kaller Bürgern und den „neuen Nachbarn“ werden geknüpft. Gleichzeitig ist das Flüchtlingscafé ein Ort, an dem sich die teils in Kaller Außenorten untergebrachten Flüchtlinge untereinander treffen und sich die ehrenamtlichen Helfer der Flüchtlingshilfe vernetzen können. Weitere Infos zur Flüchtlingshilfe der Gemeinde Kall gibt es unter www.fluechtlingshilfe-kall.de. pp/Agentur ProfiPress


„Sehr gut“: Das sind die Top-Azubis aus dem Kreis Euskirchen. Foto: Andreas Herrmann/IHK AC/pp/Agentur ProfiPress

„Sehr gut“: Top-Azubis aus Kall

Papstar, KEV und Jeans Fritz waren die Ausbildungsbetriebe der Besten

Kall - Insgesamt 223 Auszubildende und damit gut sieben Prozent aller 3.190 Kandidaten im IHK-Kammerbezirk Aachen haben ihre Prüfung im Sommer 2019 mit der Note 1 abgeschlossen. 159 der „sehr Guten“ hatten ihre Ausbildung in einem kaufmännischen und 64 in einem gewerblich-technischen Beruf absolviert. Darunter einige „Lehrlinge“ von Betrieben aus der Gemeinde Kall. Wie die Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Aachen mitteilt, wurden 27 Absolventen aus dem Kreis Euskirchen für ihre besondere Leistung während einer Feierstunde geehrt, darunter vier aus Kaller Ausbildungsbetrieben. IHK-Vizepräsidentin Stefanie Peters lobte die hervorragende Leistungen und appellierte an die ehemaligen Auszubildenden: „Erzählen Sie anderen davon, wie erfolgreich man mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung sein kann.“ Das sind die Top-Azubis aus Kaller Ausbildungsbetrieben: Alexander Bales, Industriekaufmann, Kreis-Energie-Versorgung Kall, Stefanie Geschwind, Industriekauffrau, Kreis-Energie-Versorgung Kall, Hannah Riesener, Kauffrau im Einzelhandel, Jeans Fritz Handelsgesellschaft für Mode mbH in Kall und Mark Svionder, Industriekaufmann, Papstar GmbH, Kall. Die IHK-Vizepräsidentin dankte allen Ausbildern, Prüfern und Lehrern der Berufsschulen: „Ohne Ihren Einsatz könnten wir keine Top-Absolventen auszeichnen.“ Im Vergleich zur Sommerprüfung des Vorjahres ist die Zahl der Absolventen im gesamten Kammerbezirk Aachen um 125 und die Zahl der „sehr Guten“ um 24 gesunken. pp/Agentur ProfiPress


Drei für Scheven (v.r.): „Schinder-Hunnes“ Günter Hochgürtel, der schwarzhumorige Ralf „Capone“ Kramp und Schreihals Manni „Böökes“ Lang. Foto: Alice Gempfer/pp/Agentur ProfiPress

Scheven unter Schock

Der „Schinder-Hunnes“ und seine legendäre „Eifel-Gäng“ überfallen Dorfhaus (Wallenthaler Straße 4) samt Insassen am Samstag, 28. September, um 20 Uhr – Vorverkauf für 15 Euro unter geschützte E-Mail-Adresse als Grafik und in der Kaller Buchhandlung Pavlik – Ortsvorsteher Hans Reiff: „Nur Mut!“

Kall-Scheven – Das Dorf wird seinem „Sheriff“ Hans Reiff auf ewig böse sein: Der Kommunalpolitiker und Ortsvorsteher hat tatsächlich die berüchtigte „Eifel-Gäng“ zum Überfall am Sonntag, 28. September, um 20 Uhr auf den Dorfsaal eingeladen. „Schinder-Hunnes“ Günter Hochgürtel, der schwarzhumorige Ralf „Capone“ Kramp und Schreihals Manni „Böökes“ Lang werden vermutlich schwer bewaffnet mit Hieb-, Stich- und Schusswaffen sowie ihren neusten Gags und Liedern über die Schevener und andere interessierte Gäste aus der Umgebung herfallen Die Tickets kosten 15 Euro im Vorverkauf und 16 Euro an der Abendkasse. Vorverkaufsstelle ist die Buchhandlung Pavlik, Bahnhofstr. 7, in Kall. Man kann auch Eintrittskarten gegen Vorkasse bei geschützte E-Mail-Adresse als Grafik ordern. Der Ortsvorsteher stöhnt schon im Vorfeld: „Es wird fürchterlich! Drei gemeingefährliche und unberechenbare Spitzbuben suchen Scheven heim. Kommt rechtzeitig zum Mut antrinken!“ Einlass ist ab 19 Uhr. Der Überfall der Eifel-Gäng wird dann gegen 20 Uhr erwartet. Die „Eifel-Gäng“, die mittlerweile ihre Beutezüge bis an Rhein und Mosel ausgedehnt hat, zieht sich zur kühleren Jahreszeit immer wieder in heimatliche Gefilde zurück. Die Schlupfwinkel der Gängster befinden sich gar nicht weit von Scheven weg. Hochgürtel stammt aus Vollem, Lang aus Bleibuir, Kramp aus Schwerfen. „Dieser Feuerüberfall auf Scheven wird eine Art Heimspiel“, ließen die drei Schwerverbrecher verlauten. Hans Reiff: „Das wird Eifel-Kabarett der grausamsten Art, schmerzhaft für Zwerchfell und die gesamte Lachmuskulatur!“ pp/Agentur ProfiPress


Die männlichen Senioren fachsimpeln bei einer Partie Skat. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Kaffee, Kuchen und Kartenspiele

Die Frauen des Kapellenchors veranstalten seit 1981 regelmäßig das Seniorencafé in Golbach für Menschen ab 65 Jahren – Einrichtung hat sogar Zulauf

Kall-Golbach – Der Termin ist für viele Senioren in Golbach gesetzt: Jeden zweiten Mittwoch im Monat findet ab 15 Uhr das Seniorencafé im Bürgerhaus statt. Im Schnitt zwischen 20 und 30 Menschen ab 65 Jahren aufwärts treffen sich dann dort und genießen die Geselligkeit. Und das Schöne: Das Seniorencafé hat sogar Zulauf. 37 Jahre lang leitete Gustl Larres das 1981 von den Frauen des Kapellenchors gegründete Café. Im Frühjahr 2018 übergab sie den Staffelstab an Ramona Ruthenbeck, die seit dem endgültigen Ausscheiden von Gustl Larres im Sommer 2018 von Corinna Poensgen unterstützt wird. Der Ablauf ist eigentlich immer gleich. Zuerst wird bei Kaffee und Kuchen oder Brötchen „jeklaav“. „Und dann muss immer ganz schnell abgeräumt werden“, berichtet Ramona Ruthenbeck. Denn dann werden die Kartenspiele ausgepackt. Während die Männer sich mit Skat oder „Fahrstuhl“ gegenseitig übertrumpfen, spielen die Frauen Rommé, Skip-Bo oder „Elfer raus“. Und natürlich stehen auch Gesellschaftsspiele wie „Mensch ärgere dich nicht“ auf dem Plan. Doch das ist nicht alles. Die Weihnachtsfeier für Senioren im Ort findet ebenfalls im Rahmen des Seniorencafés statt. Und einmal im Jahr macht das Café einen Ausflug. Im vergangenen Jahr ging es beispielsweise zu Fuß nach Straßbüsch zur Krippenausstellung. Die Senioren waren aber auch schon auf dem Rursee, fuhren mit der Flitsch nach Hellenthal, besuchten das Mausefallenmuseum in Neroth in der Eifel oder wurden durch Blankenheim geführt. „Ich finde es toll, dass das Seniorencafé so gut läuft“, freut sich Ortsvorsteher Emmanuel Kunz. Es sei wie eine Heimat für die Senioren, in der sie sich gut aufgehoben fühlten. Ein besonders großes Lob spricht er Ramona Ruthenbeck und Corinna Poensgen aus, die voller Tatendrang seien. „Die gute Arbeit im Seniorencafé wird auch im Ort registriert, weshalb die Vereine diesmal auf ihren jährlichen Zuschuss verzichten und die gesamte Summe dem Café zukommen lassen“, berichtete Kunz. Wer das Seniorencafé Golbach kennenlernen möchte, muss nur eine Voraussetzung erfüllen: Sie oder er muss mindestens 65 Jahre alt sein. Das Angebot richtet sich vornehmlich natürlich an Golbacher und Straßbüscher. „Wir sind aber auch offen für Senioren aus anderen Dörfern“, so Ramona Ruthenbeck. Sie bittet allerdings Menschen, die zum ersten Mal den Besuch erwägen, ihr unter 02441/1757 Bescheid zu geben, damit sie besser planen kann. Genauso bittet sie Senioren, die es nicht zum Café schaffen, bis spätestens Montag vor dem Cafétermin abzusagen. pp/Agentur ProfiPress


Kalls Ortsvorsteher Stefan Kupp (r.) stifteten den 58 Erstklässlern an der Grundschule Kall grellgelbe Dreiecks-Warnwesten, die einfach über den Kopf gezogen werden. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Grelle Sicherheit in dunkler Jahreszeit

Kalls Ortsvorsteher Stefan Kupp stiftete den 58 Erstklässlern der Kaller Grundschule Warnwesten, damit die Kinder auf dem Schulweg besser gesehen werden

Kall – Die Tage werden kürzer, noch ist es morgens auf dem Schulweg hell, aber das wird nicht mehr lange der Fall sein. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass die Kinder auf ihrem Schulweg wirklich gut gesehen werden. Viele Winterjacken bieten deshalb Reflektoren und auch die Schulranzen haben meist reflektierende Elemente. Dennoch schadet es nicht, wenn noch ein „strahlendes“ Kleidungsstück hinzukommt. Kalls Ortsvorsteher Stefan Kupp hat deshalb jüngst zum ersten Mal Warnwesten für die 58 i-Dötzchen der Kaller Grundschule gestiftet und sie an die Erstklässler verteilt. „Viele Schulanfänger sind auch Verkehrsanfänger“, sagt Kupp. Deshalb ist es umso wichtiger, dass die Kinder im Herbst und der damit verbundenen aufkommenden Dunkelheit besser gesehen werden. Bei der Übergabe der grellgelben Dreiecks-Warnwesten sagte er zu den Schülern: „Ihr seid jetzt seit einer Woche in der Schule. Jetzt wird es Herbst, es wird kälter und dunkler. Die Westen sollen euren Schulweg ein Stück weit sicherer machen, denn es ist wichtig, dass ihr erkannt werdet.“ Marianne Rütt, die kommissarische Leiterin der Grundschule Kall, freute sich: „Wir sind sehr glücklich darüber, dass wir mit Stefan Kupp nach dem Wegfall des bisherigen Sponsors einen neuen Stifter für die Warnwesten gefunden haben. So werden unsere jüngsten Schülerinnen und Schüler wieder bestens ausgerüstet sein.“ pp/Agentur ProfiPress


Rund 30.000 Menschen werden am Sonntag, 29. September, von 11 bis 18 Uhr, zur 34. Auflage der Kaller Herbstschau im Gewerbegebiet und im Ortskern erwartet. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

Zehntausende werden erwartet

Die Kaller Herbstschau findet am Sonntag, 29. September, von 11 bis 18 Uhr, zum 34. Mal statt – Gewerbefest am Siemensring und der Kruppstraße – Antik-, Trödel- und Krammarkt im Ortskern – Verkaufsoffener Sonntag ab 13 Uhr

Kall – Die Kaller Herbstschau gehört zu einer der erfolgreichsten Gewerbe-Veranstaltungen im Kreis Euskirchen. Zuletzt pilgerten 30.000 Menschen ins Gewerbegebiet und in die Ortsmitte, wo sich die beiden Schwerpunkte der Kaller Herbstschau befinden. „Einen solchen Andrang finden Sie bei anderen Gewerbefesten nicht, die Kaller Herbstschau ist ein einmaliger Anziehungspunkt“, resümiert Dieter Klinkhammer, der Organisator für den Bereich im Gewerbegebiet ist.

Am Sonntag, 29. September, 11 bis 18 Uhr, findet die Kaller Herbstschau zum 34. Mal statt. Die Besucherzahlen wachsen sogar jedes Jahr und auch die Fläche, die Klinkhammer-Events verwendet, ist größer als im vergangenen Jahr.

Die Geschäfte rund um den Siemensring inkl. Benzstraße haben an diesem Sonntag geöffnet, der Verkauf beginnt um 13 Uhr. „Die Kaller Herbstschau ist ein Volksfest für die ganze Familie, für jeden ist etwas dabei“, so Dieter Klinkhammer. Angefangen von den vielen Autohäusern mit ihrer Automeile bis hin zu den Info-, Markt- und Verköstigungsständen. Auch Kunst- und Trödelliebhaber kommen auf ihre Kosten.

Ein besonderes Highlight, so wie bereits in den beiden vorangegangenen Herbstschauen, ist die Teilnahme der holländischen Nachbarn. Mit ihren Spezialitäten bringen sie unter dem Motto „Holland On Tour“ ihre Nation in die Eifel, und zwar Blumen, Käse, Süßes, Poffertjes und vieles mehr.

Bei der Ausstellungsfläche gibt es eine Neuerung. Die Stände befinden sich dieses Jahr links und rechts vom Siemensring sowie auf beiden Seiten der Kruppstraße in Richtung Tanzbergstraße (also vor der Obi-Einfahrt rechts).

Im Ortskern ist das Unternehmen G-Märkte von Rolf Gelhausen Organisator. Auf der Bahnhofstraße und dem Rathausplatz findet ein Antik-, Trödel- und Krammarkt statt. Erwartet werden rund 70 Händler, darunter das Holzkompetenzzentrum Nettersheim und Korbflechter, die Kunsthandwerk, Antiquitäten und Trödel auch für Kinder anbieten. Krammarkthändler haben Artikel für den täglichen Gebrauch in der Auslage. Von 13 bis 18 Uhr sind auch die Geschäfte im Kaller Ortskern geöffnet.

Der Kaller Künstler Stephan Schick zeigt Bilder. Von 15 bis 18 Uhr tritt die Eifelrockband Wibbelstetz auf. Der Alleinunterhalter Schrotti ist mit seiner Musikmaschine ebenfalls vor Ort. Auch ortsansässige Vereine führen ihr Können vor. Kirmesbuden, ein Kinderkarussell und eine Pfeilwurfbude aus den 50er-Jahren unterhalten die Kinder.

Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt: es gibt Hähnchen und Haxen, Wein, ein Coffeeshop und ein Coffeebike und vieles mehr.

pp/Agentur ProfiPress


Laura Lorse (l.) und Sabrina Kiel sind seit August Fachberaterinnen für 21 Kindertagesstätten in kommunaler Trägerschaft in Kall, Dahlem, Nettersheim und Zülpich. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Interkommunale Fachberatung für 21 Kitas

Sabrina Kiel und Laura Lorse kümmern sich seit August um die Kindergärten in kommunaler Trägerschaft in Kall, Dahlem, Nettersheim und Zülpich

Kall/Kreis Euskirchen – Die Anforderungen an Kindertagesstätten sind im ständigen Wandel. War die Nachmittagsbetreuung vor Jahrzehnten noch eher die Ausnahme, weil die Mütter oft zu Hause waren, gehen heute meist beide Elternteile arbeiten und die 35- oder gar 45-Stunden-Buchungen für die Kinder sind Normalität – genau wie die Betreuung von Kindern unter drei Jahren. Und auch pädagogische Konzepte verändern sich oder kommen neu hinzu. Da ist es für Träger von Kindertageseinrichtungen wichtig, in jeder Hinsicht den Überblick und vor allen Dingen bestimmte Qualitätsstandards zu behalten.

Aus diesem Grund haben die Gemeinden Kall, Nettersheim, Dahlem und die Stadt Zülpich eine interkommunale Zusammenarbeit in diesem Bereich beschlossen. Unter Federführung der Gemeinde Kall sind seit 1. August Sabrina Kiel und Laura Lorse als Fachberaterinnen angestellt und für die insgesamt 21 Kindertagesstätten in kommunaler Trägerschaft zuständig.

Die Fachberaterinnen sind in erster Linie für die Kindertagesstätten selbst Ansprechpartner. „Es geht um die pädagogische Fachberatung für die Leitungen und das pädagogische Team oder um teamspezifische Aufgaben“, erklärt Sabrina Kiel. Das Themenfeld ist breit gefächert von konzeptionellen Dingen über Konfliktmanagement, Partizipation und Konzeption, bis hin zu allem, was das Kind betrifft.

„Die interkommunale Zusammenarbeit ist auch einer von vier Themenbereichen“, erklärt Sabrina Kiel. Die frühere Erzieherin, die im Stadtgebiet Euskirchen lebt, hat es innerhalb von zehn Jahren bis zur Einrichtungsleiterin geschafft, hat parallel noch Bildungs- und Sozialmanagement mit Schwerpunkt frühe Kindheit studiert und ist außerdem versiert in den Bereichen Rechtskunde und Sozialpädagogik. Laura Lorse war früher ebenfalls Erzieherin, studierte dann Pädagogik für Kindheit und Familienbildung und war zuletzt im Heimbereich und in einer Grundschule tätig. Sie lebt im Gemeindegebiet Hellenthal und hat zwei Kinder.

Weiterer Themenschwerpunkt sind die trägerspezifischen Aufgaben. Es geht um Beratung der Kommunen, um das Kennenlernen, Bewerten und Vermitteln neuer pädagogischer Ansätze, um rechtliche Änderungen.

Im vierten Bereich sind spezielle Aufgaben enthalten, dazu gehört die sogenannte Eins-zu-eins-Beratung mit Leitungen, Fachkräften oder dem Träger.

Weil die 21 Kindertagesstätten in den vier Kommunen in den ersten drei Wochen ihrer Tätigkeit noch Sommerferien hatten, konnte sich Sabrina Kiel und Laura Lorse in Ruhe einarbeiten und sich gegenseitig kennenlernen. Die ersten Kitas haben sie inzwischen schon besucht.

„Wir kommen in den Kindergartenalltag. Dort lernen wir das Team kurz kennen, stellen uns vor und erleben ein wenig vom Alltag der Kinder und Fachkräfte. Hier nehmen wir dann auch schon individuelle Fragen und Themen für unsere weitere Arbeit mit“, erklärt Laura Lorse das Vorgehen beim Besuch in einer Tagesstätte.

Ihr Büro haben die beiden in der Kaller Bahnhofstraße bezogen. Für jede Kindertagesstätte der vier Kommunen stehen Servicezeiten zur Verfügung. Sabrina Kiel und Laura Lorse teilen sich eine ganze Stelle.

pp/Agentur ProfiPress


Der Chor an der Basilika Steinfeld sucht Verstärkung für die Konzerte im Advent und an Weihnachten. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Basilikachor sucht Verstärkung

Besonders Männerstimmen sind gefragt – Proben immer mittwochs von 19.30 bis 21.30 Uhr im Musikraum am Schreinerhof des Klosters Steinfeld

Kall-Steinfeld – Nach den Sommerferien beginnt der Chor an der Basilika Steinfeld unter dem neuen Leiter Erik Arndt wieder mit den Proben. Die nächsten anstehenden Projekte sind die Vespermusik zum Advent am ersten Adventssonntag und die feierliche Gestaltung der Christmette.

Hierfür sucht der Chor dringend Verstärkung, vor allem in den Männerstimmen. Die Proben sind immer mittwochs von 19.30 bis 21.30 Uhr im Musikraum am Schreinerhof des Klosters Steinfeld. Noten lesen ist von Vorteil, aber keine Voraussetzung. Wichtig sind der Spaß am Singen und die Bereitschaft zur regelmäßigen Probenteilnahme. Willkommen sind auch „ProjektsängerInnen“ mit guten Notenkenntnissen, die sich die Musikstücke zu Hause erarbeiten können und in den letzten Proben vor den Aufführungen zu uns stoßen.

Im Mittelpunkt der Vespermusik zum Advent stehen das „Magnificat“ und „Hör mein Bitten“ von Felix Mendelssohn Bartholdy, Weihnachten soll die „Missa Cellensis“ von Joseph Haydn erklingen.

Der Chor pflegt auch die Geselligkeit mit monatlichen Stammtischen, einem Jahresausflug und Festen zum Jahresbeginn und zu Beginn der Sommerpause.

Wer Lust hat mitzumachen, wird gebeten, sich beim Vorsitzenden Stefan Hönig zu melden, entweder telefonisch unter 02441-6970, per Mail an geschützte E-Mail-Adresse als Grafik oder über die Facebook-Seite Chor und Orchester an der Basilika Steinfeld.

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Das Quartett „Los Vecinos“ mit Emmanuelle Schroeteler, Karolien Verheyen, Eduardo Blumenstock und Harry Götz sorgt am 28. September im Saal Gier für südamerikanisches Flair. Foto: Bandfoto/pp/Agentur ProfiPress

Weltmusik mit „Los Vecinos“

Konzert mit südamerikanischen Rhythmen und spanischen Klängen im Saal Gier – Am Samstag, 28. September, heißt es „Rumba trifft Salsa – Reggae trifft Swing“ – Sonnige Momente

Kall – Für sie existieren keine Grenzen, weder musikalisch noch menschlich: Unter dem Motto „Rumba trifft Salsa, Reggae trifft Swing – Weltmusik mit Tiefe“ steht am Samstag, 28. September, um 20 Uhr, ein besonders Konzert mit dem Quartett „Los Vecinos“ im Saal Gier in Kall.

Eine Französin, eine Belgierin, ein Deutscher und ein Spanier teilen mit ihrem bunten Programm ihre Lebenslust und sorgen bei ihren Konzerten für sonnige Momente, wobei Stilmix Programm ist.

Überraschend und exotisch nehmen „Los Vecinos“ (Zu Deutsch „Die Nachbarn“) den Zuhörer mit ins eigene Universum. Mit Chanson-Gefühl oder spanischer Leidenschaft, mit Jazz-Akzenten oder südamerikanischen Rhythmen. Ihre ausnahmslos selbst geschriebenen Lieder erzählen vom Leben – immer mit Gefühl, von allem, was Menschlichkeit ausmacht.

In ihren Texten geht es um Erfahrungen, die verbinden können: der Wert der einfachen Dinge, die Macht der Gedanken, die eigenen Träume zu leben – immer mit Gefühl und ganz nah.

Los Vecinos sind Emmanuelle Schroeteler (Gesang, Gitarre), Karolien Verheyen (Schlagzeug, Percussion, Gesang), Eduardo Blumenstock (Piano, Gitarre, Gesang) und Harry Götz (Bass, Gesang).

Karten im Vorverkauf für das Konzert sind zum Preis von zwölf Euro direkt in der Gaststätte Gier in Kall oder unter geschützte E-Mail-Adresse als Grafik zu bekommen.

pp/Agentur ProfiPress


Die in Kall lebende WDR-4-Moderatorin Katia Franke führt am Samstag, 7. September, durch die „Disco 44“ in der Bürgerhalle Kall. Foto: Peter Hoffmann/pp/Agentur ProfiPress

Disco 44 macht Halt in Kall

Die WDR-4-Party kommt am Samstag, 7. September, 20 bis 2 Uhr, in die Bürgerhalle Kall – Moderation übernimmt die in Kall lebende WDR-4-Moderatorin Katia Franke

Kall – Am Samstag, 7. September, macht die „Disco 44“ von WDR 4 zum ersten Mal Station in Kall. Dann kann ab 20 Uhr in der Bürgerhalle zu den größten Lieblingshits aus den vergangenen Jahrzehnten und aktueller Popmusik gefeiert und getanzt werden.

DJ Ralf Lipki wird für die WDR-4-Party viele beliebter Klassiker sowie aktuelle Partyhits einpacken: „All Night Long“ von Lionel Richie, „I Am What I Am“ von Gloria Gaynor, Barry Whites „Can‘t Get Enough of Your Love Babe“ oder „Sing Hallelujah“ von Dr. Alban werden an diesem Abend nur einige der beliebten Klassiker sein, zu denen ausgelassen getanzt werden kann. Und natürlich kann man sich auch auf Neuheiten wie von Alle Farben, Calvin Harris, George Ezra oder Ed Sheeran freuen.

Wer gerne tanzt und eine lockere Atmosphäre schätzt, ist bei der Disco 44 richtig – egal ob man 44 Jahre, älter oder jünger ist. Moderiert wird der Abend von einer Kallerin: Katia Franke, die bei WDR 4 hinter dem Mikro sitzt.

Die Party in der Bürgerhalle (Auelstraße 49 in Kall) endet um 2 Uhr, Einlass ist bereits um 19.45 Uhr. Karten kosten im Vorverkauf 15 Euro, an der Abendkasse 17 Euro. Erhältlich sind sie im Vorfeld bei der Buchhandlung Pavlik (Bahnhofstraße 7) sowie per E-Mail unter geschützte E-Mail-Adresse als Grafik.

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Dottels Ortsvorsteher Hans Reiff (vorne) freut sich, dass Josef Mertens, Ludwig Tümmeler, Hubert Dahmen, Toni Tümmeler und Rudi Becker (v.l.) die Grünkolonne gebildet haben, die sich jeden zweiten Dienstag trifft. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Grünkolonne jetzt auch in Dottel

Hubert Dahmen, Josef Mertens, Ludwig und Toni Tümmeler sowie Rudi Becker kümmern sich alle zwei Wochen um die Gemeinde-Grünflächen im Ort

Kall-Dottel – Wer will fleißige Handwerker sehen? Der muss nur nach Dottel gehen! In dem 171-Einwohner-Ort hat sich im Frühjahr die zweite Grünkolonne im Kaller Gemeindegebiet gebildet. Die fünf Rentner Hubert Dahmen, Josef Mertens, Ludwig und Toni Tümmler sowie Rudi Becker treffen sich jeden zweiten Dienstag um 14 Uhr und kümmern sich um die Gemeinde-Grünflächen im Ort.

Vorausgegangen war eine Bürgerversammlung Anfang des Jahres, bei der auch Kalls neuer Bauhofleiter André Kaudel anwesend war, wie Ortsvorsteher Hans Reiff berichtete. Die Gemeinde unterstützt es, dass – wie in Scheven als erstem Dorf geschehen – sich in jedem Ortsteil eine Grünkolonne bildet. Dadurch würden die Mitarbeiter des Bauhofs entlastet. Eine Folge davon wäre, dass sich der Grad der Grünflächen-Pflege in den Dörfern erhöht. Das Material für die Arbeiten stellt die Gemeinde.

Bürgermeister Hermann-Josef Esser zeigt sich erfreut über die Initiativen in den beiden Dörfern. „Eine Grünflächenpflege in dieser Intensität kann eine Kommune alleine nicht leisten“, so Esser. „Ich schätze das Engagement der Bürger in ihren Wohnorten daher sehr. Sie tragen maßgeblich zu einem gepflegten Ortsbild bei sowie zu einer intakten Umwelt. Davon profitieren letztlich alle.“

In der zweiten Aprilhälfte haben die fünf Mitglieder der Dotteler Grünkolonne losgelegt. Mit dabei ist auch meist Hans Reiff, Ortsvorsteher von Scheven, Dottel, Wallenthal und Wallenthalerhöhe, als Organisator. Bei größeren Arbeiten können sie auf weitere Helfer zurückgreifen.

„Gepflegt werden die Flächen der Gemeinde wie der Spielplatz oder der Dorfplatz“, erklärt Reiff. Auch das ein oder andere ökologische Projekt ist geplant. Dabei würden die Dotteler eng mit der Gemeinde, der Biologischen Station und der Unteren Landschaftsbehörde des Kreises zusammenarbeiten.

pp/Agentur ProfiPress


Die Damen des 1981 gegründeten Radsportvereins RSV Kall servierten den Teilnehmern des Kölner Radmarathons, aber auch Freizeitradlern auf RTF-Teilstrecken des Marathons, unter anderem Hühnersuppe mit Nüdelchen, von der Blumenthaler Metzgerei Schneider belegte Brötchen und große Stücke aus 21 leckeren selbstgebackenen Kuchen. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

21 Kuchen für Marathonradler

RSV-Damen lockten am Kontrollpunkt Kall mit kulinarischem Angebot – Vorsitzender Gerd-Dieter Schmitz: Generalprobe für eine eigene Radtouristikfahrt 2020

Kall – Kirmessonntag in Kall: Karussellfahren, Schießbude und Frühschoppen für die einen, Kilometerabreißen mit dem Fahrrad, Schwitzen und Arbeiten für die anderen. Und das auf wenigen Hundert Metern im Kaller Auel, wo sich der Rummelplatz und ein Start- und Kontrollpunkt des diesjährigen Bezirks-Radmarathons Köln befanden.

Letzteren haben 20 der 31 Aktiven des RSV Kall an der Grundschule aufgebaut – mit Sonnenschirmen und Fourage-Fahrzeug des einen Sponsors, Rewe, und Recyclinggeschirr des anderen örtlichen Großunterstützers Papstar. Bereits deutlich vor 10 Uhr, als sie erwartet wurden, trafen die ersten Marathon-Radler in der Urftmetropole ein. Sie waren 70 Kilometer zuvor in Immendorf zwischen Köln und Wesseling gestartet und mit einem Schnitt von deutlich über 20 Stundenkilometern in der Eifel angekommen.

Kall über Kreuzweingarten/Rheder bei Euskirchen war allerdings noch längst nicht das Ziel der Marathon-Fahrer, die insgesamt 221 Kilometer weiter über Blankenheim und nochmals Kreuzweingarten zurück nach Immendorf zurückzulegen hatten.

 

Werbung für mehr Aktive

 

Kall wäre für sie aufgrund des kulinarischen Angebots ein attraktiver Zielort gewesen, denn die Damen des 1981 gegründeten Radsportvereins RSV servierten nicht nur Hühnersuppe mit Nüdelchen und von der Blumenthaler Metzgerei Schneider belegte Brötchen, sondern auch ordentlich große Stücke aus 21 selbstgebackenen Kuchen.

RSV-Vorsitzender Gerd-Dieter Schmitz sagte, er betrachte die Teilnahme an Organisation und Durchführung des Radmarathons im Bezirk Köln als Generalprobe für eine eigene Radtouristikfahrt (RTF), die der RSV Kall 2020 durchführen wolle. Auch der Radmarathon diente vielen Teilnehmern, die in Kall, Blankenheim oder Kreuzweingarten starteten, als Radtouristikfahrt mit Wertungskilometern.

Wie Vorsitzender Gerd-Dieter Schmitz, sein Stellvertreter Herbert Radermacher und Heinz Wulf betonten, will der 1981 gegründete Radsportverein Kall attraktiver werden und mehr Mitglieder werben. Wer beim RSV mitmachen möchte, kann zu den regelmäßigen Radlertreffs sonntags morgens um 9 Uhr für ambitioniertere Fahrer oder dienstags um 10 Uhr für Freizeitradfahrer kommen Treffpunkt ist jeweils der „Aktivi“-Park im Auel.

Radtouristikfahrer können auch die Permanent-RTF des RSV Kall über 72 Kilometer und 608 Höhenmeter in Anspruch nehmen. Sie führt vom Aktivpark im Auel über Anstois, Wallenthalerhöhe, Bleibuir, Wollersheim, Embken und Oberelvenich zurück über Frauenberg, Obergartzem, Rißdorf, Holzheim, Kallmuth und Dottel nach Kall. Stempelstation ist der Aktivpark.

pp/Agentur ProfiPress


In Wallenthal findet am Sonntag, 1. September, von 10 bis 16 Uhr der zweite Dorftrödel statt. Foto: Bärbel Hoffmann/pp/Agentur ProfiPress

Dorftrödel in Wallenthal

Großes Angebot vom Sonntag, 1. September, 10 bis 16 Uhr

Kall-Wallenthal – In Wallenthal findet am Sonntag, 1. September, von 10 bis 16 Uhr der zweite Dorftrödel statt. Angeboten werden an den einzelnen Stationen im Ort unter anderem Kinderspielzeug und -kleidung, Bücher, Schallplatten, Porzellan und zahlreiche weitere Schätze.

Die Dorfgemeinschaft verspricht außerdem, dass für kulinarische Köstlichkeiten ausreichend gesorgt ist

pp/Agentur Profipress


Bild privat

Lesung in der Bibliothek Kall: Allerseelenschlacht von Olaf Müller

„Ein toter SS-Mann, Kunstraub in Düren, Aachen, Maastricht. Showdown in Reims und CIA in Eupen. Kommissar Fett gerät in einen Strudel aus Vergangenheit, Rache, Verbrechen.“

So wird der Inhalt des neuen Kriminalromans von dem Autor Olaf Müller im Klappentext des Buches beschrieben.

 

In Kooperation mit der Buchhandlung Pavlik findet am 20. September 2019, um 19:30Uhr, eine Lesung mit Olaf Müller in der Bibliothek Kall statt. Der Autor liest aus seinem neuen Buch „Allerseelenschlacht“ vor. Eintrittskarten erhalten Sie ab sofort in der Bibliothek Kall und in der Buchhandlung Pavlik.

 

 

Wann:          20. September 2019, um 19:30Uhr

 

Wo:               Bibliothek Kall (Schulungsraum)

Bahnhofstr. 11

53925 Kall

 

Telefon:       02441-779552

 

Eintritt:         8,00€

 

 

 

 


Der Kletterturm ist eine der neuen Attraktionen auf dem Spielplatz in Keldenich. Der Förderverein für Kinder und Jugend hatte Geld gesammelt und zahlreiche neue Spielgeräte angeschafft. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Spieleparadies in Keldenich

Der Förderverein für Kinder und Jugend hatte Geld für neue Spielgeräte auf dem Spielplatz gesammelt – Offizielle Eröffnungsfeier am Samstag, 7. September, ab 14 Uhr

Kall-Keldenich – Der Wunsch des Steppkes wurde erhört – und nicht nur der: Einen Kletterturm mit Stange zum Runterrutschen für den Spielplatz Keldenich hatte er sich im vergangenen Jahr erhofft. Der Wunsch ist jetzt in Erfüllung gegangen – und noch zahlreiche weitere dazu. Innerhalb eines Jahres hat der Förderverein für Kinder und Jugend auf dem rund 800 Quadratmeter großen Platz an der Römerstraße ein wahres Spieleparadies errichtet.

Besagter Kletterturm ist das Highlight des Platzes. Er bietet nicht nur diverse Möglichkeiten, auf ihn zu klettern. Es gibt auch mehrere Wege nach unten, darunter auch die gewünschte Rutschstange. Über eine Brücke sind zwei Elemente miteinander verbunden, eines davon bietet die Möglichkeit, den Kies, der als Fallschutz dient, ins Spiel einzubinden. Ebenfalls neu ist ein Gerät mit einem Rohr, durch das die Kinder krabbeln können; es wurde im bisherigen Sandkasten aufgestellt. Im Sand drumherum können die Kinder nach wie vor buddeln und Burgen bauen. Auch eine Seilbahn wurde neu aufgestellt, genau wie eine Wippe und Kleingeräte. Das Rondell, die Rutsche und die Schaukel sind noch geblieben.

Noch vor einem Jahr sah der Spielplatz in Keldenich wenig attraktiv aus. Die meisten Geräte waren sichtlich betagt, der Platz kaum ausgefüllt. Dank zahlreicher Sponsoren wie Bild – Ein Herz für Kinder, Pro Pet Koller Heimtier Center, Müller & Sohn und der Mehrtec GmbH, der Teilnahme an einem Gewinnspiel der Fanta-Spielplatz-Initiative und auch dank der Unterstützung der Gemeinde Kall, sowohl finanziell als auch durch den Bauhof beim Aufstellen der Geräte, konnte der Förderverein das Geld für die Spielgeräte und die Aufstellung zusammenbekommen. „Allein die neuen Spielgeräte haben rund 30.000 Euro gekostet“, erzählt Fördervereinschef Denis Raue. Rund 800 Euro brachte übrigens der Verkauf von selbst gemachtem Apfelmus vom Baum, der auf dem Spielplatz steht, ein.

„Ich finde es schön, dass sie so zahlreich Sponsoren gewinnen konnten“, sagte Bürgermeister Hermann-Josef Esser nun bei der Besichtigung des Spielplatzes. Das Modell, dass Gemeinde, Sponsoren und engagierte Helfer wie der Förderverein zusammenarbeiten, habe sich in der Gemeinde Kall bewährt. „Das bringt auch eine Identifikation mit dem Spielplatz mit sich“, so Esser. An die Hundebesitzer appelliert er, dass sie ihre Tiere bitte nicht mit auf den Spielplatz bringen, damit er möglichst sauber bleibt.

Seit die neuen Spielgeräte in Keldenich auf dem Spielplatz vom Gemeinde-Bauhof aufgestellt wurden, ist immer etwas los. Das soll auch am Samstag, 7. September, so sein. Von 14 Uhr an lädt der Förderverein zur offiziellen Eröffnung des Spielplatzes ein. Das Ende ist offen.

Die Römerstraße wird anlässlich der Eröffnung im Abschnitt, in dem sich der Spielplatz befindet, gesperrt, damit Platz für eine Frittenbude, einen Bierwagen und einen Toilettenwagen geschaffen wird. Es werden außerdem Waffeln gebacken, eine Hüpfburg aufgestellt und die Kinder können mit Karlo Klötzchen Prachtbauwerke errichten.

pp/Agentur ProfiPress


Ein Teil der Aktiven des RSV Kall von 1981 bei der Ausfahrt zur Saisoneröffnung 2018. Man hätte gerne mehr Mitglieder. Interessenten könne sich unter www.rsv-kall.de informieren. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Marathon geht über Kall

Radsportverein RSV Kall von 1981 beteiligt sich an Großveranstaltung des Radsportbezirks Köln-Bonn, Kontrollpunkt, Start und Ziel für Radtouristiker am Sonntag, 25. August, ab 7 Uhr an der Grundschule im Auel

 

Kall – Der Radsportverein RSV Kall beteiligt sich am Sonntag, 25. August, als Kontroll-, Start- und Zielpunkt-Betreuer am Bezirksmarathon des Radsportbezirks Köln-Bonn. Interessenten können dort an der Grundschule im Auel zwischen 7 und 17 Uhr wahlweise Radtouristikfahrten (RTF) nach Blankenheim, Kreuzweingarten oder Immendorf bei Köln starten.

Der eigentliche Marathon, größtenteils für Fahrer mit Wertungskarten (Voranmeldung unter www.bdr.bike/bdr/nrw/marathonkb), startet in Immendorf und führt über insgesamt 221 Kilometer nach Kreuzweingarten, Kall und Blankenheim und von dort wieder über Kreuzweingarten zurück nach Immendorf.

Wie Vorsitzender Gerd-Dieter Schmitz, sein Stellvertreter Herbert Radermacher und Heinz Wulf im Aktivpark im Kaller Auel bekanntgaben, plant der 1981 gegründete Radsportverein Kall außerdem 2020 wieder eine eigene Radtouristikfahrt. Man möchte gerne für mehr Mitglieder als die zur Zeit 31 aktiven Radler attraktiv werden.

Wer beim RSV mitmachen möchte, kann zu den regelmäßigen Radlertreffs sonntags morgens um 9 Uhr für ambitioniertere Fahrer oder dienstags um 10 Uhr für Freizeitradfahrer kommen. Treffpunkt ist jeweils der „Aktivi“-Park im Auel.

 

Hühnersuppe und Streckenbetreuung

 

Radtouristikfahrer können auch gerne die regelmäßig angebotenen Permanent-RTF des RSV Kall über 72 Kilometer und 608 Höhenmeter in Anspruch nehmen. Sie führt vom Aktivpark im Auel über Anstois, Wallenthalerhöhe, Bleibuir, Wollersheim, Embken und Oberelvenich zurück über Frauenberg, Obergartzem, Rißdorf, Holzheim, Kallmuth und Dottel nach Kall. Stempelstation ist der Aktivpark.

Am Kontrollpunkt des Bezirksmarathon wollen die Kaller Radsportler mit einem Dutzend Aktiver an der Grundschule im Auel im Einsatz sein. Neben den Kontroll-, Start- und Zielaufgaben wollen die Kaller die Marathonteilnehmer auch beköstigen.

Neben Kaffee und Kuchen sowie belegten Brötchen wollen sie auch eine kräftige Hühnersuppe mit Nüdelchen servieren. Außerdem hat der RSV Kall die Aufgabe, die Marathonstrecke zwischen Kall und der nächsten Etappe Blankenheim auszuschildern.

Nähere Einzelheiten zum RSV kann man auf dessen Internetseite unter www.rsv-kall.de nachlesen. Informationen zum Bezirksmarathon gibt es unter www.bdr.bike/bdr/nrw/marathonkb .

pp/Agentur ProfiPress


Auch die Sirene auf dem Kaller Rathaus wird laut Feuerwehrchef Harald Heinen am Donnerstag, 5. September, zwischen 10 und 10.13 Uhr dreimal ertönen. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Am 5. September heulen die Sirenen

Die Gemeinde Kall nimmt von 10 bis 10.13 Uhr am landesweiten Warntag teil – In neun Ortschaften wird es laut

Kall – Bürger im Gemeindegebiet Kall müssen sich am Donnerstag, 5. September, zwischen 10 und 10.13 Uhr keine Sorgen machen, wenn in dieser Zeit die Sirenen in Kall, Keldenich, Scheven, Sötenich, Rinnen, Urft, Sistig, Wahlen und Krekel insgesamt dreimal für je eine Minute ertönen. Dabei handelt es sich um einen Probealarm. Die Gemeinde Kall nimmt am landesweiten Warntag teil, der zum zweiten Mal stattfindet. Das Motto lautet „Zusammen: Warnen“.

„Wir sind zurzeit dabei, das Warnsystem, also die Feuerschutzsirenen, im Gemeindegebiet zu ertüchtigen und auszubauen“, erklärt Feuerwehrchef Harald Heinen. 18 Sirenenstandorte sind aktuell betriebsbereit, aber nicht in der Lage, über Funk oder Kabel angesteuert zu werden. Das soll sich im Rahmen des Ausbaus der digitalen Alarmierung der Feuerwehr ändern. Derzeit rechnen die Feuerwehren damit, dass die digitale Alarmierung im zweiten Halbjahr 2020 betriebssicher sein wird.

Der Probealarm beginnt um 10 Uhr mit einem einminütigen Dauerton. Nach einer fünfminütigen Pause wird es um 10.06 Uhr einen einminütigen, auf- und abschwellenden Heulton geben. Nach erneuter fünfminütiger Pause erfolgt um 10.12 Uhr ein weiterer einminütiger Dauerton, der im Ernstfall Entwarnung symbolisiert. Die Sirenen an den genannten Standorten werden jeweils von Hand ausgelöst.

Die verbleibenden Orte sollen in den nächsten beiden Jahren in das Sirenensystem eingebunden werden. Entsprechende Haushaltsmittel stellt die Gemeinde Kall laut Harald Heinen bereit.

Mit dem Heulton wird im Ernstfall vor Gefahren gewarnt. Verbunden ist er mit einer Aufforderung, einen Hörfunksender einzuschalten, für Kall wäre das der WDR 2. Auch auf Durchsagen im Ort sollten Bürger achten. Die Leitstellen, die im Regelfall den Sirenenalarm auslösen, senden außerdem Warnungen an die Warn-App Nina, an TV-Programme, an soziale Medien und an die Deutsche Bahn.

Im Ernstfall rät das Landesinnenministerium zu folgendem Verhalten: Ruhe bewahren, je nach Vorfall Gebäude/Wohnung aufsuchen oder verlassen, Nachbarn informieren, Türen und Fenster schließen, Radio einschalten (WDR 2 oder Radio Euskirchen, bei Stromausfall besteht die Möglichkeit über das Autoradio) sowie Notrufe sowohl an Polizei (110) oder Rettungsdienst/Feuerwehr (112) nur im Notfall absetzen.

pp/Agentur ProfiPress


Die Kaller Kirmes findet dieses Jahr statt von Samstag, 24., bis Montag, 26. August. Davon profitieren besonders die Schulkinder, die noch Ferien haben. Foto: Sarah Winter/pp/Agentur ProfiPress

Kurzweil bei Kaller Kirmes

Jahrmarkt in der Auelstraße vom 24. bis 26. August – Maigeloog gräbt Knochen aus

Kall – Am vierten Augustwochenende, dem letzten Wochenende in den Sommerferien, wird in Kall Kirmes gefeiert. Von Samstag, 24., bis Montag, 26. August, haben die zahlreichen Buden am Kirmesplatz in der Auelstraße geöffnet.

Die Kirmes beginnt mit dem Ausgraben des Kirmesknochens durch das Maigeloog am Kirmessamstag um 17.30 Uhr am evangelischen Altenheim im Vogtpesch. Anschließend marschiert das Maigeloog, musikalisch unterstützt von der Musikkapelle Kall, zum Kirmesplatz. Dort wird Ortsvorsteher Stefan Kupp die Kirmes offiziell mit dem Fassanstich eröffnen.

Auf dem Kirmesplatz werden die Jahrmarkts-Beschicker vier Fahrgeschäfte aufstellen: den Auto-Scooter, die Raupenbahn, das Karussell „Schatzinsel“ sowie den Safari-Jet. Auch bei den „Magic Games“, am Schießwagen, am Ping-Pong-Wagen und der Pfeilwurfbude wird eine Menge Kurzweil geboten.

Der Getränkefachhandel Schmitz sorgt mit seinem Getränkestand auf dem Kirmesplatz dafür, den Durst der Besucher zu löschen. Für den Hunger haben zwei Imbissbuden, von denen eine auch Reibekuchen anbietet, allerlei Leckereien im Angebot. Zudem bieten die Damen des DRK-Projekts „Starke Frauen“ im Haus der Begegnung an einem Stand frische Smoothies. Die Gaststätte Gier ist Kirmessamstags ab 18 Uhr geöffnet.

Während der Kirmes muss die Auelstraße zum Teil gesperrt werden. Die Sperrung reicht vom einstigen Hauptschulgebäude bis zur Bürgerhalle. Wegen der Schulferien entsteht keine Beeinträchtigung des Schulbusverkehrs. Die Toiletten in der Bürgerhalle sind während der Kirmes für die Besucher geöffnet.

pp/Agentur ProfiPress


Lesung in der Bibliothek Kall: Meteoriten aus dem Jenseits von Antoine Sourbier

„Warum sollte ich dieses Buch lesen? Weil ‚Meteoriten aus dem Jenseits‘ die althergebrachten, verkrusteten Strukturen von Religion und Kirche aufbrechen. Sie entmystifizieren, entmumifizieren und realisieren.“ Auf diese Weise wird der Inhalt des Buches im Klappentext beschrieben.

 

Am 06.09.2019 (Freitag) findet um 19:00Uhr in der Bibliothek Kall eine Lesung aus dem Buch „Meteoriten aus dem Jenseits“ von Antoine Sourbier statt.

Im Anschluss laden wir Sie zu einer Diskussion mit dem Autor über die vorgetragenen Themen ein.

 

Wann:             06.09.2019 (Freitag), 19:00Uhr

 

Wo:                 Bibliothek Kall (Schulungsraum)

Bahnhofstr. 11

53925 Kall

 

Telefon:         02441-779552

 

Eintritt:           frei


Das ehemalige Hauptschulgebäude wird für die Sanierungsarbeiten komplett ausgeräumt. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Aus der Haupt- wird die Grundschule

Die Umbauarbeiten am ehemaligen Hauptschulgebäude an der Auelstraße sind in vollem Gange – Umzug der Grundschule vermutlich zum Jahreswechsel 2020/21

Kall – Die Umbauarbeiten am ehemaligen Hauptschulgebäude in Kall, in das nach Vollendung die Grundschule einziehen soll, sind momentan in vollem Gange. Anfang Juli wurde mit der Demontage der Heizung-, Sanitär- und Elektroinstallationen begonnen. Momentan findet eine Schadstoffsanierung statt, die voraussichtlich einen Monat dauert und demnach Ende August abgeschlossen sein wird.

Im Anschluss daran, voraussichtlich also im September, erfolgen weitere Demontage- und Abbrucharbeiten, etwa der Trockenbaudecken, Innentüren und Bodenbeläge. Sind diese Arbeiten abgeschlossen, folgen die Neuinstallation der technischen Gebäudeausrüstung sowie die Rohbau- und Innenausbauarbeiten.

So wird eine neue raumseitige Wärmedämmung an den Außenwänden angebracht. Der bisherige Heizkessel wird durch einen Gasbrennwertkessel ersetzt. Auch ein neuer Aufzug wird installiert, denn die Räume im Obergeschoss sollen barrierefrei erreichbar sein.

Der Grund für den Umzug: Die Grundschule Kall hat weiteren Raumbedarf. Aus diesem Grund beschloss der Rat Anfang Juli 2018, dass die Grundschule in das nur 200 Meter entfernte Gebäude der Hauptschule, in der der Betrieb zum 31. Juli 2018 eingestellt wurde, ziehen soll.

Die Sanierungsarbeiten sind die Folge einer pädagogischen Bedarfsberatung, die die Gemeinde Kall in Auftrag gegeben hatte. Das vorgestellte Raumkonzept durch Raimund Pratt vom Entwicklungsbüro Bildung aus Niederkassel-Rheidt soll den Grundschülern vielfältigen und modernen Unterricht ermöglichen. Außerdem sollen alle Anforderungen erfüllt sein, um Schule und Unterricht auf den aktuellsten pädagogischen Stand zu bringen – gemeint ist beispielsweise differenzierter, integrativer und digitaler Unterricht.

Durch den Wechsel in das bisherige Hauptschulgebäude hat die Grundschule räumlich großzügigere Möglichkeiten. Dadurch ist sogar langfristig die Erweiterung von einer Drei- auf eine Vierzügigkeit sowie des Ganztagsbetriebs denkbar.

Sämtliche Unterrichtsräume werden im oberen Stockwerk untergebracht, genauso ein Pflege- und Therapieraum sowie ein sozialpädagogischer Trainingsraum. Im Erdgeschoss befinden sich nach derzeitiger Planung die Fachräume für den Sachunterricht und das Werken sowie Lagerräume und eine Lehrküche. Die moderne Mensa wird in die Aula erweitert.

Die Sanierung wird frühestens Mitte 2020 abgeschlossen sein. Der Umzug der Grundschule erfolgt deshalb vermutlich erst zum Jahreswechsel 2020/21.

pp/Agentur ProfiPress


Fast täglich sind die Helfer bei der Kaller Tafel aktiv, um Bedürftige mit Lebensmitteln zu versorgen. Das Team würde sich über weitere ehrenamtlich helfende Hände freuen. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

„Helfen? Das tut innerlich gut!“

Kaller Tafel sucht helfende Hände – Interessierte können sich bei Johannes-Heinrich Wegge melden - Zu Spitzenzeiten werden 300 Familien versorgt - Täglich rund zwei Tonnen Ware bewegt

Kall – Roswitha Ambus ist überzeugt: „Helfen? Das tut innerlich gut!“ Sie engagiert sich bereits seit zwölf Jahren bei der Kaller Tafel. Anne-Maria Koch sogar schon seit den Anfängen im Jahr 2006. Geschäftig räumen die beiden mit den anderen ehrenamtlichen Helfern an diesem Morgen die Waren in die Regale oder in die Kisten. Es gibt viel zu tun, gleich kommen viele bedürftige Menschen in das Gebäude an der Aachener Straße, um sich mit dem Nötigsten zu versorgen.

„Wir haben sehr viel zu tun und wären wirklich froh, wenn uns noch weitere Helfer unterstützen können“, so der Leiter der Kaller Tafel Johannes-Heinrich Wegge. Aktuell zähle der gemeinnützige Verein 50 Helfer. Die „Neuen“ sollten körperlich fit sein und anpacken können. „Es müssen ja auch mal Kisten getragen werden“, sagt Wegge.

 

Zuverlässig und flexibel

 

Gesucht werden Fahrer wie auch Helfer für das Sortieren und Ausgeben vor Ort. Zuverlässig und flexibel - das wäre prima. Für Fahrer ist ein gültiger Führerschein natürlich Voraussetzung.

„Die Fahrten starten meist schon früh. Ab 7.30 Uhr fahren wir an über 20 Stationen in Kall und Umgebung die ersten Geschäfte ab“, berichtet Wegge. Für Sonderaktionen fahre man sogar bis nach Köln oder auch ins Ruhrgebiet – wie jetzt aktuell für etliche Paletten Dauerkonserven. Wegge macht deutlich: „Wenn wir nicht auch schon mal weiter wegfahren würden, könnten wir das benötigte Volumen gar nicht stemmen.“

Hinzu kommt, dass die Kaller Tafel neuerdings über ein zweites Auto verfügt. Die Freude ist darüber besonders groß. „Das ist ein Kühlfahrzeug. Das eröffnet uns völlig neue Möglichkeiten“, so Wegge. Damit könne man nun auch tiefgekühlte Artikel in das Angebot aufnehmen. Vor Ort sind ausreichend Tiefkühltruhen und –schränke vorhanden, um dann die Ware auch lagern zu können.

Zu Spitzenzeiten kommen pro Ausgabetag durchschnittlich rund 100 Personen, womit rein rechnerisch rund 300 Menschen in deren Familien versorgt werden.

Da wird also viel bewegt. „Wir rechnen in Tonnen“, verrät Schatzmeisterin Dr. Gerlinde Linne von Berg und schätzt, dass bis zu zwei Tonnen Lebensmittel täglich den Raum verlassen. Immer wieder muss verräumt und Verdorbenes schon mal aussortiert werden. Die Ausgabe an der Kaller Tafel erfolgt dienstags und freitags, jeweils von 11 bis 11.30 Uhr.

 

Kein Geld – und doch Gewinn

 

„Das ist alles ehrenamtlich, hier bekommt keiner Geld“, macht Wegge deutlich. Lediglich Fahrtkosten mit dem privaten PKW werden erstattet. Trotzdem zahle es sich aus. Für das Engagement bekomme man viel zurück. „Wenn Sie sehen, wer kommt, wissen Sie, wofür Sie es machen.“

Manche Rentenempfänger kämen schon seit Jahren zur Kaller Tafel, weil das Geld hinten und vorne nicht reiche. „Für die gibt es oft keine Chance aus dem Elend raus zu kommen, weil sich die Einkommenslage ja nicht mehr ändert.“

Die Verwaltung sei stolz auf die Einrichtung und unterstütze gerne, so Michael Heller, Allgemeiner Vertreter des Kaller Bürgermeisters: „Die Kaller Tafel hilft vielen bedürftigen Menschen auch über den Kaller Ortskern und das Gemeindegebiet hinaus.“. Die Tafel leiste zudem einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz, denn ohne sie würden Tonnen von Lebensmitteln vernichtet werden. „Es ist ein vernünftiger Umgang mit den Ressourcen, wenn man dabei noch was Gutes tut, dann gibt es doch nichts Besseres.“ Das nachhaltige Engagement verdiene Unterstützung.

„Wir haben mit sieben Familien angefangen“, erinnert sich Dr. Gerlinde Linne von Berg. Im Kreis Euskirchen gehört die Kaller Tafel mittlerweile zu den drei größten. Das Einzugsgebiet reiche bis Blankenheim, Simmerath und die belgische Grenze.

Wer sich einbringen und helfen möchte, kann sich melden bei Johannes-Heinrich Wegge, Telefon 0176/ 96020721.

pp/Agentur ProfiPress


Rund 100 Anmeldungen haben die Organisatoren auch diesmal vermelden dürfen. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

„Foto geht um die Welt“

Rund 100 Teilnehmer beim beliebten Fußballcamp in Rinnen – Mini-Weltmeisterschaft und Abschluss-Training mit Eltern

Kall-Rinnen - „Da ist Zumba und wie die Fitness-Kurse alle heißen, Pille-Palle dagegen“, frozzelt Moderator Michael „Howie“ Engel ins Mikrofon. Die Fußball-Kids sind mit besonderem Feuereifer bei dem Aufwärmtraining dabei, denn diesmal machen auch deren Väter und Mütter mit. Gegenseitig wirft man sich die Bälle zu.

Das gemeinsame Training ist der krönende Abschluss des beliebten dreitägigen Fußballcamps in Rinnen. „Die sind heiß wie Frittenfett“, stellt Engel schon fest, bevor es überhaupt losging mit dem Eltern-Kind-Training.

 

Großes Camp mit 100 Fußballern

 

„Unser Fußballcamp ist seit vier Jahren am Start und sicherlich das Camp mit den meisten Teilnehmern in unserer Region“, berichtet Ralf Kremp, einer der ehrenamtlichen Camp-Trainer, stolz. Rund 100 Anmeldungen haben die Organisatoren auch diesmal vermelden dürfen.

Eingeteilt in namhafte Vereine, von Bayern München bis Manchester United, ging es an die Stationen. Erklärt werden musste nicht mehr viel. „Experten habt ihr alle an der Hand, nämlich Eure Kinder“, so Kremp. Die hatten an den Tagen zuvor schon mächtig geübt und gedribbelt, gepasst oder geflankt, aber auch Elfmeterschießen geübt – und waren fit wie die Profis.

Veranstaltet wird das Camp von vier Vereinen, dem SSV Golbach, SV Sötenich, SV Sistig-Krekel und SV Rinnen. Die Trainergilde mit den beiden Organisatoren Stefan Weishaupt und Ralf Kremp sowie Uwe Metternich und Jens Knebel, aktiver Kicker beim Bezirksligisten Sötenich, ist in Fußballkreisen über die Region hinaus bekannt. Die Coaches wissen wie es geht und wie man den Kindern Kniffe und Knowhow an die Hand gibt. Für das Camp sind zwölf Trainer, ein A-Jugendspieler und insgesamt rund 40 Helfer aktiv.

 

Moderne Ausstattung

 

Die Ausstattung der Camps ist lobenswert, so Kremp. Etliche Tore in unterschiedlichen Größen, Kegelhürden oder Slalomstangen bis hin zu sogenannten „Reboundern“ fürs Techniktraining sind im Einsatz. „Das ist modernes Fußballtraining. Letzteres setzen gerne auch die Profis ein“, so Kremp. Gutes Material sei supermotivierend für die Kinder.

Zwischendurch gibt es spannende Wettkämpfe und sogar eine Mini-Weltmeisterschaft für die Teilnehmer. Da es ganz schön warm ist, zoppen etliche Kinder zwischendurch ihren Kopf in den mit Wasser gefüllte Eimer. Auch Leon, der bei der Übung ganz schön in Schwitzen geriet, probiert es aus und stellt zufrieden fest: „Das tut gut.“

Das „Eifel Fußballcamp“ wird unterstützt vom Rewe Center Kall. Das Camp soll neben den fußballerischen Fähigkeiten auch einen Beitrag zur gesunden Ernährung der Kinder leisten, wie Kremp erklärt. Den Kindern werde zum Beispiel täglich Bio-Obst bereitgestellt.

Jung und Alt macht dieser Tag sichtlich Spaß. Als die rund 100 Kinder ihre Eltern beim Handstand an den Füßen stabilisieren, witzelt der Moderator gutgelaunt: „Rinnen, das Foto geht um die Welt und bekommt mindestens drei Millionen Klicks bei Instagram.“

pp/Agentur ProfiPress


Dirk Joeres, Linda Abberton und Christoph Böhnke (v.l.) vor dem Haupteingang ins Kloster Steinfeld. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Schubertiade in Steinfeld

Bekannter Dirigent und Pianist Dirk Joeres begründet in Zusammenarbeit mit dem Philosophen Gerd Achenbach und der Musikagentin Linda Abberton neue Konzertreihe „Klassik im Kloster Steinfeld“ ab 26./27. Oktober - Ein ganzes Wochenende oder „nur“ ein Konzert: beides ist buchbar unter: www.classic-artists-int.de Kall-Steinfeld - „Dirk Joeres gehört zu jenen Dirigenten, die wissen, wie Musik unmittelbar zum »Sprechen« kommt“, schrieben die Salzburger Nachrichten, „erhellende Originalität“ bescheinigte die New York Times dem in Bonn geborenen Pianisten und Dirigenten Dirk Joeres, der mit „Klassik im Kloster Steinfeld“ demnächst ein neues Projekt von hoher Güte und mit viel Hintergrundinformation in den Fokus des kulturinteressierten Publikums rückt. Das erste Wochenende am 26. und 27. Oktober ist Franz Schubert gewidmet, sein Titel: „Ein Wochenende mit Franz Schubert: der Mensch – sein Werk – seine Zeit“. Es beginnt am Samstag, 26.10., mit Empfang und Mittagessen. Am Nachmittag findet ein Vortrag von Dirk Joeres mit Musikbeispielen statt. Nach dem Abendessen ist eine Gesprächsrunde bei Klosterbier und Wein vorgesehen. Am Sonntagmorgen folgt ein Vortrag des Philosophen Gerd Achenbach: „Schubert in seiner Zeit, Schubert heute“ und am Nachmittag beschließt ein Klavierrezital von Dirk Joeres mit Werken von Franz Schubert das Programm. Das Komplettprogramm mit Übernachtung im Gästehaus Kloster Steinfeld buchen und weitere Informationen zur Schubertiade im Kloster Steinfeld einholen kann man bei Linda Abberton, Agentur Classic Artists international, unter Tel. (0221) 92 29 95 69. Anmeldungen für das Gesamtangebot (280.- Euro als Komplettarrangement) sind bis einschließlich 5. Oktober möglich. Für das regionale Publikum in Eifel und Börde rund um Kloster Steinfeld, das geistige und kulturelle Zentrum der Region, empfiehlt sich der Konzertbesuch allein auch ohne Begleitprogramm. Die Tickets kosten dann 25 Euro und sind über die Webseite von Linda Abberton oder in der Klosterbuchhandlung Steinfeld unter www.classic-artists-int.de, E-Mail geschützte E-Mail-Adresse als Grafik, Tel.: (0 24 41) 88 90 buchbar. „Phantastischer Rahmen“ Dirk Joeres und die Westdeutsche Sinfonia Leverkusen haben im Rheinland mit der Reihe „Klassik-Sonntag“ auf Schloss Morsbroich die didaktische Vermittlung klassischer Musik bekannt gemacht. Spannend und mitreißend erläutert er, was geboten wird, welche gesellschaftlichen und politischen Hintergrund die Epoche besaß, wie der Komponist gearbeitet hat und was die Musik mit den Emotionen des Hörers anstellt. „Kloster Steinfeld ist ein phantastischer Rahmen dafür“, bescheinigte Joeres bei einem Ortstermin in Kall. Klostermanager Christoph Böhnke sprach von der bevorstehenden Schubertiade als „Glückfall für Steinfeld“. Dirk Joeres: „Ich habe eine ganz besondere Beziehung zu Schubert.“ In jungen Jahren spielte er die späten Sonaten am Klavier auf Langspielplatte ein und er hat alle Symphonien dirigiert: „Schubert hat mich immer wieder beschäftigt. Ich entdecke immer Neues, nie gibt es bei ihm etwas Abgestandenes.“ Dirk Joeres studierte Dirigieren und Klavier in Berlin, Köln und London sowie Komposition in Paris bei Nadia Boulanger, der Grande Dame der musikalischen Moderne. 1972 gewann er den Ersten Preis beim Internationalen Klavierwettbewerb in Vercelli und begann eine sehr erfolgreiche pianistische Karriere. Tourneen führten ihn in zahlreiche europäische Länder und die USA. 1987 wurde er zum Künstlerischen Leiter der Westdeutschen Sinfonia ernannt. 2000 bis 2013 war er Ständiger Gastdirigent des Royal Philharmonic Orchestra London. pp/Agentur ProfiPress

Am Donnerstag, 5. September, 19 bis 21.45 Uhr, startet ein Elternkompetenzkursus im Familienzentrum Sistig, Schleidener Straße 2, 53925 Kall. Foto: Jörg. F. Müller/DRK/pp/Agentur ProfiPress

Starke Eltern - Starke Kinder

Siebenteiliger Elternkompetenzkursus des Roten Kreuzes beginnt am Donnerstag, 5. September, jeweils 19.30 bis 21.45 Uhr, im Familienzentrum Sistig

 Kall– Die Familienbildung des Roten Kreuzes im Kreis Euskirchen bietet ab Donnerstag, 5. September, 19.30 bis 21.45 Uhr, immer donnerstags im Familienzentrum Sistig, Schleidener Straße 2, 53925 Kall, einen Elternkompetenzkursus an, der sich über insgesamt sieben Einheiten erstreckt.

Der von Dozentin Isabel Kirschner geleitete Kurs widmet sich den Fragen: Bin ich als Mutter oder Vater gut genug? Wann und wie muss ich in welchem Alter Grenzen setzen? Wie habe ich als Kind selbst Erziehung erlebt? Was möchte ich anders machen? Wie können wir in der Familie wieder mehr Spaß und Gelassenheit finden?

Das Elterntraining „Starke Eltern – Starke Kinder“ wurde nach einem Konzept des Deutschen Kinderschutzbundes entwickelt, vom Bundesministerium gefördert und durch die Fachhochschule Köln begleitet und ausgewertet. Innerhalb der acht Elterntreffen gibt es kurze Vorträge, Übungen und Praxisreflektionen, außerdem wird das ABC einer respektvollen Erziehung stufenweise erarbeitet.

Anmeldungen nimmt die DRK-Familienbildung unter 02251/79 11 84 oder das Familienzentrum unter 02445/1088 entgegen. Weil das Familienzentrum einen Großteil der Kosten übernimmt, beläuft sich die Kursgebühr auf 10 Euro.

pp/Agentur ProfiPress


Am Sonntag, 29. September, findet in der Steinfelder Eifelbasilika um 16 Uhr eine Orgelvesper mit dem Organisten Christoph Grohmann aus Rheda-Wiedenbrück statt. Foto: Veranstalter/pp/Agentur ProfiPress

Internationaler Orgelsommer

Konzerte und Meditationen in der Basilika Steinfeld im August und September

Kall-Steinfeld – Den Auftakt in den diesjährigen Internationalen Steinfelder Orgelsommer machten von Mai bis Juli Prof. Craig Cramer aus den USA, der Trierer Domorganist Josef Still, Ioanna Solomonidou aus Thessaloniki und Luc Ponet aus dem belgischen Tongeren. Das nächste Konzert bestreitet nun die polnische Konzertorganistin Maria Magadalena Kaczor aus Koscian am Sonntag, 4. August, um 16 Uhr.

Am Sonntag, 18. August, um 16 Uhr spielt der Neuseeländer Paul Rosoman aus Wellington im im Rahmen der dann fünften Orgelvesper auf der berühmten König-Orgel. Der Eintritt zu den sonntäglichen Vesperkonzerten ist generell frei, es wird aber um Spenden gebeten, um die entstehenden Kosten bestreiten zu können.

In der Woche vom 19. bis 23. August findet in der Basilika Steinfeld jeweils um 11.30 Uhr ein Mittagsgebet statt. Pastoralreferentin Alice Toporowsky und Organist Michael Pützer kombinieren dabei besinnliche Texte und meditative Orgelmusik, um Abstand zum Alltagsgeschehen zu schaffen.

Reihe „Wort und Klang“

Am Sonntag, 1. September, um 16 Uhr gibt der japanische Konzertorganist Kensuke Ohira aus Tokio das sechste und letzte Konzert im Rahmen des diesjährigen „Internationalen Orgelsommers“. Die Reihe „Wort und Klang – abendliche Orgelmeditation in der Basilika Steinfeld“ wird am Donnerstag, 12. September, um 20 Uhr fortgesetzt mit Texten zum Nachdenken von Alice Toporowsky und Musik von Organist Michael Pützer und Trompeter Stefan Hönig.

Am Sonntag, 15. September, geben Solisten und ein Instrumentalensemble unter der Leitung von Meinolf Brüser aus Berlin um 16 Uhr ein Vesperkonzert in der Eifelbasilika. Am Sonntag, 29. September, findet ebenfalls um 16 Uhr eine Orgelvesper mit dem Organisten Christoph Grohmann aus Rheda-Wiedenbrück statt. Auch bei diesen beiden Gastspielen wird zum Bestreiten der Kosten um Spenden gebeten.

pp/Agentur ProfiPress


Beim „Tag für Steinfeld“ sammelten die Pennäler Müll im Kloster und im Dorf und jäteten die Beete rings ums Hermann-Josef-Gymnasium. Foto: Frauenrath/pp/Agentur ProfiPress

Für Afrika und Steinfeld

Hermann-Josef-Kolleg motivierte Schüler zum Mitmachen an lokalen und globalen Projekten

 

Kall-Steinfeld - Beete jäten, Klassen säubern, Tische schrubben und Papiermüll in der Schule und im ganzen Ort Steinfeld aufsammeln – das waren Aufgaben am „Tag für Steinfeld“, an dem sich vor den Ferien Schüler des Hermann-Josef-Kollegs Steinfeld beteiligten.

 

Willi Frauenrath, der stellvertretende Schulleiter, schrieb: „Damit bewiesen unsere Schüler beispielhaft Uweltbewusstsein vor Ort und hatten dabei auch noch einen Riesenspaß.“ Mitgemacht haben Schüler der Klassen 5 und 6 sowie der Einführungs- und Qualifikationsstufen.

 

Schüler der Klassen 7 arbeiteten unterdessen außerschulisch für den „Tag für Afrika“. Das ist eine bundesweite Kampagne der Aktion „Tagwerk“. Ihren Lohn spenden die Teilnehmer dieses Jahr für Bildungsprojekte in sieben afrikanischen Ländern.

 

Die Klassen 8 und 9 spielten Volleyball, Fußball, Basketball und Wikingerschach um den Turniersieg.

 

pp/Agentur ProfiPress

 


Freuen sich über viele Spenden (v.l.): Hilfsgruppen-Vorsitzender Willi Greuel, Golfhochzeitspaar Monika und Siegmund Krisch, Kathi Greuel, Anja Beissel (beide Hilfsgruppe) und Jörn Hück, Vorsitzender des Renault-Oldie-Club Roggendorf. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

„Bands waren voll des Lobes“

Nach der sagenhaften Urfter Oldienacht zog Kaller Hilfsgruppe Eifel für tumor- und leukämiekranke Kinder eine erfreuliche Bilanz – Hitze hielt beim Familienfest viele potentielle Gäste vom Besuch ab – Goldhochzeitspaar Krisch aus Roder spendete 1520 Euro – Der Roggendorfer Renault- Oldie-Club übergab Erlös des 24. Oldtimer-Treffens in Höhe von 1888,88 Euro

 

Kall/Urft/Roggendorf – Beim jüngsten Monatstreffen der Hilfsgruppe Eifel vor der Sommerpause zog Hilfsgruppen-Vorsitzender Willi Greuel im Restaurant „Zagreb“ in Mechernich-Roggendorf eine positive Bilanz über das Marathonwochenende mit der Oldienacht und dem Familienfest im Park des Jugendgästehauses in Urft.

 

Dank der guten Vorbereitung durch Hilfsgruppe und Jugendgästehaus sei die Oldienacht wieder eine Top-Veranstaltung gewesen. Alle Bands seien voll des Lobes, so Greuel. Man sei jetzt gespannt, was nach der Vorlage aller Abrechnungen übrig bleibe.

 

Beim Familientag in Urft habe es der angeblich für das Wetter zuständige Apostel Petrus allerdings zu gut mit der Hilfsgruppe Eifel gemeint und Temperaturen „geschickt“, die den Tropen Ehre gemacht hätten. Die Familien, die zum Fest gekommen seien, hätten sich infolge der großen Hitze nur kurz im Park aufgehalten. Wegen des schwachen Besuches sei der Erlös mit 600 Euro recht mager ausgefallen.

 

Willi Greuel gab jetzt auch die Termine für die dritte Eifeler Oldienacht und den vierten Familientag in Urft bekannt, die am Freitag, 19. Juni, und Sonntag, 21. Juni, des kommenden Jahres 2020 stattfinden sollen.

 

Im Juni habe die Hilfsgruppe ein Spendenaufkommen von 17.986 Euro zu verzeichnen gehabt. Dem hätten Ausgaben von knapp 23.000 Euro entgegen gestanden. Wie Willi Greuel berichtet, seien die bisherigen Zimmerkonzerte des Musiker-Duos Wilhelm Geschwind und Susanne Riemer erfolgreich gewesen. Insgesamt gebe das Duo bis September 20 Konzerte zugunsten der Hilfsgruppe.

 

Immer mehr kämen der Hilfsgruppen Bußgelder zugute, die die Amtsgerichte in Euskirchen und Schleiden Beschuldigten „aufbrummen“. 300 Euro hat auch die Gemeinde Kall der Hilfsgruppe aus Mitteln der Vereinsförderung zukommen lassen. Die Wallfahrtsgemeinschaft Pesch spendete 1440 Euro.

 

„Es kommt nicht auf Höhe der Spende an“

 

Willi Greuel: „Es kommt nicht immer auf die Höhe der Spenden an“. Der gute Wille zähle. Unter den Spendern seien viele Gönner, die zu ihrem Geburtstag, Ehejubiläum oder sonstigen festlichen Anlässen auf Geschenke verzichteten, und stattdessen um Spenden für die Hilfsgruppe bitten.

 

So auch das Ehepaar Siegmund und Monika Krisch aus Kall-Roder, das kürzlich das Fest der goldenen Hochzeit gefeiert hatte und die Spende jetzt beim Monatstreffen der Hilfsgruppe in Roggendorf höchstpersönlich überbrachte. „Wir haben alles und brauchen keine Geschenke mehr, aber Ihr könnt das Geld bestimmt gut brauchen“, erklärte Siegmund Krisch bei der Übergabe der Spende in Höhe von 1520 Euro.

 

Willi Greuel informierte das Ehepaar über die Verwendung des Geldes, das für den Kauf der Inneneinrichtung des neuen Elternhauses an der Uni-Klinik in Bonn verwendet werde. Die Inneneinrichtung werde beim   Kaller Möbelhaus Brucker gekauft. Man habe dem Bonner Förderkreis bereits einen Gutschein über 100.000 Euro für den Möbelkauf zukommen lassen, so der Vorsitzende.

 

Man arbeite mit dem Förderkreis, der das Elternhaus betreut, schon seit nunmehr 27 Jahren zusammen und die Hilfsgruppe könne inzwischen auf eine Unterstützungssumme von über einer Million Euro verweisen.

 

70 alte Renaults in Roggendorf

 

Für den gleichen Zweck wird auch die Spende des Roggendorfer Renault-Oldie-Clubs in Höhe von 1888,88 Euro verwendet, die dessen Vorsitzender Jörn Hück übergab. 70 Fahrzeuge seien am letzten Juni-Sonntag zum 24. Oldtimertreffen in Roggendorf vorgestellt worden. Hück: „Leider war es an dem Tag so heiß, so dass viele Besitzer alter Renault-Fahrzeuge lieber in Autos mit Klimaanlagen angereist sind!“

 

Im nächsten Jahr, so Hück, starte das 25. Oldtimertreffen am Sonntag, 28.Juni. Dann werde die Hilfsgruppe zum Jubiläum für Musik sorgen, versprach der Vorsitzende Willi Greuel.

pp/Agentur ProfiPress


Der SV Sötenich gewann den Cup zum fünften Mal in Folge. SV-Spielführer Pascal Feyerabend nimmt den Pokal von dem SSV-Vizevorsitzenden Guido Manstein (links) und dem Pokalstifter Thomas Peters (2.v.l.) entgegen. Rechts SSV-Geschäftsführer Rolf Klöcker. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

Spannende Spiele im Waldstadion

Der SSV Golbach feierte drei Tage lang sein Sportfest – Viel Spaß beim Turnier „Unser Dorf spielt Fußball – Die Kicker des SV Sötenich holten den „Thomas-Peters-Cup“ zum fünften Mal in Folge – Bei Schlagerparty mit DJ Archer gefeiert

Golbach - Drei Tage lang feierte der SSV Golbach auf der Sportanlage am Winzener Weg sein diesjähriges Sportfest bei schönem Sommerwetter. Freitags, samstags und Sonntag rollte das runde Leder bei mehreren Turnieren, bei dem die Zuschauer spannende Spiele zu sehen bekamen. Höhepunkt waren sonntags die Begegnungen um den Allianz-Thomas-Peters-Cup.

Traditionell beginnt das Sportfest in Golbach am Freitagabend mit einem Alte-Herren-Turnier. In diesem Jahr nahmen die AH-Mannschaften vom TSV Feytal, des TuS Veytal, des SSV Golbach, des SV Sötenich, des SV Sistig/Krekel und der SG Rotbachtal/Strempt an dem Turnier teil, das die Kicker des TSV Feytal, die als Titelverteidiger aus dem Vorjahr angetreten waren, auch in diesem Jahr gewannen. Beim gemütlichen Beisammensein nach der Siegehrung feierten die Mannschaften mit ihrem Anhang und der Golbacher Bevölkerung bis in die Nacht hinein.

 

„Unser Dorf spielt Fußball“

 

Nach einigen Jugendspielen begann samstags das obligatorische Fußballturnier „Unser Dorf spielt Fußball“ mit den Freizeitmannschaften der Jugend Golbach, dem Maigeloog Golbach, dem Baugebiet Spelzberg, dem Eier- und Hühnerclub sowie dem Team „Krawall & Remmidemmi“. Das Turnier, bei dem Jeder gegen Jeden spielte, wurde am Ende von der Maijugend gewonnen.

Dem Freizeitturnier schloss sich eine Begegnung des SSV Golbach und der zweiten Mannschaft SG Sportfreunde 69 Marmagen-Nettersheim an. Das Team des SSV, das erstmals unter dem neuen Trainer Patrick Züll antrat, gewann die Begegnung mit 6:3 Toren. Abends wurde am Sportlerheim bei einer Schlagerparty mit DJ Archer kräftig gefeiert.

 

Allianz-Thomas-Peters-Cup

 

Am Sonntag konnte sich SSV-Vize-Vorsitzender Guido Manstein über eine große Zuschauerkulisse im Waldstadion freuen. Am Mittag stand zuerst eine Partie der Golbacher A-Jugend gegen die A-Jugend der Junioren-Spielgemeinschaft (JSG) Nierfeld/Oleftal/SG 92 auf dem Programm. Das Spiel gewann die JSG mit 6:3 Toren.

Höhepunkt des Festes war das Turnier um den Allianz-Thomas-Peters-Cup, bei dem die Teams des SV Sötenich, des SSV Golbach und der SG Dahlem-Schmidtheim gegeneinander antraten. Der SV Sötenich, der den Pokal bereits viermal in Folge gewonnen haben, galt auch in diesem Jahr wieder als Favorit und wurde dieser Rolle wieder gerecht. Die Sötenicher Ballartisten besiegten die SG mit 5:2 und den SSV mir 3:1 Toren. Der SSV konnte sich gegen die sieglose SG aus Schmidtheim mit 3:1 Toren durchsetzen und den zweiten Platz belegen.

Pokalstifter und Namensgeber Thomas Peters übergab den weißgoldenen und silberfarbenen, dem echten Weltpokal ähnelnden Cup an den Sötenicher Spielführer Pascal Feyerabend. Die Siegprämie überreichten SSV-Vize-Vorsitzender Guido Manstein und Geschäftsführer Rolf Klöcker.

pp/Agentur ProfiPress


Die Bürgermeister und ihre Vertreter von neun Kommunen im Kreis Euskirchen setzen die Zusammenarbeit in Sachen Abfallwirtschaft ab dem 1. Januar 2022 fort. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Schwieriger Wettbewerb im Abfallsektor

Neun Kommunen im Kreis Euskirchen, darunter auch Mechernich und Kall, setzen ab dem 1. Januar 2022 ihre Zusammenarbeit im Bereich Abfallwirtschaft fort

Kreis Euskirchen/Mechernich/Kall – Die Bürgermeister von Bad Münstereifel, Blankenheim, Dahlem, Hellenthal, Kall, Mechernich, Schleiden, Weilerswist und Zülpich haben im Mechernicher Rathaus die interkommunale Kooperationsvereinbarung in Sachen Abfallwirtschaft unterzeichnet. Damit wird die seit dem Jahr 2013 bestehende Zusammenarbeit ab dem 1. Januar 2022 fortgesetzt.

Allerdings, so machte Ullrich Schmidt vom Fachbüro Schmidt & Bechtle deutlich: Es wird nach den sehr günstigen Beträgen in den vergangenen Jahren wohl teurer für die Bürger. „Es gibt keinen Wettbewerb mehr, im Regelfall gibt nur einen Anbieter“, sagte Schmidt. Deshalb habe man im Kreis Euskirchen vielleicht das Glück, dass immerhin ein Konkurrent vorhanden sei. Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick verglich das mit der Situation auf dem Bausektor, wo oft sogar niemand auf Ausschreibungen Angebote einreiche.

Aus anderen Landkreisen berichtete Schmidt von Steigerungen bei Angebotspreisen zwischen 30 und 50 Prozent, erinnerte im gleichen Zuge aber auch daran, dass beim letzten Vertrag die Preise um 40 Prozent gesunken waren. Besonders die Sperrmüllpreise entwickelten sich überproportional nach oben. Hauptgrund dafür ist die „Fledderung“, wie Schmidt es nannte, von Sperrmüll, sodass die Abfuhrunternehmen deutlich geringere Mengen vorfinden als prognostiziert oder den Müll über eine große Fläche aufsammeln müssen.

Ein weiteres Problem sei die Behälterbestellung. In vielen Kommunen werden die Mülltonnen von dem Unternehmen gestellt, das den Zuschlag erhalten hat. Ein neues Unternehmen muss dann erst einmal alle Mülltonnen zur Verfügung stellen. „Dadurch entstehen hohe Kosten, noch bevor das erste Geld verdient wird“, so Schmidt.

Deshalb appelliert er dafür, dass die Abfallbehälter Eigentum der Kommunen werden. „Dann ist der Wettbewerbsvorteil der Altvertragsnehmer dahin“, sagte Schmidt. Im Kreis Euskirchen sei die Situation diesbezüglich gemischt.

Ein weiteres Problem tauche durch das Schadstoffmobil auf. Maximal dürften die Mitarbeiter, die damit unterwegs sind, zehn Stunden am Tag arbeiten. Allerdings sei die zeitliche Kalkulation mit An- und Abfahrt und Entsorgung der Schadstoffe recht schwierig.

Schmidt versprach aber: „Wir versuchen, die Leistungen so zu stricken, dass sie für ein Unternehmen gut kalkulierbar sind und es möglichst wenig Risikozuschläge gibt.“

pp/Agentur ProfiPress


Seit mehr als 15 Jahren engagiert sich Elke Böhme ehrenamtlich in der Beratung von Mobbingopfern. Dafür zeichnete Landrat Günter Rosenke sie jetzt im Namen des Bundespräsidenten mit dem Verdienstkreuz am Bande aus. Foto: W. Andres / Kreisverwaltung EU/pp/Agentur ProfiPress

Bundesverdienstkreuz für Elke Böhme

Seit über 15 Jahren berät die Kallerin Menschen, die gemobbt werden

 

Kall - „Frage nicht, was der Staat für dich tut. Frage, was du für den Staat tun kannst.“ Mit einem der berühmtesten Sätze des ehemaligen US-Präsidenten John F. Kennedy begann Landrat Günter Rosenke seine Laudatio auf Elke Böhme.

Die Kallerin gehört zu den Menschen, die sich in hohem Maße ehrenamtlich für unsere Gesellschaft engagieren – „und das in einem Bereich, der besonders viel Einfühlungsvermögen und Verständnis benötigt“, so Rosenke.

Elke Böhme hilft Mobbing-Opfern. Dafür hat der Euskirchener Landrat ihr im Namen des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier das „Verdienstkreuz am Bande“ überreicht.

 

1,6 Millionen Mobbingopfer

 

Aktuellen Schätzungen zufolge leiden etwa 1,6 Millionen Menschen in Deutschland darunter, dass sie an ihrem Arbeitsplatz feindselig behandelt, gedemütigt und ausgegrenzt werden. Menschen, die von Mobbing betroffen sind, werden gezielt von anderen angegriffen und gedemütigt, um sie sozial zu isolieren. Auch viele junge Menschen, viele Schüler, haben darunter zu leiden.

Elke Böhme hat früh erkannt, dass man diese Menschen in ihrer Not nicht alleine lassen darf. Nach einer Weiterbildung zur ehrenamtlichen Beraterin berät sie seit mehr als 15 Jahren Mobbing-Opfer. In vielen Gesprächen vermittelt Elke Böhme den Hilfesuchenden Wertschätzung und Hoffnung in einer für viele oft dramatischen Lebenslage.

Mindestens zwei Stunden pro Woche stellt sie seit Jahren ihre Dienste zur Verfügung. Manchmal finden im Anschluss an die Telefonate noch persönliche Gespräche in einem Büro der Regionalgruppe statt. In Ausnahmefällen zieht sich ein Beratungs- und Begleitungsprozess sogar über ein ganzes Jahr hin. Aktuell vertritt sie die Mobbing-Kontaktstelle auch auf Landesebene und ist stellvertretende Vorsitzende des Kuratoriums der Mobbing-Kontakt-Stelle des Bistums Aachen.

 

Schicksal anderer nicht gleichgültig

 

Landrat Rosenke lobte: „Wir brauchen Menschen, die sehen, was Not tut und dann selbst aktiv werden. Wir brauchen Menschen, denen das Schicksal ihrer Mitmenschen nicht gleichgültig ist und die sich für andere einsetzen. Wir brauchen Menschen wie Elke Böhme.“

Vor zahlreichen Gästen dankte Elke Böhme für die Auszeichnung, die sie sehr gerne annehme. Noch gut erinnert sie sich an jenen Moment, mit dem alles begann. Auslöser war eine Anzeige in der Tageszeitung, in der ehrenamtliche Helfer für das Mobbing-Telefon gesucht wurden. „Drei Sekunden habe ich überlegt, nach fünf Sekunden habe ich angerufen – und mein Leben veränderte sich“, so die Kallerin.

Bis heute habe sie diese Entscheidung nicht bereut. „Ein besonderes Highlight ist ein Telefonat dann, wenn der Anrufer bzw. die Anruferin am Ende auch wieder lachen kann.“ Das gelingt natürlich nicht in jedem Fall, aber: „Wenn der Betroffene sich helfen lassen will, kann er auf meine Unterstützung zählen.“

Die Mobbingberatungsstelle erreicht man unter Telefon 02441 / 77 62 50 oder 0800 / 182 0 182.

pp/Agentur ProfiPress


Das nächste Begegnungscafé findet am Donnerstag, 18. Juli, von 16 bis 18 Uhr im Haus der Begegnung statt. Archivfoto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Begegnungscafé: Kinder erwünscht

Begegnungscafé der Flüchtlingshilfe Kall für Unterstützer und alle Interessierten am Donnerstag, 18. Juli, von 16 bis 18 Uhr im Haus der Begegnung

Kall – Das nächste Begegnungscafé der Flüchtlingshilfe Kall findet am Donnerstag, 18. Juli, von 16 bis 18 Uhr im Haus der Begegnung (Bahnhofstraße 11) statt. Willkommen sind alle Interessierten. Egal, ob sie sich auch für eine Mitarbeit in der Flüchtlingshilfe oder einfach nur die Begegnung mit den Menschen, ihren Geschichten und Kulturen interessieren. Da das Begegnungscafé diesmal in den Sommerferien stattfindet, freut sich die Flüchtlingshilfe Kall, wenn die Besucher ihre Kinder mitbringen.

Das Flüchtlingscafé in Kall ist dank des großen Zuspruchs eine feste Institution in der Kaller Flüchtlingsarbeit geworden. Kontakte zwischen Kaller Bürgern und den „neuen Nachbarn“ werden geknüpft. Gleichzeitig ist das Flüchtlingscafé ein Ort, an dem sich die teils in Kaller Außenorten untergebrachten Flüchtlinge untereinander treffen und sich die ehrenamtlichen Helfer der Flüchtlingshilfe vernetzen können.

Weitere Infos zur Flüchtlingshilfe der Gemeinde Kall gibt es unter www.fluechtlingshilfe-kall.de.

pp/Agentur ProfiPress


Ortsvorsteher Hans Reiff überbrachte Elisabeth Friedrichs 40 Rosen – für jedes Leitungsjahr in Scheven eine. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Abschied von „Frau Fritte“

Elisabeth Friedrichs ist nach 40 Jahren als Leiterin des Kindergartens Scheven in den Ruhestand gegangen – Großes Fest im Dorfsaal mit vielen Gästen Kall-Scheven – Im Kindergarten in Scheven geht eine Ära zu Ende. „Frau Fritte“, wie Elisabeth Friedrichs von den Kindern liebevoll genannt wird, ist nach 40 Jahren als Leiterin und nach 44 Berufsjahren in den Ruhestand gegangen. Wenn man grob rechnet, dürfte sie jeder Unter-45-Jährige, der aus Scheven, Dottel, Wallenthal und Wallenthalerhöhe stammt, kennen. 250 Kinder, so schätzt Elisabeth Friedrichs, habe sie in den 40 Jahren begleiten dürfen. Und tatsächlich marschierte bei der Überraschungsfeier, die kürzlich im Schevener Dorfsaal stattfand, aus jedem der 40 Jahrgänge mindestens ein ehemaliges Kindergartenkind mit einem Schild in den Saal und begrüßte die zu Ehrende. Und natürlich hatten sich das Team und die Kinder einiges einfallen lassen. Unter anderem spielten die Kleinen die Geschichte vom Grüffelo mit tollen Kostümen nach. Auch die Erzieherinnen durften sich auf der Bühne austoben. Und die Kinder brachten der sichtlich bewegten Elisabeth Friedrichs reichlich Geschenke zum Abschied. Zwei Väter trugen auf die scheidende Kita-Leiterin umgedichtete Queen-Songs vor. „Ich war total überwältigt als ich den Dorfsaal betreten habe und die Menge der Leute sah, die sich eingefunden hatte“, sagte Friedrichs. Kinder mit ihren Eltern, die zum Teil auch Friedrichs Kindergartenkinder waren, Großeltern und viele Ehemalige waren gekommen. Einige der Ehemaligen, die „Fünkchen“, hatten sogar für die Feier einen Tanz einstudiert. Geahnt, dass etwas im Busch war, hatte Elisabeth Friedrichs schon. „Schon seit Wochen und Monaten wird getuschelt, aber selbst die Kinder haben dichtgehalten und nichts verraten“, sagte sie. „Du hast 40 Jahre lang den Kindergarten geprägt und den Kindern eine große Grundlage fürs Leben gegeben“, sagte Ortsvorsteher Hans Reiff und gab zu: „Als du vor 40 Jahren hier angefangen hast, wusste ich noch nicht mal, dass es Scheven gibt!“ Reiff überbrachte den Dank der 932 Einwohner aus den insgesamt vier Ortschaften seines Bezirks und hofft, Elisabeth Friedrichs noch oft in Scheven und im Kindergarten begrüßen zu dürfen. Am 1. März 1979 hatte Elisabeth Friedrichs die Leitung im Kindergarten Scheven übernommen. Zuletzt betreute sie mit vier Kolleginnen in Teilzeit 22 Kinder zwischen zwei und sechs Jahren. Ab Herbst, nach dem Umbau der Einrichtung, wird die Zahl auf 43 Kinder, darunter neun U3-Kinder, in zwei Gruppen steigen. „Es war ein wunderbares Fest und ich war sehr gerührt von der Abschiedsfeier. Sie hat mir und meinem Team wieder einmal gezeigt, welche Wertschätzung wir genießen, insbesondere in den Orten Scheven, Wallenthal, Wallenthalerhöhe und Dottel“, sagte Elisabeth Friedrichs. pp/Agentur ProfiPress

Aufsichtsrätin Birgit Wolff (v.l.) mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden der GenoEifel eG, Manfred Poth, sowie den Vorständen Malte Duisberg und Richard Wolf. Foto: Alice Gempfer/pp/Agentur ProfiPress

GenoEifel vervierfacht Helferstunden

Dritte Generalversammlung der Generationengenossenschaft in Kall – Mittlerweile 314 Mitglieder – Erweiterung nach Nordwesten angelaufen – Veränderungen im Aufsichtsrat Kall – Bei der jüngsten Generalversammlung der GenoEifel haben sich besonders im Aufsichtsrat der Generationengenossenschaft einige Änderungen ergeben. Wolfgang Merten, Claudia Weishaupt und Rita Wieland-Ecker sind ausgeschieden. „Diese drei Personen haben sich zum Teil bereits seit Beginn der ersten Überlegungen zur GenoEifel im Jahr 2013 engagiert, also bereits lange vor der Gründung im Sommer 2017“, erklärte Vorstandssprecher Malte Duisberg, „nun treten sie einen Schritt zurück, werden aber auch weiterhin im Hintergrund unterstützend für die Generationengenossenschaft aktiv sein.“ Bislang wurde nur einer dieser drei vakanten Posten neu besetzt. Die knapp 40 anwesenden Mitglieder der Genossenschaft wählten im Haus der Begegnung in Kall, wo sich auch das feste Büro der GenoEifel befindet, Ute Stolz aus Kall neu in den Aufsichtsrat. Die beiden restlichen Aufsichtsratsposition wurden bewusst freigehalten für Menschen aus dem Bereich der Leader-Region Eifel außerhalb des Kreises Euskirchen. Momentan dehnt sich die GenoEifel nämlich nach Simmerath, Monschau, Roetgen und Stolberg aus. Komplettiert wird der Aufsichtsrat von dessen Vorsitzendem Manfred Poth (allgemeiner Vertreter des Euskirchener Landrats), Hans Reiff und Birgit Wolff. Reiff wurde bei der Generalversammlung einstimmig wiedergewählt. Eine der Hauptaufgaben von Vorstand Malte Duisberg und Richard Wolf sowie dem Aufsichtsrat wird besonders die Vorbereitung der Zeit nach der Leader-Förderung sein, die 2022 endet. Mittlerweile hat die Generationengenossenschaft 314 Mitglieder – und zwar nicht nur Privatpersonen, sondern auch Kommunen und Institutionen. Zuletzt sind die Caritas Schleiden und Euskirchen sowie die evangelische Kirchengemeinde Roggendorf der GenoEifel beigetreten. Die GenoEifel wird zur bekannten Marke Weil die GenoEifel eine „lernende Genossenschaft“ ist, wie Duisberg es ausdrückt, dreht sie auch permanent an den Stellschrauben. Dazu gehört, dass die Mitglieder eigene Themen und Arbeitsfelder einbringen. „Keine Idee ist kurios oder ungewöhnlich. Bringen Sie sie ein, und wir gucken, was wir daraus machen.“ Zu den vom Vorstand aufgeführten Aktivitäten gehörten auch drei WDR-Beiträge in Köln und Aachen. Dort wurden erfolgreiche Hilfe-Helfer-Geschichten erzählt, die nicht nur im Fernsehen, sondern auch beim Radio, bei Ausstellungen, Auftakt- und Informationsveranstaltungen gerne vorgestellt werden. Die Genossenschaft, die bisher größtenteils auf die Hilfe für ältere Leute beschränkt war, hat sich in diesem Jahr für junge Familien geöffnet und bietet nun auch geschulte Babysitterinnen und Leih-Großeltern an. „Eine Geno-Hilfe für alleinerziehende Mütter und junge Familien, deren Großeltern weiter weg wohnen, wird vielerorts gewünscht“, so Duisberg. Die Helferstunden haben sich im Vergleich zum Vorjahr vervierfacht. Damit geht das Konzept der GenoEifel immer mehr auf. Die erste Schüchternheit und Zurückhaltung der Hilfesuchenden seien überwunden, findet Koordinatorin Corinne Rasky. Dies geht auf das solide Konstrukt zurück – und natürlich auch die sehr gute Arbeit der Vermittlungsstelle im Haus der Begegnung. Klar ist: Die GenoEifel wird immer mehr zu einer Marke, die man in der Eifel und darüber hinaus kennt. pp/Agentur ProfiPress

Zwei Arbeitstiere und professionelle Wirte: Marietta und Josef Metternich haben 45 Jahre lang zusammen als Gastgeber in der Gastronomie gearbeitet. Der Abschied vom Beruf fällt ihnen nicht leicht. „Schneiders Eck“ in Kall-Urft übergaben sie an eine frühere Mitarbeiterin. Foto: Tim Nolden/WochenSpiegel/pp/Agentur ProfiPress

Wirt sein war ihre Passion

Nach 45 Jahren Rückzug vom Zapfhahn: Eheleute Marietta und „Jupp“ Metternich mit dem zweiten Anlauf im wohlverdienten Ruhestand – Mit dem „Eifeler Hof“ in Roggendorf fing alles an – Aufstieg in die „Kölsch“-Kneipenszene Nähe Neumarkt – Letzte Station war „Schneiders Eck“ in Kall-Urft

 

Kall-Urft/Mechernich – Professioneller Gastgeber ist man und lebt man oder wird nie einer… Zwei Gastronomen, die diesen hohen Maßstab erfüllt haben, das Wirtsehepaar Marietta und Josef Metternich, beendet die Karriere am Zapfhahn.

 

Im Januar 1974 übernahmen Josef und Marietta Metternich ihr erstes Gasthaus, den Eifeler Hof in Roggendorf. Im zur Stadt Mechernich gehörenden Straßendorf mit den beiden Kirchen, katholisch und evangelisch, war „Jupp“ geboren und aufgewachsen. Jetzt, im Jahre 2019, übergaben die Eheleute Metternich ihr letztes Lokal, „Schneiders Eck“ in Kall-Urft, an die Nachfolgerin.

 

„Ich habe damals das Hobby zum Beruf gemacht“, verriet Josef dem Redakteur Tim Nolden vom Schleidener Wochenspiegel über die erste eigene Gastronomie. Metternichs Mutter arbeitete als Kellnerin und auch „Jupp“ Metternich half als Ober im Eifeler Hof aus. Ein Job, der ihm schon damals großen Spaß machte. „Ich habe immer gesagt, ich darf arbeiten gehen“, verriet er im Interview. Untätigkeit sei seine Sache nicht.

 

Das gilt im gleichen und vollen Umfang auch für Metternichs Gattin Marietta, eine geborene Schoeller und Tochter des früheren Mechernicher Stadtbrandmeisters Jean Schoeller. In der elterlichen Bäckerei und in mehreren Läden des Bleibuirer Familienbetriebs war es Marietta von Jugend Beinen an gewöhnt, ständig und ordentlich anzupacken.

 

Im November 1980 konnten sich die beiden einen großen Traum erfüllen und eine Gaststätte in Köln übernehmen. Ein mutiger Schritt - schließlich lief die Gaststätte in Roggendorf gut. Aber: Kölsch sozusagen an seiner Quelle in der Dom- und Bierstadt zu zapfen und zu verkaufen, das klang schon sehr verlockend. Und war es auch, wie das Gastronomen-Ehepaar bekennt: „Wenn das Schicksal einem so eine Chance bietet, dann muss man zugreifen!“

 

„OB“ Burger an der Theke

 

„Aus dieser Zeit könnte man ein Buch schreiben“, erzählt Marietta Metternich. Viel hat sie erlebt im „Thiebolds Eck“ in der Nähe des Neumarktes. Die Kneipe ist in Köln bekannt und auch Josef Metternich ist den Gästen in guter Erinnerung geblieben. Ob der ehemalige Kölner Oberbürgermeister Norbert Burger, die Profi-„Haie“ des KEC oder die Männer von der Müllabfuhr – jeder durfte an seiner Theke in Ruhe sein Bier trinken.

 

„Darauf hat er immer Wert gelegt“, betont Marietta Metternich. Wenn jemand mit dem Bürgermeister über politische Themen diskutieren wollte, ging Josef Metternich dazwischen - an seiner Theke hatte jeder seine Auszeit, auch der „OB“.

„Es war wie eine große Familie“ erzählten Marietta und Josef Metternich dem Redakteur Tim Nolden. Ihr Credo lautete: „Man muss für die Leute da sein, stets ein offenes Ohr haben. Dafür muss man die

Menschen mögen, sonst funktioniert das nicht. Und zwar auch dann, wenn sie mal schlecht drauf sind!“

 

Das gelte sowohl für die „Alten“, lang eingesessenes Stammpublikum, als auch für die Neuen und Jungen, die sich in einer guten Kölner Kneipe wie der ihren selbstverständlich unter die Gäste mischen. „Die jungen Leute sind in Ordnung“, betont der Kneipier, der für sich in Anspruch nimmt, auch mal ein strenges Wort zu sagen. „Die kriegen bei mir nur einen Schnaps und dann ist Schluss - aber sie kommen wieder“, verriet er dem Mechernicher Bürgerbrief.

 

Die Metternichs seien keine Gastwirte, denen es nur darauf ankomme, an ihren Gästen zu verdienen, so Tim Nolden: Die Gemeinsamkeit und der gegenseitige Respekt seien für sie ebenso Lohn.

 

Zum zweiten Mal in Ruhestand

 

Zu Gastwirt „Jupp“ Metternichs eisernen Regeln gehörte auch, dass er selbst keinen Alkohol anrührte. „Sonst kann man das überhaupt nicht schaffen“, betont er. Schließlich stand er bis zu 15 Stunden täglich hinter der Theke.

„Thiebolds Eck“ in „Kölle“ musste Josef Metternich seinerzeit wegen Krankheit aufgeben und kehrte dann an den Mechernicher Bleiberg zurück, wo seine Frau und er wieder eine schnell ausgezeichnet laufende Kneipe im Kernort eröffneten.

 

Irgendwann kam der Tag, an dem arbeitende Menschen meinen, sie müssten in den Ruhestand treten. Bei Marietta und Josef Metternich dauerte das genau sieben Monate, dann hielten sie es nicht mehr aus und übernahmen wieder eine Kneipe im Kurstädtchen Gemünd. Ihnen fehlte die Gemeinschaft mit den Leuten.

 

Der aktuelle Rückzug nun sei aber endgültig, verrieten die in Roggendorf lebenden Gastronomen im Interview. Ihre letzte Station, „Schneiders Eck“ in Urft, übernahm eine frühere Mitarbeiterin. „Wir sind froh, dass die Tradition der Gaststätte fortgeführt wird“, konstatiert Josef Metternich.

 

pp/Agentur ProfiPress


Freude bei der Siegerehrung: Dirk Fesel, Sabine Herr, Bürgermeister Hermann-Josef Esser, Gesamtsieger Ecki Scholz, Turnierleiter Reiner Züll und Bianca Akkermann (von links). Foto: Züll/pp/Agentur ProfiPress

„Luisjen-Cup“ ist wieder in Kall

36 Würfelartisten im Saal Gier am Start – „Ecki“ Scholz gewann die sechste Schockermeisterschaft – Siegerehrung durch den Bürgermeister – Spaß stand wieder im Mittelpunkt des Turniers – Pokale, Preise und ein Glücksschwein

Kall – Luisjen Gier hätte ihren Spaß an dem Schocker-Abend gehabt, den der Verein zur Erhaltung der Gaststätte Gier zum fünften Mal zur Erinnerung an die ehemalige Kultwirtin veranstaltete. Im Saal der Gaststätte ging es am Freitagabend bei der sechsten Kaller Schockermeisterschaft neben den Pokalen der Gaststätte Gier wieder um den begehrten „Luisjen-Cup“, den der Verein seit der zweiten Meisterschaft im Jahr 2016 ausspielt. Der große Silberpokal erinnert an die Kultwirtin Luise Gier, die in der denkmalgeschützten Gaststätte im Schatten der Pfarrkirche 70 Jahre lang die Gäste bewirtet hat, ehe sie sich nach einem Treppensturz nicht mehr erholte und 1985 im Alter von 86 Jahren verstarb.

Der Tisch mit Pokalen, die am späten Abend von Bürgermeister Hermann-Josef Esser überreicht wurden, war reichlich gedeckt. Ein Wanderpokal, der Damenpreis, fehlte. Das Fehlen hatte allerdings einen traurigen Hintergrund, denn die Vorjahres-Gewinnerin aus Zülpich war verstorben und am Tag des Schocker-Turniers zu Grabe getragen worden. Die Stimmung war einen Augenblick gedrückt, als Turnierleiter Reiner Züll die Spieler über das Ableben der Zülpicherin informierte, die an allen vorherigen Meisterschaften teilgenommen hatte.

Nachdem der Pokal im vergangenen Jahr von dem damaligen Sieger Horst Boltz nach Aachen entführt wurde, bleibt er nun wieder für ein Jahr lang in Kall. Ekkehard „Ecki“ Scholz gewann am Freitag die Meisterschaft. In drei Durchgängen hatte sich Scholz gegen die Konkurrenz von 35 Mitschockern mit 139 Punkten durchgesetzt. Die Plätze zwei und drei belegten Bianca Akkermann aus Kall mit 133, und Dirk Fesel aus Kallmuth mit 129 Punkten.

Mit dem Vorhaben, den Luisjen-Cup wieder mit nach Aachen zu nehmen, waren Horst Boltz und Stefan Kremer aus der Kaiserstadt bei der Meisterschaft angetreten. Doch die Konkurrenz der „Würfelartisten“ aus den Gemeinden Kall, Nettersheim, Dahlem sowie den Städten Zülpich und Mechernich war zu groß.

Vier Stunden tanzten die Würfel

Vier Stunden lang tanzten die Würfel über die neun Spieltische. Verbissen wurde um „General“ (Drei Deutsche), Straße und vor allem um „Schock aus“ gekämpft, für den es jeweils zwei Sonderpunkte gab. In drei Durchgängen mit 15, 12 und 10 Spielen ließen die Spieler die Würfel über die Tische tanzen um möglichst viele Punkte und Schock-Aus-Würfe zu erreichen.

Wird das beliebte und überall bekannte Würfelspiel „Schocken“ in den Eifeler Kneipen meistens nach unterschiedlichen Regeln gespielt, so gilt bei der Kaller Meisterschaft ein bestimmtes und einheitliches Turnier-Reglement. Man darf General und Straße beiwerfen und bereits ausgelegte Würfel wieder für den nächsten Wurf einpacken. Vor allem aber, so Turnierleiter Reiner Züll: „Bei uns steht der Spaß im Mittelpunkt.“

Neben dem von Andreas Gier, dem Enkel der Kultwirtin, gestifteten „Luisjen-Cup“ bekam Turniersieger Ecki Scholz von Bürgermeister Hermann-Josef Esser auch ein kleines, rotes grunzendes Glücksschwein und den Großen Preis des Vereins zur Erhaltung der Gaststätte Gier überreicht. Beste Dame der Meisterschaft wurde Bianca Akkermann. Dirk Fesel sicherte sich neben dem zweiten Gesamtrang auch den Wanderpokal des Schock-Aus-Königs. 19 Mal hatte der Spieler aus Kallmuth den Volltreffer mit drei Einsen (Schock aus) erzielt.

Bei der Kaller Schockermeisterschaft lohnt es sich sogar, den letzten Platz zu belegen, denn für das Schlusslicht denkt sich Turnierleiter Reiner Züll immer eine besondere Überraschung aus. Nach einer roten Laterne oder einer Goldenen Ananas bei vergangenen Turnieren bekam das jetzige „Schlusslicht“ Sabine Herr das obligatorische Fässchen Bier überreicht und einen Pokal in Form einer Zitrone verliehen.

pp/Agentur ProfiPress


66 Schüler legten im Steinfelder Hermann-Josef-Kolleg ihr Abitur ab. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress

„Unser Leben – ein Mosaik“

Abiturfeier am Hermann-Josef-Kolleg – Zweimal die Bestnote 1,0

Kall-Steinfeld – 66 Schüler haben jetzt am Hermann-Josef-Kolleg in Steinfeld ihr Abitur abgelegt. Wie in jedem Jahr hatte die Abiturientia die feierliche Abiturmesse unter das Motto ihrer Einschulungsmesse am HJK vor acht Jahren gestellt. Pater Paul Cyrys verknüpfte es in seiner Festpredigt unter den verschiedensten Gesichtspunkten mit dem Abiturmotto „Ein Steinfeld uns vom Herzen“, um am Ende festzustellen, dass das Mosaik der Schüler in Steinfeld durch eben diesen Stein vollendet werde, der ihnen jetzt vom Herzen falle.

Schulleiter Thomas Frauenkron lobte in seiner Begrüßungsansprache zur Abiturfeier in der Aula besonders die Offenheit und die positive Ausstrahlung, mit der die diesjährigen Abiturienten die Schule geprägt hätten. Mit zahlreichen humorvollen Anekdoten, Bildern und lobenden Worten ließen anschließend die Abiturientin Nina Klinkhammer und die Tutoren der Jahrgangsstufe, Julia Döpper und Dr. Matthias Dingmann, die vergangenen Jahre Revue passieren. Nach weiteren Grußworten des Schulträgers, des Elternvertreters und der Catena durften die 66 Abiturienten dann endlich unter dem Beifall ihrer Eltern, Geschwister, Großeltern, Lehrer und weiterer Gäste das heiß ersehnte Abiturzeugnis in Empfang nehmen.

Die besten des Jahrgangs waren mit einem Durchschnitt von 1,0 Torben Katala und Ivana Delač sowie mit 1,1 Maik Krall. Ivana Delač wurde auch als beste Philosophin ausgezeichnet, Maik Krall als bester Mathematiker. Der Pater-Jordan-Preis für soziales Engagement wurde an Kristin Heß und Alexander Sterz verliehen, die sich in besonderem Maße um die Belange ihrer Stufe und der Schule gekümmert hatten.

Ihr Abitur in der Tasche haben (einer wollte nicht genannt werden):

Ben Anders, Ruth Arendt, Adrian Braun, Lukas Braunewell, Luisa Bück, Julian Christen, Ivana Delač, Jonas Drehsen, Lisa Marie Dümmer, Diana Duong, Esther Egenter, Tim Ehlen, Szabolcs Eremity, Lara Geist, Max Greuel, Kathrin Grümmer, Luisa Gutsche, Jan Philip Hamacher, Niklas Heinzen, Milena Heiter, Moritz Herzwurm, Christin Heß, Jana Hevartz, Jan Jelen, Kerstin Kanzler, Torben Katala, Julia Keuer, Nina Klinkhammer, Maik Krall, Sven Kremer, Marla Kroll, Yannick Kuckelkorn, Anna-Lena Kühn, Jonas Lohmann, Caroline Mahlberg, Joshua Matzerath, Nicolas Metzele, Charlotta Milz, Kirsten Müllenborn, Greta Müller, Lara Müller, Nora Müller, Caroline Neufeld, Janik Poensgen, Laura Pohl, Celine Pönsgen, Barbara Pützer, Lars Salentin, Lilly Scheven, Maria Schmidt, Julian Schneider, Julia Schnichels, Christof Schramm, Maximilian Schumacher, Leon Schwarzbach, Jonathan Seifert, Sandro Sieber, Matthias Steinbusch, Alexander Sterz, Justine Vollbrecht, Lea Marie Weber, Luisa Weishäupl, Tim Wüllenweber, Lucas Zander, Lubawa Zerbe.

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VR-Bank-Nordeifel-Vorstand Kai Zinken (4.v.l.) überreichte den Scheck über 40.000 Euro an die Grundschulen im Geschäftsgebiet der Bank. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Erstausstattung für alle I-Dötzchen

VR-Bank Nordeifel eG überreicht den Grundschulen im Geschäftsgebiet insgesamt 40.000 Euro, mit denen Equipment für kommende Erstklässler gekauft wird

Nordeifel/Blankenheim – Die Begeisterung der SchulleiterInnen war nicht zu übersehen, als VR-Bank-Nordeifel-Vorstand Kai Zinken zur symbolischen Scheckübergabe in die „Ahr-Grundschule Blankenheim“ kam. Die VR-Bank Nordeifel spendet erstmalig für alle I-Dötzchen im Geschäftsgebiet 40.000 Euro. Denn – so berichten die SchulleiterInnen – starten schon im ersten Schuljahr Kinder mit unterschiedlichen Voraussetzungen in ihre Schullaufbahn.

Damit das in den elf Grundschulen im Geschäftsgebiet der VR-Bank Nordeifel nicht der Fall ist und jedes Kind, zumindest was die Erstausstattung betrifft, die gleichen Startbedingungen vorfindet, hat die Bank 40.000 Euro in die Hand genommen. Jedes der 411 I-Dötzchen, die im Sommer eingeschult werden, erhält so ein einheitliches Equipment.

„Kern des Genossenschaftsprinzip ist die gegenseitige Unterstützung und dass man als Gemeinschaft füreinander einsteht, denn gemeinsam ist man stärker“, sagte Kai Zinken vor den SchulleiterInnen der elf Grundschulen. Mit dieser Förderaktion möchte die VR-Bank in ihrer Heimatregion dazu beitragen, dass es „Chancengleichheit schon für unsere kleinsten Mitmenschen gibt – unsere Kinder“, so Zinken weiter. Die Idee zu dieser Spende kam aus der Mitarbeiterschaft und wurde umgehend vom Vorstand unterstützt.

Nach Absprache mit den Schulen zahlt die VR-Bank Nordeifel 80 Euro pro Kind und rundet den Gesamtbetrag an die Schule auf eine glatte Summe auf. Die Erstausstattung wird je nach Bedarf der Schulen zusammengestellt. Ziel ist es, den Kindern, Eltern und Lehrern den Einstieg in eine neue bedeutsame Lebensphase so angenehm wie möglich zu gestalten. Die Schulleitungen bedankten sich herzlich bei der VR-Bank Nordeifel im Namen der kommenden Erstklässler für die Ausstattung. „Wir haben uns riesig gefreut – und ganz besonders auch die Eltern der Kinder“, sagte Mirjam Schmitz, Leiterin der Grundschule Dahlem.

„Es gibt kaum was Schöneres, als in leuchtende Kinderaugen zu schauen, denn diese sind Lebensinhalt und Zukunft unserer Gesellschaft. Außerdem freut es auch uns als Hausbank unserer Heimat, wenn wir andere begeistern können – ob groß oder klein“, sagte Vorstandsvorsitzender Mark Heiter im Anschluss der Veranstaltung, mit dem Versprechen, dass die VR-Bank Nordeifel eG auch zukünftig „unsere“ I-Dötzchen fördern wird.

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Beim Familienfest der Hilfsgruppe in Urft traf die WDR-Maus auf Urmel, das Maskottchen der Deutschen Eishockey-Nationalmannschaft. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

Besuchern Schatten gespendet

Beim Familienfest im Park des Jugendgästehauses meinte es die Sonne zu gut mit der Hilfsgruppe – Die Kinder hatten trotz der Hitze großen Spaß – Das Kaller Rewe-Center hatte alle verfügbaren Schirme und Pavillons als Sonnenschutz nach Urft geschafft – Für Fußballfans gab es Karten für ein Spiel des 1. FC Köln zu gewinnen – Tolles Bühnenprogramm

Kall-Urft – „Da hat es der Wettergott zu gut mit uns gemeint“, stöhnte Hilfsgruppen-Vorsitzender Willi Greuel am Ende des dritten großen Familientages am Sonntag im Park des Jugendgästehauses Dalbenden in Urft. Zwei Tage nach der spektakulären Oldienacht mit Creedence Clearwater Revived wollte sich die Hilfsgruppe mit dem Familienfest bei der Eifeler Bevölkerung für die treue Unterstützung bedanken. Aber das Wetter spielte nicht so ganz mit, denn die Sonne brannte erbarmungslos vom Himmel herunter. Trotzdem besuchten noch relativ viele Familien mit ihren Kindern das Dankeschön-Fest.

Um die tapferen Besucher vor der angekündigten sengenden Hitze zu schützen, hatten die Hilfsgruppe und die Verantwortlichen des Jugendgästehausess für größtmöglichen Sonnenschutz gesorgt. Marktmanager Rudi Hannes vom Kaller Rewe-Center hatte der Hilfsgruppe alle beim Markt verfügbaren Groß-Sonnenschirme und Pavillons zur Verfügung gestellt, die den Besuchern vor der Showbühne und den Akteuren an den zahlreichen Spielständen Schatten spendeten. Das Jugendgästehaus hatte einen seiner Rasensprenger in Gang gesetzt, an dem nicht nur die Kinder eine kalte Dusche nahmen.

Die Kinder erwarteten im Park eine große Spiellandschaft mit Dosenwerfen, Torwandschießen, zwei Hüpfburgen, einem Baustellenspiel, Obstständen, Kindertombola, Kinderschminken und vieles mehr. Glücksräder drehten sich am Info-Stand der Kreissparkasse und an einem Stand des Eifelparks Gondorf.

Viel Spaß hatten die Kids auch mit „Urmel“, dem Maskottchen der Deutschen Eishockey-Nationalmannschaft, der WDR-Maus und natürlich mit Kinderliedersänger Uwe Reetz, der stets wie ein Popstar gefeiert wird. Alle Kids kennen seine Lieder und die obligatorische Polonaise, die diesmal wegen der großen Hitze allerdings kurz gehalten wurde.

Eine besondere Attraktion war ein aus dem Jahr 1947 stammendes Spiegel-Hängekarussell, das von einem Mercedes-Oldtimer-Lkw in einem historischen Kirmeswagen von Bocholt aus nach Urft gebracht worden war. Weil das Gespann nur mit maximal 25 km/h fahren darf, war die Schaustellerfamilie für die Fahrt nach Urft fast einen ganzen Tag lang unterwegs gewesen.

Mit dabei waren auch der Kaller Tierschutzverein mit einem Trödelstand und ein Team des Kommunalen Bildung- und Integrationszentrums des Kreises Euskirchen, das Festmoderator Julian Heldt über die Arbeit des Zentrums berichtete.

Viele Preise bei der Tombola

Auch die Erwachsenen fanden Unterhaltung. Die „Kallbachhaie“ waren mit einem Eishockey-Demo-Stand präsent, bei einer großen Tombola gab es unter anderen einen Reisegutschein über 750 Euro, einen Großbildfernseher und eine Waschmaschine als Hauptpreise zu gewinnen. Im Stundentakt wurden die Gewinne gezogen.

Fußballfans hatten am Rewe-Glücksmobil die Möglichkeit, bei einem Schätzspiel Eintrittskarten für ein Heimspiel des 1. FC Köln zu gewinnen. Es galt die Anzahl der kleinen Bälle zu schätzen, die sich in einem runden Glasbehälter befanden. 15 Festbesucher hatten das Glück, je zwei der begehrten Eintrittskarten gewonnen zu haben. Für Kinder hatte das Rewe-Team eine aufblasbare Torwand mit nach Urft gebracht.

Auf der großen Showbühne, wo zwei Tage vorher die Profis zur Oldienacht aufgespielt hatten, wechselten sich mehrere Bands innerhalb des siebenstündigen Programms ab. Moderiert wurde das Showprogramm von dem Sänger und Entertainer Julian Heldt. Die Musikkapelle Kall eröffnete die Veranstaltung mit einem einstündigen Konzert. Auf Uwe Reetz und die Maus folgten die Nachwuchsband TBRT und die Silver Trumpets.

Die Dreiborner „Drums & Pipes“ hatten sich angesichts der sengenden Hitze Marscherleichterung zugesprochen und marschierten ohne Fellmützen und Uniformjacken ein. Erstmals trug der Senior der Dreiborner Schotten, der fast 80-jährige Arthur Steffens, die blaue Fahne, die der Engländer Jimmy Synclair über viele Jahre getragen hat. Willi Greuel wollte von Steffens wissen, wie es Synclair gehe und erfuhr, dass der kleine Brite demnächst seinen 106. Geburtstag feiert.

Kölsche Tön brachten die Lückenfüller auf die Bühne, während die kleine Hilfsgruppen-Sängerin Emely Sarah Conners Song „Wie schön du bist“ zum Besten gab. Gehörig ins Schwitzen geriet auch die Line-Dance-Gruppe „Silverado Dancers“, bevor die James Brass Band unter Leitung von Mike Bartsch einen furiosen Schlusspunkt unter eine sprichwörtlich heiße Veranstaltung setzte. Für das Kurz-Konzert in Urft hatte Bartsch die Jazz-Trompeterin Susanne Riemer für einen Gastauftritt gewinnen können.

pp/Agentur ProfiPress


Heike Iven, Leiterin der Familienbildung des Deutschen Roten Kreuzes im Kreis Euskirchen, überbrachte dem Hermann-Josef-Haus in Urft die Urkunde und die Plakette der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Experimentierfreude in Urft

Das Hermann-Josef-Haus ist nun offiziell ein „Haus der kleinen Forscher“ – Heike Iven vom Netzwerkpartner DRK überbrachte Urkunde und Plakette

Kall-Urft – Das Hermann-Josef-Haus in Urft ist nun offiziell ein „Haus der kleinen Forscher“. Heike Iven, Leiterin der Familienbildung des Deutschen Roten Kreuzes im Kreis Euskirchen, überbrachte jetzt stellvertretend für den lokalen Netzwerkkoordinator der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ und für Kreisgeschäftsführer Rolf Klöcker die entsprechende Urkunde und die dazugehörige Plakette zur Anbringung an die Fassade.

Die Freude bei den Schülern und den Lehrern des Hermann-Josef-Hauses war groß – dabei ist das Erreichen des Zertifikats eigentlich nur eine logische Konsequenz der Unterrichtsform an der Urfter Einrichtung, schließlich wird handwerkliche Arbeit im Unterricht großgeschrieben. „Unsere Schüler sollen die Sachen, die sie tun, auch begreifen“, erklärt Michael Isop, stellvertretender Schulleiter, den praktischen Ansatz.

Genau darum geht es auch im „Haus der kleinen Forscher“. „Die Experimente lassen sich sehr gut im Alltag umsetzen, es ist für jede Altersstufe und jedes Kind etwas dabei“, meint Heike. 82 Kindertagesstätten und 13 Schulen im Kreis Euskirchen sind zertifiziert. Geforscht werden kann auf mehreren Themengebieten wie Optik, Akustik, Wasser oder Technik. „Ganz neu haben wir Nachhaltigkeit als Thema und bilden dementsprechend Fortbildungen an“, so Iven.

Fortbilden lassen mussten sich auch Lehrer des Hermann-Josef-Hauses in Urft. Sebastian Diekmann ist einer von vier Kollegen, die sich um das „Haus der kleinen Forscher“ kümmern. „Die Unterstufen-Klasse hat am ersten Projekt teilgenommen“, sagte Diekmann. Die Urfter Einrichtung schlägt gleich zwei Fliegen mit einer Klappe, denn Überlegungen, wie man den Bereich Naturwissenschaften verstärken kann, gibt es schon lange. Genau diesen Schwerpunkt hat die Schule beim „Haus der kleinen Forscher“ gewählt – und Holzfahrzeuge mit Antrieb gebaut.

„Ideen, die man umsetzen kann, gibt es viele“, weiß Heike Iven. Und damit die Schüler sich nicht langweilen, hatte sie auch ein Experiment mitgebracht. Tüten mit Salz und Pfeffer und der Aufgabe, beide Gewürze voneinander zu trennen. Tipp: Ein wenig elektrische Ladung könnte helfen…

pp/Agentur ProfiPress


Das Wetter bekommen, das die Hilfsgruppe verdient hat: Bürgermeister und Schirmherr Hermann Josef Esser (Mitte) lobte bei der Oldienacht die engagierte Arbeit der Hilfsgruppe Eifel. Rechts im Bild Mitorganisatorin Gabriela Rittinghaus-Koppers, die erste Vorsitzende des Schullandheimvereins Wuppertal, dem das Jugendgästehaus in Urft gehört. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur

1700 Besucher feierten CCR

Ein Hauch von Woodstock bei der zweiten Eifeler Oldienacht im Park des Jugendgästehauses – Sieben Stunden auf zwei Bühnen – 80-jährige Hörfunk-Legende Hans Werner Lange mit dem goldenen Mikrofon geehrt – Bürgermeister Esser lobte das große Engagement der Kaller Kinderkrebshilfe

Kall-Urft – Als die alten Herren von „Creedence Clearwater Revived“ (CCR) kurz vor 22 Uhr die Open-Air-Bühne im Park des Urfter Jugendgästehauses Dalbenden erklommen, gerieten die rund 1700 Besucher der zweiten Eifeler Oldienacht nicht nur wegen der Hitze in Wallung. Der Hilfsgruppe Eifel war es gelungen, die Band, die sich dem Mythos der legendären Originalband Creedence Clearwater Revival verpflichtet fühlt und die sich derzeit auf ihrer weltweiter „Woodstock Revival Tour“ befindet, für ein Gastspiel in Urft zu gewinnen. Anlässlich des legendären Woodstock-Festivals im August 1969 ist die Band derzeit auf Tour. Heute gilt Woodstock als bekanntestes und legendärstes aller Festivals.

Einen Tag nach Urft stand ein Konzert in Dresden auf dem Tourplan von CCR. Und weil dieses Konzert schon seit Wochen ausverkauft war, hatten sogar Fans aus Potsdam den Weg zur Oldienacht nach Urft gewählt, um dort ihre Lieblingsband zu erleben. In Urft hauchten Gitarrist Johnnie Guitar Williamson (72), Frontmann John W. Doyle (42), Bassist Chris Allen (67) und Dummer Walter Day (74) den vielen CCR-Hits neues Leben ein.

Die Kopien der einstigen Originalbesetzung mit Doug Clifford, Stu Cock, John Fogerty und Tom Fogerty spielten in Urft das 45-minütige Woodstock-Konzert nach. Titel wie „Down on the Corner“, „Cotton Fields“ oder „Poorboy Shuffle“ weckten bei den begeisterten Fans in Urft Erinnerungen an das Quartett und das legendäre Woodstock-Festival.

Creedence Clearwater Revived war der absolute Höhepunkt der zweiten Eifeler Oldienacht am Jugendgästehaus. In wochenlanger Arbeit hatten Hilfsgruppe und die Leitung des Jugendgästehauses den großen Event vorbereitet, der unter der Schirmherrschaft des Kaller Bürgermeisters Hermann-Josef Esser über die Bühne ging.

Insgesamt acht Bands und Gruppen griffen in Urft auf zwei Bühnen zu den Instrumenten. Schon kurz nach 16 Uhr drängten die Musikfans in den Innenhof des Gästehauses, wo die Partyband „De Schlingele“ aus Wollenberg und das Duo Franz Josef Raab und Werner Fünfrock aus Saarbrücken die Besucher abseits der Hauptbühne bis nach Mitternacht unterhielten.

Lob für großes Engagement

Die Oldienacht an dem Sommerabend wurde moderiert von Hacky Heinen vom belgischen Radio 700. Bürgermeister und Schirmherr Hermann-Josef Esser bescheinigte der Hilfsgruppe, dass sie für den Event das Wetter bekommen habe, das sie verdient habe. Esser lobte das große Engagement der Kaller Kinderkrebshilfe.

Zum Warmup spielte die Akustikband Eifelperlen mit Uwe Reetz, Stefan Goebel und Bernd Kistemann auf der Bühne im Park auf. Es folgte die Band Dustpipe, die Songs von Status Quo, Led Zeppelin, Eagles und auch deutsche Coversongs von Westernhagen, den Ärzten, Extrabreit oder der Spider Murphy Gang zu Gehör brachte.

Erinnerungen an die Rock- und Popmusik der 70er- und 80er-Jahre weckte die vierköpfige Band RoxxBusters mit den Bundeswehr-Bigband-Mitgliedern Rainer Peters und Ralph Winter.

Weltbekannte Abba-Songs präsentierte die Kölner Revival Band „Agnetha-Abba“ und weckte mit ihrer Partymusik schöne Erinnerungen an das einstige Original. Es ging nach dem Auftritt von Creedence Clearwater Revived auf Mitternacht zu, als die Tribute to Status Quo Band vor der Backline der weißen Marshall-Verstärkerwand aufspielte. Das Publikum in Urft erlebte eine perfekt inszenierte Status-Quo-Covershow, die dem Original sehr nahe kam.

Eine ganz besondere Überraschung erlebte der 80-jährige Radiomoderator Hans Werner Lange, der von Hacky Heinen das goldene Mikrofon überreicht bekam. Seit 53 Jahren sitze Lange tagtäglich im Sender hinter dem Mikrofon. Während andere in diesem Alter den Ruhestand genießen, studiere er noch immer sowohl aktuelle Tagesthemen und Schlagercharts. Das goldene Mikrofon bekomme Hans Werner Lange für sein Lebenswerk als dienstältester, im täglichen Programmbetrieb aktiver deutschsprachiger Hörfunkmoderator verliehen.

Noch bevor die Oldienacht gegen 0.30 Uhr zu Ende ging, verkündete Hilfsgruppenvorsitzender Willi Greuel die Termine für die dritte Eifeler Oldienacht im nächsten Jahr am Freitag, 19. Juni 2020, und das vierte Familienfest am Sonntag, 21. Juni 2020, im Park von Haus Dalbenden.

pp/Agentur ProfiPress


Das neue sternenförmig angelegte Familienhaus liegt in unmittelbarer Nähe der neuen Kinderkrebsstation auf dem Venusberg. Hier können Familien während der Behandlung ihrer Kinder wohnen. Foto/Visualisierung Förderkreis Bonn/pp/Agentur ProfiPress

100.000 Euro von der Hilfsgruppe

Die Kaller Kinderkrebshilfe finanziert die Inneneinrichtung des neuen Familienhauses an der Bonner Uni-Klinik – Gutschein für den Einkauf bei Brucker – Willi Greuel: „Wir lassen das Geld in der Eifel“ – Bürgermeister Hermann-Josef Esser und Moderator Hacky Heinen legten noch einen Hunderter drauf

Kall – Die Hilfsgruppe Eifel unterstützt den Förderverein der Bonner Uni-Klinik seit nunmehr 27 Jahren mit regelmäßigen Geldspenden und Finanzierungen von Ambulanzschwestern. Über eine Million Euro hat der Kaller Verein dem Förderkreis zukommen lassen. Dazu haben auch viele Aktionen und Spenden des Möbelhauses Brucker in Kall beigetragen.

Mit einem Gutschein über 100.000 Euro überraschte die Hilfsgruppe jetzt während der zweiten Eifeler Oldienacht in Urft die Gäste der Bonner Uni-Klinik. Lutz Hennemann, Vorsitzender des Bonner Förderkreises für krebskranke Kinder und Jugendliche Bonn e.V., sowie der ehemalige Leiter der Kinderkrebsstation, Professor Dr. Udo Bode, nahmen den Gutschein entgegen, der für die Finanzierung der Inneneinrichtung des neuen Familienhauses verwendet werden soll. Die komplette Inneneinrichtung, so Willi Greuel („Wir lassen das Geld in der Eifel“), werde über das Kaller Möbelhaus Brucker geplant und angeschafft.

Radio-700-Kultmoderator Hacky Heinen zog spontan einen 100-Euro-Schein aus der Tasche und legte die dem Gutschein bei, so dass der Betrag auf 100.100 Euro aufgestockt werde. Heinen animierte Bürgermeister Hermann-Josef Esser, seinem Beispiel zu folgen. Esser versprach, ebenfalls noch einen Hunderter draufzulegen.

Professor Dr. Udo Bode und Fördervereinsvorsitzender Lutz Hennemann bedankten sich bei der Hilfsgruppe für die große Unterstützung in den 27 Jahren seit Bestehen der Hilfsgruppe. In dieser Zeit sei der Förderkreis der Kinderkrebsstation mit über einer Million Euro Spenden der Hilfsgruppe bedacht worden.

Hennemann ernannte Willi Greuel und Hilfsgruppen-Schatzmeister Helmut Lanio zu Botschaftern des Förderkreises. „Seit 1995 ermöglichen Sie uns mit ihren Spenden, das Unmögliche zu versuchen, das Mögliche zu erreichen. Jedes Lächeln eines Kindes, jedes Dankeschön von betroffenen Eltern, bedeutet mehr, als Worte ausdrücken können“, hieß es in den Urkunden, die Greuel und Lanio überreicht wurden.

Mit dem Umzug der Kinderklinik aus der Bonner Stadtmitte auf den Venusberg wird derzeit auf dem Gelände der Universitätskinderklinik ein neues Familienhaus gebaut, das im Rohbau bereits fertig ist. In wunderschöner Lage am Waldrand gelegen werden dort künftig 36 Zimmer und viel Platz für Familien zur Verfügung stehen. Jugend-, Spiel- und Bastelräume, ein Garten, eine Terrasse und ein Spielplatz sollen Eltern und deren kranken Kindern eine Auszeit von der Krankheit und vom Krankenhaus ermöglichen. Die Hilfsgruppe hat sich innerhalb des Familienhaus-Projektes verpflichtet, die gesamte Inneneinrichtung zu finanzieren.

Das Möbelhaus Brucker zählt nicht nur zu den treuen Unterstützern der Hilfsgruppe Eifel. In den letzten zwei Jahren hat das Kaller Familienunternehmen vor Weihnachten Wunschbaumaktionen veranstaltet zugunsten der Kinderkrebsstation in Bonn, die jetzt auf den Venusberg umzieht.

Spende der Kommunionkinder aus Flamersheim

Beim Familientag der Hilfsgruppe, der zwei Tage nach der Oldienacht an gleicher Stelle im Park des Jugendgästehauses in Urft stattfand, überraschten Anja Thomas und Katarina Engelhard, zwei Katecheten der diesjährigen Kommunionkinder in Flamersheim, die Hilfsgruppe mit einer stattlichen Spende von 1400 Euro. Bei der Scheckübergabe an den Hilfsgruppen-Vorsitzenden Willi Greuel berichtete Anja Thomas, dass das Geld von einem, von den Katecheten organisierten Fastenessen stamme. Willi Greuel bedankte sich für diese Aktion und die Spende des Erlöses: „Die Kinder hätten mit dem Geld ja auch ins Phantasialand fahren können.“ Auch dieses Geld komme dem Familienhaus der Uniklinik zugute, so Greuel.

pp/Agentur ProfiPress

www.kinderkrebshilfe-eifel.de

www.familienhaus-bonn.de


Sommerferien-Aktion für Kinder in der Bibliothek Kall

Die Bibliothek Kall lädt alle Kinder im Alter zwischen 6 bis 13 Jahren zu einem „T-Shirt Design – Workshop“ ein. Bei diesem Workshop haben die Kinder die Möglichkeit, unter Anleitung der regionalen Autorin Jana Engels, ein eigenes T-Shirt selbst kreativ zu gestalten. Vor allem für die jüngeren Teilnehmer sind auch die Eltern dazu eingeladen ihre Kinder zu begleiten und zu unterstützen. Die Materialien werden gestellt. Damit das fertige T-Shirt den Teilnehmern am Ende auch passt, wird darum gebeten möglichst ein eigenes T-Shirt mitzubringen. Für Kinder ohne ein eigenes Shirt stehen welche in Größe 134/140 zur Verfügung.

 

 

Wann:         07.08.2019 (Mittwoch) ; 09:00 – 13:00Uhr

 

Wo:              Schulungsraum der Bibliothek Kall

                    Bahnhofstr. 11

                    53925 Kall

 

Kosten:       Gratis

 

 

Um eine vorherige Anmeldung wird gebeten, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist!

 

 

Wir freuen uns über zahlreiche Teilnehmer!

 

Ihr Bibliotheks-Team

 


Der Energieberater Martin Blaschke aus Herzogenrath und die Geografin und Quartiersmanagerin Jennifer Conzen vom Kaller Büro PE Becker sind die Ansprechpartner für die Kaller Bürger. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Erste Anlaufstelle für die Bürger


Ingeborg und Heinz Fränzel (v.l.) aus Nettersheim kaufen wenn möglich jeden Freitag auf dem Kaller Wochenmarkt ein. Sie schätzen unter anderem das Angebot des Lückenhofs aus Bornheim. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Wochenmarkt ist sehr beliebt

Jeden Freitag von 8 bis 13 Uhr bieten die Marktbeschicker vor dem Kaller Rathaus frische regionale Produkte an – Kunden goutieren das üppige Angebot und die freundliche Atmosphäre

Kall – Frische Waren aus der Region, eine sehr gute und freundliche Beratung und eine beinahe familiäre Atmosphäre – das alles zeichnet den Wochenmarkt in Kall aus. Jeden Freitag von 8 bis 13 Uhr finden die Kunden auf dem Rathausvorplatz frisches Obst und Gemüse sowie Backwaren, Geflügel und Honig.

„Wir leben seit zehn Jahren in der Eifel und waren zu Beginn auf der Suche nach Artikeln aus der heimischen Wirtschaft“, berichtet Heinz Fränzel aus Nettersheim, der, wenn es ihm möglich ist, jeden Freitag mit seiner Frau Ingeborg nach Kall kommt und dienstags in Marmagen den Markt besucht. Sie sind besonders am Obst und Gemüse des Lückenhofs aus Bornheim interessiert. Die Fränzels wissen, dass sie die Waren grundsätzlich auch im Supermarkt erhalten. Für das Ehepaar spielt aber der soziale Charakter des Marktes eine große Rolle. Man tauscht sich aus, kann nachfragen, wird beraten.

Das ist auch eine Sache, die Hans-Peter Zimmermann, Betreiber des Lückenhofs, weiß. Sein Sortiment auf dem Kaller Wochenmarkt beinhaltet etwa 90 bis 100 Produkte. Bei der Marktgründung vor rund 30 Jahren war das noch anders, Zimmermanns Vater brachte etwa 25 unterschiedliche Artikel mit nach Kall. Das Credo von Hans-Peter Zimmermann: Die Waren sollten so saisonal und frisch sein, wie es möglich ist. „Keiner unserer Äpfel ist weiter weg als aus Wachtberg“, verrät er.

Wie Zimmermann berichtet, ist das Wissen über die Verwendung einiger regionaler Artikel verloren gegangen. Doch da wirken er und seine Mitarbeiterinnen beratend, geben Zubereitungstipps und was am besten dazu schmeckt. „Manchmal hat auch ein Kunde seinen Einkaufszettel vergessen, weiß aber, was seine Frau kochen will und wir können ihm helfen“, plaudert Zimmermann aus dem Nähkästchen. Mit der Resonanz auf dem Kaller Wochenmarkt ist er sehr zufrieden.

Das gilt auch für die anderen Aussteller. „Wir sind jede Woche hier und seit sieben Jahren dabei“, sagt Edeltraud Mertens vom Geflügelhof Walter aus Sistig. In ihrem Wagen gibt es alles, was das Geflügel so hergibt: von Eiern bis zum Hahnenbeinchen. Jeden Freitag begrüßt sie viele Stammkunden, die die gute Eifeler Qualität zu schätzen wissen. „Aber es kommen auch immer neue Kunden, die hier vorbeifahren oder –laufen und sich dann etwas holen.“ Eine Stammkundin ist Regina Heinen. „Man hat hier einfach ein gutes Gefühl, sein Geflügel und seine Eier hier zu kaufen“, sagt sie. Und das nicht nur, weil man weiß, woher die Ware kommt, sondern auch, um die heimische Wirtschaft zu unterstützen.

Von Anfang an beim Wochenmarkt dabei ist Brunhilde Zander, die Honig aus eigener Herstellung verkauft. „Der Markt hat sich sehr gut entwickelt“, erinnert sie sich. Ein wenig kleiner als zu Beginn, als er unweit der Kirche platziert war. Aber Zander ist sehr zufrieden, auch weil man sich auf dem Markt so gut um die Kunden kümmern kann.

Das findet auch Adelheid Pützer im Verkaufswagen der Bäckerei Jenniches aus Rescheid, nachdem sie geduldig einen Kunden über die Unterschiede einzelner Brotsorten aufgeklärt hat. Sie hat die Beobachtung gemacht, dass heute auch vermehrt jüngere Leute die Vorteile eines Wochenmarktes nutzen. „Das war früher anders“, sagt sie. Auch bei den Waren der Bäckerei Jenniches gilt: Alles ist selbstgemacht. Es kommt sogar zu Synergien, wie Brunhilde Zander berichtet. Denn zum Ende des Wochenmarktes nimmt sie sich immer ein Obstplunderteilchen mit. Das hat Adelheid Pützer ihr dann immer schon beiseitegelegt.

pp/Agentur ProfiPress

 
Am Donnerstag, 5. September, 19 bis 21.45 Uhr, startet ein Elternkompetenzkursus im Familienzentrum Sistig, Schleidener Straße 2, 53925 Kall. Foto: Jörg. F. Müller/DRK/pp/Agentur ProfiPress

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