Nachrichten 1. Halbj. 2019





Ausstellung in der Bibliothek Kall

„Querbeet von A wie Acryl bis Z wie Zweig“ von Jana Engels

 

In den neuen Räumen der Bibliothek finden sich neun Leinwand-Gemälde. Jana Engels liefert damit bewusst einen Querschnitt durch die bisherigen Arbeiten. Sie verwendet sowohl Öl-, Acryl– als auch Aquarellfarben. Wobei die Bilder meist eng mit der Entstehung eines literarischen Textes verbunden sind, wie zum Beispiel das Gedicht „Stille“ und das Gemälde „Silence“.

Jana Engels:             Geboren 1978 in Berlin, Schulzeit und Ausbildung im Land Brandenburg, anschließender Studienaufenthalt in Duisburg.      Hauptberuflich für einen der führenden IT–Lösungsanbieter im Großraum Köln tätig. Neben der Veröffentlichung literarischer Texte (aktueller Roman: Der Seelenspiegel, Verlag Edel Elements) auch Leitung von Schreibwerkstätten für Kinder und Jugendliche. In der verbleibenden freien Zeit widmet sie sich der Musik und Malerei. Jana Engels ist Gründungsmitglied des Kulturfördervereins „Leuchtfeder e.V.“, und war bis Anfang 2017 aktiv in dessen Vorstand tätig.     Gemeinsam mit ihrem Mann und den vier Kindern lebt sie in Kall. Im Internet zu finden auf www.jana-engels.de

Das Bibliotheks-Team freut sich über zahlreiche Besucher!

 

Ausstellung: bis einschließlich Samstag, 30.03.2019      in den Räumlichkeiten der Bibliothek Kall,   Haus der Begegnung, Bahnhofstr. 11, 53925 Kall Tel. 02441-779552, geschützte E-Mail-Adresse als Grafik Eintritt frei! Öffnungszeiten: Mo + Do: 15:00 - 19:00 Uhr Di, Mi, Fr: 9:00 - 12:00 Uhr Sa: 10:00 - 14:00Uhr


Hatte viel Spaß beim Kommers in Wahlen: Bürgermeister Hermann-Josef Esser (r.) mit Sitzungspräsident Hermann-Josef Evertz. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

Seit elf Jahren „Jecke Krohe“

Karnevalsverein Wahlen feierte den Geburtstag im vollbesetzten Bürgerhaus – Alle Ortsvereine gratulierten – Bürgermeister Esser freute sich – Gold und Silber vom BDK für Hermann-Josef Evertz und Werner Poensgen – Viele Gäste beim närrischen Kommers

Kall-Wahlen – Einen närrischen Geburtstag feierte die Wahlener Karnevalsgesellschaft „Die jecke Krohe von Wahle“, die auf ihr elfjähriges Bestehen zurückblickte, mit einem zünftigen Kommers im Bürgerhaus. Nachdem die Ortsvereine nach jahrelanger Uneinigkeit im Dorf wieder zusammengefunden haben, bot das vollbesetzte Bürgerhaus ein imposantes Bild. Alle Vereine waren mit Abordnungen zum Kommers erschienen, um dem Karnevalsverein zum Geburtstag zu gratulieren.

Ob Bürgermeister Hermann-Josef Esser, Ortsvorsteher Guido Wiesen oder die Sprecher von Spielmannszug und SC Wahlen, sie alle beschworen das zukünftige Zusammenhalten und gegenseitige Hilfe. Dafür bedankte sich der Bürgermeister, der den gemeinsamen Auftritt der Wahlener beim Gemeindeempfang vor 14 Tagen in der Kaller Bürgerhalle als das „größte Highlight“ dieser Veranstaltung bezeichnete. Das bestätigte auch der Vorsitzende der „Jecke Krohe“, Marc Hees: „Spielmannszug, SC Wahlen, Stehtischmusikanten und die KG auf einer Bühne. So soll es sein und so soll es bleiben“ so Hees. Der dem Gemeindeempfang folgenden Zeitungsschlagzeile „Zusammengeführt, was zusammen gehört“, gebe es nichts hinzu zu fügen.

Erleichtert zeigte sich auch Ortsvorsteher Guido Wiesen über die Anwesenheit aller Vereine. „Da kann ich nur sagen, et jeht doch“, so Wiesen, der vor allem die Jugendarbeit, die Kameradschaft und die große Unterstützung der Hilfsgruppe Eifel durch die Karnevalsgesellschaft hervorhob: „Das ist gut für die Gesellschaft und das Dorf.“

Der Saal konnte die Vielzahl der Besucher nicht fassen, denn neben der Wahlener Bevölkerung waren auch die befreundeten Karnevalsvereine aus Köln-Godorf, Dahlem, Marmagen, Sistig, Sieberath und Mechernich erschienen. Sie überbrachten den „Jecke Krohe“ Glückwünsche und Präsente.

In besonderer Mission hatten sich Dieter Milz und Albert Meyer vom Regionalverband „Rhein-Sieg-Eifel/Bezirk 10a“ vom Bund Deutscher Karneval unter die Gäste gemischt. Milz und Meyer übergaben dem KG-Vorsitzenden Marc Hees eine Geburtstagsurkunde, ehe sie zwei besonders verdiente Mitglieder der KG mit hohen Auszeichnungen dekorierten. Mit dem silbernen Verdienstorden wurde Sitzungspräsident Hermann-Josef Evertz die zweithöchste Auszeichnung des Regionalverbandes zuteil. Werner Poensgen, der maßgeblich an der Gründung und positiven Entwicklung der KG beteiligt war, bekam mit dem goldenen Verdienstorden die höchste Auszeichnung des Verbandes verliehen.

Der Geburtstagsmarathon im Bürgerhaus ging über fünf Stunden. Alle Garden der KG und des SC Wahlen präsentierten sich auf der Bühne. Das Garde-Corps Blau-Gelb Colonia aus Godorf hatte seine Tanzformation und ihren Kinderprinzen Paul mitgebracht. Massenweise Orden für die Gäste und Süßigkeiten für die Kinder verteilte das Wahlener Prinzenpaar Marco I. und Linda I., das ihrem Verein eine ganz besondere Überraschung präsentierte. Marco und Linda überreichten der KG zwei Kleidersäcke als symbolisches Zeichen des Geschenks, das jedoch erst nach Aschermittwoch übergeben werden kann. Es handelt sich nämlich um die beiden neuen, schmucken Ornate, die die Tollitäten für ihre Regierungszeit haben anfertigen lassen.

Die „Jecke Krohe“ ließen beim Kommers auch die Entstehung des Vereins in drei Sequenzen Revue passieren. Werner Poensgen berichtete im ersten Teil, dass schon Karneval im Dorf gefeiert wurde, bevor sich die KG im Jahr 2007 gründete. Es sei im Jahr 1995 gewesen, als der Spielmannszug zu Weiberfastnacht mit einem Bollerwagen durch das Dorf gezogen sei und damit der erste Umzug stattgefunden habe. Dieses Ereignis habe Signalwirkung gehabt, und so hätten ein Jahr später drei „Wahlener Jecke“ in geheimmer Mission beschlossen, als Dreigestirn im Zug mitzugehen. Mit einem Prunkwagen hätten Prinz Rudi I. (Arndt), Bauer Ralf I. (Klinkhammer) und Jungfrau Udoline I. (Udo Züll) damals die Wahlener überrascht. Sogar Orden seien vom ersten Dreigestirn verteilt worden. „Die waren zu dieser Zeit schon sehr umweltfreundlich, denn es waren bemalte Bierdeckel“, berichtete Werner Poensgen.

In der Folgezeit entwickelte sich ein Karnevals-Clübchen, das die Idee hatte, 2003 eine Sitzung zu veranstalten. Eine Tanzgarde war schnell gegründet, es folgten das „Schrubberballett“ und das Männerballett, das beschloss, zur Premiere „Schwanensee“ aufzuführen. Vor der Aufführung fielen alle Bärte und Schnäuzer der Tänzer dem Rasierapparat zum Opfer, erinnerte sich Werner Poensgen. Damen- und Herrenballett sind noch heute wichtige Bestandteile der Karnevalssitzungen im Dorf.

2004 nahmen die Tollitäten der jecke Krohe erstmals an den Empfängen der Gemeinde und des Kreises teil. In den Folgejahren wurden in jeder Session Tollitäten gekürt und die Umzüge wurden immer größer. So erfolgte dann vor der Session 2007/08 die offizielle Gründung der KG „Die jecke Krohe von Wahle“.

Die weitere Entwicklung des Vereins nach der Gründung bis zum jetzigen Jubiläum ließen Sitzungspräsident Hermann-Josef Evertz und Vorsitzender Marc Hees Revue passieren. Es bot sich ein buntes Bild, als Sitzungspräsident Hermann-Josef Evertz alle ehemaligen Tollitäten der KG seit 1996 auf die Bühne bat. Mit einem großen Dank an alle Garden und Trainerinnen schloss Marc Hees den offiziellen Teil der Geburtstagsfeier mit der Feststellung: „Wir mussten uns nie verstecken – so geht Verein.“

pp/Agentur ProfiPress


Nach der Blitzhochzeit vor 50 Jahren feierten Renate und Dieter Zausch jetzt in Kall das goldene Ehejubiläum. Zehn Jahre lang hat der Jubilar ehrenamtlich für Sauberkeit in Kall gesorgt. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

Eheglück durch Schnapsidee

Dieter und Renate Zausch feierten Goldhochzeit in Kall – Bei

der Silvesterfeier in der Kumpelranch machte der beschwipste Reservist der jungen Dame, die er überhaupt nicht kannte, einen Heiratsantrag – Fünf Wochen später waren beide ein Ehepaar

 

Kall - Zögerlich ist der heute 72-jährige Dieter Zausch in seinem Leben nie gewesen. Das Paradebeispiel dafür lieferte der gelernte Elektrotechniker bereits vor 50 Jahren ab, als er seine Ehefrau Renate heiratete, mit der er jetzt das Fest der Goldenen Hochzeit feierte. Zwischen Kennenlernen und Hochzeit lagen damals gerade mal fünf Wochen, erinnert sich heute die ebenfalls 72 Jahre alte Goldjubilarin, die ihrem Dieter am Silvesterabend 1968 in der Mechernicher Diskothek „Kumpelranch“ erstmals begegnete und ihm schon 38 Tage später auf dem Standesamt in Kall das Ja-Wort gab.

Zum großen Fest am Donnerstag gratulierten auch Bürgermeister Hermann-Josef Esser und Ortsvorsteher Stefan Kupp dem Jubelpaar, das eng mit der Gemeinde verbunden ist. Renate Zausch arbeitete 15 Jahre lang als Raumpflegerin bei der Gemeinde Kall, Dieter Zausch ist in Kall bekannt als Ehrenamtler, der sich zehn Jahre lang als freiwilliger Müllsammler um die Sauberkeit im Ort verdient gemacht hat. „Das ist schon ein tolle Sache“, bedankte sich Bürgermeister Hermann-Josef Esser beim Besuch der Goldhochzeiter.

Und auch Essers Bürgermeister-Vorgänger Herbert Radermacher überraschte die beiden Jubilare mit seinem Besuch. Radermacher und Zausch waren viele Jahre Kollegen bei der Verwaltung der Stadt Schleiden gewesen; Herbert Radermacher als Kämmerer, Dieter Zausch als Elektriker beim städtischen Bauhof.

Dieter Zausch wurde 1946 im sächsischen Zeitz geboren. Sein Vater arbeitete damals, als die Grenze noch offen war, im Westen als LKW-Fahrer. Als die Familie ebenfalls in den Westen in die Nähe von Frankfurt übersiedelte, war der heute 72-Jährige im ersten Schuljahr. Nach Beendigung seiner Schulzeit erlernte Zausch den Beruf des Elektrikers und ging später für drei Jahre als Zeitsoldat zur Bundeswehr. Letzte Station war die Bundeswehr in Mechernich, wo er in der technischen Abteilung der Raketen-Werft 23 seinen Dienst verrichtete, ehe er Ende des Jahres 1968 Reservist wurde.

In der Kumpelranch wurde der Abschied vom Bund in der Silvesternacht ordentlich „begossen“. Auch Renate Zausch, die damals noch Müller hieß, feierte mit ihrer Schwester Josefine im Kumpel den Jahreswechsel und begegnete dem frisch gebackenen und beschwipsten Reservisten Dieter Zausch erstmals. „Ich heirate Dich“, prophezeite der angeheiterte Ex-Soldat seiner ahnungslosen Herzdame, die er bis dahin überhaupt nicht kannte.

Immerhin schaffte er es, seine Spontan-Bekanntschaft für ein Treffen am nächsten Wochenende beim Kumpel zu überreden. Danach ging alles blitzschnell und Dieter Zausch machte Nägel mit Köpfen: „Wir haben dann innerhalb eines Monats zuerst Verlobung und dann Hochzeit gefeiert“, erinnert sich der Jubilar. Mit zwei Soldaten als Trauzeugen gaben sich die beiden am 7. Februar 1969 vor dem damaligen Kaller Standesbeamten das Ja-Wort. Bei der späteren kirchlichen Trauung stand der Reservist Dieter Zausch seiner in Weiß gekleideten Braut in seiner schicken Bundeswehr-Uniform zur Seite.

Als die frisch vermählte Ehefrau nicht nach Frankfurt umsiedeln wollte, zögerte Ehemann Dieter nicht lange mit der Jobsuche und fand auf der Metallhütte eine Arbeitsstelle als Betriebs-Elektriker. Als die Hütte 1971 geschlossen wurde, heuerte Zausch als 26-Jähriger bei der damals noch eigenständigen Stadt Gemünd und späteren Stadt Schleiden als Elektriker beim Bauhof an, wo er bis zu seiner Pensionierung blieb.

Zauschs Leben war auch vom Fußball geprägt. Er spielte aktiv in Scheven und war viele Jahre als Bezirksliga-Schiedsrichter auf den Sportplätzen über den Kreis Euskirchen hinaus unterwegs. Noch heute schlägt das Herz des Jubilars für den Bundesligisten Eintracht Frankfurt. Neun Monate saß Dieter Zausch als Nachrücker für den ausgeschiedenen Ratsherrn Uwe Schmitz für die SPD-Fraktion im Kaller Gemeinderat.

Ehefrau Renate ist ein Kaller Mädchen das in der Keldenicher Straße aufwuchs. Sie hat ein Leben lang als Raumpflegerin gearbeitet, wobei sie die letzten 15 Jahre in Diensten der Gemeinde Kall stand. Heute trifft sie sich gern mit Freundinnen und Bekannten zum Kaffeetrinken oder Kartenspielen.

Das Ehepaar gilt als äußerst hilfsbereit. Dafür revanchierte sich jetzt die Nachbarschaft, die das Haus des Jubelpaares am Bachweg in Kall am Abend vor der Goldhochzeit festlich geschmückt hatte. Zum Jubelfest gratulierten dem Ehepaar zwei Kinder, zwei Enkelkinder sowie viele Freunde und Bekannte.

pp/Agentur ProfiPress


Das Hermann-Josef-Kolleg Steinfeld, vertreten durch Schulleiter Thomas Frauenkron (8.v.r.), Jörg Zwitters und Annika Olsen (7. und 6.v.r.), die beide federführend für die iPad-Administration verantwortlich sind, sowie dem stellvertretenden Schulleiter Willi Frauenrath (4.v.r.), erreichte den zweiten Platz bei der Delina-Preisverleihung im Bereich „Frühkindliche Bildung und Schule“. Foto: Behrendt & Rausch Fotografie/pp/Agentur ProfiPress

Große Auszeichnung für das HJK

Das Hermann-Josef-Kolleg erreichte bei der Fachmesse Learntec im Bereich „Frühkindliche Bildung und Schule“ bundesweit den zweiten Platz und erhielt einen Delina

Kall-Steinfeld/Karlsruhe – Das Hermann-Josef-Kolleg Steinfeld ist bei der Fachmesse Learntec in Karlsruhe mit dem Delina im Bereich „Frühkindliche Bildung und Schule“ ausgezeichnet worden. Das Gymnasium erreichte bundesweit den zweiten Platz. „Ein solcher Preis ist grundsätzlich kaum erreichbar“, sagte Schulleiter Thomas Frauenkron, der den Preis aus den Händen von Frau Sünne Eichler, der Kuratorin der Veranstaltung, entgegennahm.

Mit dem Delina werden innovative, digitale Lernkonzepte von einer Fachjury ausgezeichnet. Verliehen wird der Preis in den Kategorien „Hochschule“, „Aus- und Weiterbildung“, „Gesellschaft und lebenslanges Lernen“ und „Frühkindliche Bildung und Schule“. In letztgenannter Kategorie wurde das Hermann-Josef-Kolleg Steinfeld eingestuft. Direkte Konkurrenten waren das Unternehmen IMC, immerhin Europas führender Anbieter für E-Learning, aus Saarbrücken mit dem Projekt Next-Lab sowie die Kids Interactive GmbH aus Erfurt mit ihrer Wissenswelt-App. „Wenn wir im Verein mit solchen digitalen Profis bestehen können, dann bedeutet das noch einmal eine zusätzliche Aufwertung für uns und unser Projekt“, meinte der stellvertretende Schulleiter, Willi Frauenrath.

Das Hermann-Josef-Kolleg in Trägerschaft des Salvatorianer-Ordens hat in den vergangenen Jahren dank der Stiftung Kloster Steinfeld moderne, überregional einzigartige Lernumgebungen geschaffen. Digitale Medien sind integraler Bestandteil jedes Schultages und finden – dank der Ausstattung mit iPads – Anwendung in allen Fächern und Jahrgangsstufen. Alle Schüler profitieren vom Einsatz der Geräte, die umfassend eingesetzt werden.

In der Bewerbung hieß es: „Der Einsatz von iPads als Hilfsmittel im Unterricht bedeutet eine Ergänzung und Bereicherung der unterrichtlichen Möglichkeiten durch direkte und individualisierte Verfügbarkeit und öffnet Zugänge zu den unterschiedlichen Lerntypen.“ Vor vier Jahren wurde am Hermann-Josef-Kolleg damit begonnen, dass ab Klasse 7 alle Schüler mit iPads ausgestattet werden. Mittlerweile verfügen damit die Schüler und Schülerinnen bis in die Sekundarstufe II über eine Eins-zu-Eins-Ausstattung.

Zur Bewerbung gehörte auch ein professionell gemachter, etwa zweieinhalb Minuten langer Film, den Schüler des HJK an nur einem Drehtag erstellt haben: https://youtu.be/xNtkI5zzE-w.

pp/Agentur Profipress


Das Aachener Sinfonieorchester unter der Leitung von Justus Thorau ist am Samstag, 23. März, 19.30 Uhr, in der Basilika Steinfeld zu Gast. Foto: Sabine Borchers/Eifel Musicale/pp/Agentur ProfiPress

„Titan trifft Genie“

Aachener Sinfonieorchester gastiert am Samstag, 23. März, 19.30 Uhr, beim neuen Musikfestival „Eifel Musicale“ in der Basilika des Kloster Steinfelds

Kall-Steinfeld – Das neue regionale Musikfestival „Eifel Musicale“ gastiert am Samstag, 23. März, 19.30 Uhr, in der Basilika des Klosters Steinfeld. Unter dem Titel „Titan trifft Genie“ versprechen das 38-köpfige Sinfonieorchester Aachen unter der Leitung von Justus Thorau und der Solist Antonio di Cristofano am Steinway-D-Flügel, Preisträger des Internationen Pianistenpreises Frankfurt, ein intensives Erlebnis.

Auf dem Programm stehen die Ouvertüre „Die Hebriden“ von Felix Mendelssohn Bartholdy, das Klavierkonzert a-Moll op. 54 von Robert Schumann sowie die Symphonie Nr. 40 in g-Moll von Wolfgang Amadeus Mozart.

Das Sinfonieorchester Aachen wurde erstmals 1720 erwähnt und gehört damit zu den ältesten in städtischer Regie geführten Klangkörpern Deutschlands. Bekannte Musikdirektoren wie Fritz Busch, Herbert von Karajan und Wolfgang Sawallisch haben ihre Karriere in Aachen begonnen. Seit August 2018 ist der Engländer Christopher Ward Generalmusikdirektor der Stadt Aachen und zählt zu den neuen Sternen der Musikszene.

Justus Thorau ist seit Herbst 2018 erster Kapellmeister am Saarländischen Staatstheater. Neben zahlreichen Konzerten mit dem Saarländischen Staatsorchester und dem Sinfonieorchester Aachen folgt Thorau Konzert-Einladungen der Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz, der Dortmunder Philharmoniker und der Jenaer Philharmonie. In der Spielzeit 2017/18 war der 1986 in Berlin geborene Dirigent kommissarischer Generalmusikdirektor am Theater Aachen. Thorau war Finalist und Sonderpreisträger beim Deutschen Dirigentenwettbewerb 2015. Bereits 2011 machte er als erster Preisträger des fünften Deutschen Hochschulwettbewerbs Orchesterdirigieren in Leipzig auf sich aufmerksam.

In Thoraus Geburtsjahr vollendete Antonio di Cristofano seine Studien am Konservatorium „L. Cherubini“ in Florenz. Seitdem war er in verschiedenen Ensembles aktiv und gastiert regelmäßig mit internationalen Orchestern in renommierten Häusern auf der ganzen Welt. Neben seiner pianistischen Tätigkeit widmet er sich der pädagogischen Arbeit und unterrichtet als Gastprofessor an renommierten Musikhochschulen. Außerdem ist er als Juror bei zahlreichen internationalen Klavierwettbewerben gefragt.

Das Konzert ist das zweite im Rahmen des neuen Musikfestivals „Eifel Musicale“. Die Konzertreihe, die unter dem Motto „Die Eifel umhüllt von Musik“ am 22. März beginnt und am 2. Juni nach mehr als 20 Konzerten endet, will unterschiedliche Musikveranstaltungen wie Kammer-, Orchester- und Kinderkonzerte sowie Meisterkurse, gestaltet von internationalen Künstlern, als zentrale Kulturmarke für die Region Eifel bündeln und als wichtiges Kulturangebot etablieren. Hierbei spielt die Vernetzung von Kooperationspartnern in der gesamten Eifelregion eine wichtige Rolle und ermöglicht ein breit aufgestelltes und hochwertiges Festivalprogramm, etwa mit Echo-Klassik-Preisträgern.

„Wir freuen uns sehr, dass das Aachener Sinfonieorchester in der Eifel auftritt“, sagte Helmut Lanio, Vorsitzender der Stiftung Kloster Steinfeld. „Nur durch eine hohe, künstlerische Qualität kann das Festival langfristig bestehen und überregional als Kulturmarke der Region Eifel wahrgenommen werden“, sagt Intendant Florian Koltun. Zu den Spielstätten zählen unter anderem das Kloster Steinfeld, Schleiden, Gemünd, Monschau, Eupen, Heimbach und Kalterherberg.

Tickets für das Konzert in Steinfeld gibt es in bei allen Vorverkaufsstellen in der Region, bei KölnTicket und EVENTIM und Ticketregional. Auch In Steinfeld gibt es Karten an der Klosterpforte und im Klostercafe.

pp/Agentur ProfiPress


Der katholische Pfarrer Hajo Hellwig segnete die Räumlichkeiten, darunter auch die Gemeindebibliothek, ein. Auch sein evangelisches Pendant Christoph Ude schenkte dem Haus und den Menschen darin seinen Segen. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Mehr als nur ein Haus

In Kall wurde das Haus der Begegnung eröffnet und eingesegnet – Gäste aus Landes-, Kreis- und Kommunalpolitik, Verwaltung und von Partnerorganisationen – Gesamtkomplex kostete 2,3 Millionen Euro

Kall – Es ist vollbracht, der „Husarenritt“, wie Kämmerer Michael Heller es später nennen sollte, ist gelungen: Das Haus der Begegnung in Kall ist am Freitag, 1. Februar, offiziell eröffnet und von den örtlichen Pfarrern Hajo Hellwig und Christoph Ude eingesegnet worden. Es war eine sportliche Herausforderung, der sich die Gemeinde Kall stellte. Noch nicht einmal anderthalb Jahre dauerte es, bis die Arbeiten an dem Gebäude abgeschlossen waren.

Die Anfänge des Projektes beobachtete Bürgermeister Hermann-Josef Esser noch als Ratsherr in Blankenheim. „Die Kaller haben das richtig gemacht“, habe er gesagt, als bekannt wurde, dass Kall den Förderantrag für das Haus stellen wird. Das Haus sei „ein Begegnungsort für alle: Geflüchtete, Beratung Suchende und Bibliothekskunden“, sagte Esser.

Dieser Aussage schloss sich Beate Möllers, Referatsleiterin der Kulturabteilung im Landes-Familienministerium als Vertreterin für Ministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen an. Sie sprach sogar von einem „neuen Identifikationsort für die Gemeinde“. Es sei eine „Chance, die eine Kommune nicht oft bekommt“ und ein „wichtiges Signal, solch ein Haus mitten in den Ort zu stellen“. Als Bibliothekarin widmete sie sich vornehmlich der im ersten Stockwerk untergebrachten Bibliothek der Stufe 1 und sang insgesamt ein Loblied auf die Büchereien. „Eine Bibliothek bietet so viel mehr als das Internet“. Dabei gehe es mitnichten um wachsende Besucherzahlen, sondern um die Rolle, die eine Bibliothek für die Bürger spielt.

„Es geht hier nicht nur um die Haus-Einweihung“, merkte der stellvertretende Euskirchener Landrat Markus Ramers in seiner Rede an. Der Kreis Euskirchen sei bunter geworden, Menschen aus mehr als 130 Nationen lebten zusammen. Kall habe – und das meinte Ramers nicht nur auf das Haus der Begegnung bezogen, sondern auch auf das Begegnungscafé, die Reparaturwerkstatt, die Musikgruppe Kalimba und die Sprachkurse – etwas geschaffen, das über die Gemeindegrenzen hinaus wirkt. Das Haus der Begegnung sei für Menschen „allen Alters, ganz bunt und ganz vielfältig“, so Ramers.

Michael Heller, nicht nur Kämmerer sondern auch allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters, blickte zurück – nicht nur auf die Entstehung des Hauses der Begegnung, sondern sogar auf seine eigene Karriere. Denn vor 30 Jahren, als er noch ganz frisch bei der Gemeinde Kall anfing, zog die Gemeindebücherei in das Hauptschulgebäude ein. Jetzt stand der Umzug der Bibliothek ins Haus der Begegnung an.

„Politik hat aus Überzeugung gehandelt“

Auch erinnerte er sich an die Flüchtlingswelle 1991. Schon damals war für ihn klar: „Das kann man besser machen.“ Und Kall machte es besser: Mitten in der großen Flüchtlingswelle von 2015/16 entwickelte die Politik ein Handlungskonzept für die Gemeinde. Einer der Bestandteile: das Haus der Begegnung. „Die Politik hat aus Überzeugung gehandelt“, sagte Heller.

Dass für das Gesamtprojekt vier Förderanträge gestellt wurden, einen für das Haus, einen für die Bibliothek, einen für den Hof der Begegnung und einen für die Verbindung zum Rathaus, sodass auch das Verwaltungsgebäude barrierefrei wurde, vergisst er auch nicht zu erwähnen. Insgesamt 2,3 Millionen Euro hätten diese vier Projekte gekostet, 60 Prozent davon wurden gefördert.

Wesentlicher Bestandteil im Haus wird in Zukunft die Arbeit mit Geflüchteten sein. Deshalb ließ Alice Gempfer, Integrationsbeauftragte der Gemeinde und diejenige, die das Haus der Begegnung konzeptionell geplant hatte, in einem Vortrag die Umsetzung Revue passieren. Gleichzeitig ließ sie zwei geflüchtete Frauen zu Wort kommen. Dimah Hmidan aus Syrien kam 2015 nach Deutschland. In Kall habe man ihr „alle Türen geöffnet und Gelegenheit gegeben, ein gutes Leben führen zu können“. Ghada Kour Ali war bereits 2003 aus Syrien nach Deutschland gekommen, seit 2010 lebt sie in Kall und engagiert sich in der Flüchtlingshilfe.

Doch natürlich wurde nicht nur geredet. Die aus Ripsdorf stammende Künstlerin Bertamaria Reetz hatte mit ihrer Herde blauer Friedensschafe Weiderecht beantragt. Dafür überreichte sie Bürgermeister Esser, flankiert von seinem Vorgänger Herbert Radermacher und Michael Heller, ein blaues Friedensschaf.

Für Stimmung sorgte die internationale Musikgruppe Kalimba um den Musikpädagogen Reiner Klein. Klein hatte in den Begegnungscafés Jam-Sessions veranstaltet. Außerdem erstellte er gemeinsam mit Flüchtlingen Cajóns, die auch kunstvoll bemalt wurden. Daraus entstand die Musikgruppe, deren Arbeit vom Landesmusikrat auch für das Jahr 2019 gefördert wird. Die Musiker zeigten nicht nur ihr Können. Sie verteilten „Boomwhackers“, bunte Klangrohre, an die Gäste. Unter dem Dirigat von Reiner Klein verwandelte sich der Begegnungsraum in einen gewaltigen Klangkörper. Fast fünf Minuten forderte der Musikpädagoge die Gäste.

Zum Tag der offenen Tür mit Café International und Markt der Möglichkeiten präsentierten sich nachmittags nicht nur alle Partner. Auch das ehrenamtliche Team vom Begegnungscafé um Waltraud Tümmler zeigte wieder einmal seine Stärke. Obwohl der große Begegnungsraum nahezu aus allen Nähten platze, gelang es den Damen gewohnt gelassen und charmant, alle mit Kaffee gespendeten Kuchen zu versorgen. Unterstützt wurden sie diesmal auch von Miguelina Draht, Christine Heinen, Mohamad Dawud, Said Yousef Kassem und Dilo Alo Haso.

Freudige Gesichter gab es auch am Abend. Die Eifel-Gäng um Günter Hochgürtel, Ralf Kramp und Manni Lang, der am Morgen noch die Eröffnungsfeier moderiert hatte, machten das Haus der Begegnung unsicher. Der Auftritt des Trios war schon Wochen im Voraus ausverkauft gewesen.

pp/Agentur ProfiPress

Die um Bürgermeister Hermann-Josef Esser (l.) verstärkte Eifel-Gäng: v.r.: Ralf Kramp, Günter Hochgürtel und Manfred Lang. Nach einem zum Brüllen komischen Abend bedankte sich das ausverkaufte „Haus der Begegnung“ mit „Standing Ovations“. Foto: Alice Gempfer/pp/Agentur ProfiPress
Musik fördert Begegnung: Der Musikpädagoge Reiner Klein animierte die Gäste bei der Eröffnungsfeier zum Mitmachen. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Nick I. (Maßong) und Lia I. (Kläß) regieren bis Aschermittwoch die närrischen Pänz in Kall. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

Nick I. und Lia I. proklamiert

Zwei große Träume gingen in Erfüllung – Volle Bürgerhalle bei der Kindersitzung der „Löstige Bröder“ – Die Riege der Tollitäten in Kall ist nun komplett – „Mücken“-Alarm auf der Bühne – Uwe Reetz sang mit dem neuen Sitzungspräsidenten Maxi Brucker im Duett

Kall – Nun ist die Tollitäten-Riege beim Kaller Karnevalsverein „Löstige Bröder“ komplett. Bei der großen Kindersitzung am letzten Januar-Samstag wurde das Kinderprinzenpaar Prinz Nick I. (Maßong) und Prinzessin Lia (Kläß) auf den närrischen Thron gehoben und von den Kindern in der vollbesetzten Bürgerhalle gefeiert. Ex-Kinderprinz Maxi Brucker gab in der Kindersitzung – unterstützt von Simone Thelen – sein Debüt als Sitzungspräsident.

Fast drei Stunden lang dauerte das Bühnen-Programm, das von Rebekka Kautz zusammengestellt worden war. Mit von der Partie waren die Garden „Minimücken“, die „Lustigen Mücken“, das Synchrontanzpaar Eva & Maria, die „Kallbachmückchen“, die „Höppemückchen“, das Solomariechen Saskia, die „Wirbelmücken“, die Showtanzgruppe „Pink Ladies“ und die Kinder der inklusiven Kita St. Nikolaus, die treue Mitwirkende bei den Kindersitzungen der „Löstige Bröder“ sind.

Auf der großen Bühne wurde es eng, als Kinderliedersänger Uwe Reetz die große Schar der meist kostümierten Kinder um sich versammelte. Zunächst sang Reetz im Duett mit dem Sitzungspräsidenten Maxi Brucker, der dabei eine passable Figur abgab. Höhepunkt der Sitzung war die Inthronisierung des neuen Kinderprinzenpaares, nachdem Löstige-Bröder-Chef Dirk Metz die scheidenden Kinder-Tollitäten Robin I. (Sträußl) und Hanna I. (Goebel) verabschiedet hatte.

Angeführt von der Grade der „Musketiere“ und von der Musikkapelle musikalisch begleitet zog das kleine Prinzenpaar unter dem Jubel von einigen Hundert Kindern in die Bürgerhalle ein. Nach der Proklamation von Nick und Lia machte auch das Kaller Damendreigestirn dem kleinen Prinzenpaar seine Aufwartung. Prinz Ina I. (Teuber-Künnecke), Bauer Simon I. (Simone Saßmann) und Jungfrau Anika I. (Engels) tauschten mit den Mini-Tollitäten die Orden aus.

Mit großer Aufregung und Vorfreude hatten Prinz Nick I. und dessen Prinzessin Lia I. der Kindersitzung entgegengefiebert, denn für beide ging der große Traum in Erfüllung, als Kinderprinzenpaar in Kall zu regieren. Beide besuchen die Clara-Fey-Schule in Schleiden. Und da war es ihnen ganz besonders schwergefallen, vor der Proklamation nicht zu verraten, dass sie Prinzenpaar in Kall werden.

Prinzessin Lia ist zehn Jahre alt. Ihr steckt der Karneval im Blut, denn in der Session 1988 regierten ihre Urgroßeltern als Prinz Gustav I. und Prinzessin Elisabeth I. (Winand) die Kaller Jecken. 1992 folgte ihre Mutter Prinzessin Yvonne I. (Kläß) als Kinderprinzessin. Auch in „Drommer“ (Dreiborn) und Vussem gab es schon Regenten aus Lias Familie Groß. Bühnenerfahrung hat Lia schon reichlich. Sie tanzte schon früh bei den Minimücken. Jetzt schwingt sie mit großer Hingabe die Beine bei den Höppemückchen.

Prinzessin Lia ist Mitglied des Kaller Kinderchores sowie den Pfadfindern. Ein weiteres Hobby ist das Reiten. Auf dem Rücken der Pferde ist sie glücklich. Aber jetzt freut Lia sich auf die tolle jecke Zeit als Kinderprinzessin von Kall.

Auch der elfjährige Prinz Nick tritt in die Fußstapfen seines Urgroßvaters Peter III. und seiner Großtante Heike I., die 2010 Prinzenpaar des Festausschusses Mechernicher Karneval waren. Als Glücksbringer darf Nick die Prinzenschuhe von seinem Uropa tragen. In seiner Freizeit spielt er gerne das Kartenspiel Yu-Gi-Oh! mit seinem Vater, seinem Bruder oder seinen Freunden. Natürlich besitzt Nick auch eine Spielkonsole, auf der er sehr gerne „Fortnite“ spielt.

Lange haben die beiden nach einem Lied für Ihren Einmarsch gesucht. Den Tipp des Löstige-Bröder-Vorsitzenden Dirk Metz, das Lied „Dat hät de Welt noch nit jesinn, dat steck vun klein aan en uns drin“ von Miljö zu wählen, stieß bei beiden auf Begeisterung. „Das passt zu uns“, so Lia und Nick.

pp/Agentur ProfiPress


Geht man lachend durchs Leben, fühlt sich der Mensch direkt besser. Gleichzeitig stärkt es die Abwehrkräfte. Die Gesundheits-Beraterin Dr. Katharina Hoß erklärt, wie der Mensch wieder in Balance gerät. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

„Gehen Sie lächelnd durchs Leben“

DLG Eifel bot im Rahmen ihres Projektes „Gesunde Region“ bei dem ersten Gesundheitstag im evangelischen Gemeindezentrum in Kall wertvolle Workshops um die Gesundheit von Arbeitnehmern – Mit Resonanz ist Projektleiterin Agnes Voerste sehr zufrieden – Die Qualität der Angebote überzeugte Kall – Der Bambus hat eine gute Strategie für stürmische Zeiten, wie Dr. Katharina Hoß bei den ersten Gesundheitstagen der Dienstleistungsgenossenschaft (DLG) Eifel im evangelischen Gemeindezentrum in Kall erläuterte. Sich mit dem Wind wiegen, anstatt zu brechen, und zugleich tief verwurzelt, um stabil und standhaft zu sein. Eine wertvolle Taktik, nach denen Menschen Krisen, Probleme und Belastungen im Alltag und Arbeitsleben bewältigen können, so die Beraterin im Gesundheitsmanagement. Die DLG hatte die Mitarbeiter ihrer Mitgliedsunternehmen zum ersten Mal in Euskirchen, Kall und Mechernich zu den „Gesundheitstagen“ eingeladen. Drei Workshops zum Thema Gesundheit wurden den Teilnehmern in Kall geboten. „Ein breit gefächertes Angebot war uns wichtig, um viele Arbeitnehmer anzusprechen. Gleichzeitig haben wir Wert auf Qualität bei den Themen gelegt“, stellt Projektleiterin Agnes Voerste heraus. Die Teilnehmer bekamen wertvolle Tipps und Experten-Wissen an die Hand, um ihre Gesundheit, ihre innere Stärke und somit auch ihr Leistungsvermögen zu verbessern. Abfedern lautet die Devise Häufig reagierten Menschen getreu dem Motto „Sei, wie ein Fels in der Brandung auf Stress und damit mit einer großen inneren Anspannung, erklärte Dr. Hoß. Eine Versteifung der Muskulatur sei die Folge, die Atmung gerate ins Stocken, kreative Lösungsideen werden blockiert, Reaktionen werden starr und laufen nach einem bestimmten Muster ab. Abfedern, locker bleiben, ruhig auch mal anders als sonst zu reagieren, rät die Expertin für einen solchen Moment, der den Körper in Alarmbereitschaft versetze. Gesundheit gehe weit über das Thema Ernährung und Bewegung hinaus. Dem Körper und dem Geist etwas Gutes tun, lachen und genießen sei ebenso wichtig, wie sich ruhig auch mal was zu gönnen, um glücklich und gesund zu leben. „Was brauchen Sie, damit sie sich wohlfühlen? Fragen Sie sich das ruhig und gestalten Sie bewusst ihren Alltag danach“, so Hoß. Und dann gibt sie noch einen ganz besonderen Tipp: „Gehen Sie lächelnd durchs Leben. Konzentrieren Sie sich auf das, was Sie gerade tun, und denken sie nicht schon an den nächsten Termin.“ Muskeln entspannen Mit Irrtümern bei Rückenproblemen räumte Mario Davidi, Sportwissenschaftler beim Aktivpark Hennes in Kall, auf. Rückenschmerzen seien nicht altersbedingt, sondern auf Bewegungsmangel zurückzuführen. Auch der vorschnelle Austausch einer Hüfte gegen eine künstliche habe meist eher monetäre Gründe, bekämpfe aber nicht die Ursachen. „Durch die neue Hüfte verlagern sie die Schmerzen in den meisten Fällen nur.“ Besonders wichtig: Nicht die Kräftigung der Rückenmuskulatur sei bei Rückenproblemen notwendig, sondern die Entspannung der Muskeln. Um das zu veranschaulichen, ließ er einen Teilnehmer an einem Thera-Band ziehen. „Das ist ihr Muskel. Wenn sie nun noch mehr Kraft aufwenden, wird die Kraft auf das Gelenk noch größer – und das wird irgendwann verlieren. Deshalb sollte es das Ziel sein, die Spannung zu verringern“, so Davidi, der auch schon bei den Fußballvereinen Hertha BSC Berlin, Eintracht Braunschweig und 1. FC Köln tätig war. Er rät zu langfristigen Therapieansätzen durch mehr ganzheitliche und abwechslungsreiche Bewegung, Beweglichkeitstraining und Dehnübungen sowie durch Entspannung – und Wärme. „Wird eine Partie mit Wärme versorgt, weiß der Körper, dass dorthin Nährstoffe transportiert werden müssen“, erklärt Davidi. Das bedeutet aber auch, dass es wichtig ist, nährstoffreiches Essen zu sich zu nehmen. Erste-Hilfe-Kenntnisse, die meistens zuletzt mit dem Führerschein erworben wurden, konnten die Teilnehmer im Workshop auffrischen, der in Kooperation mit dem Roten Kreuz im Kreis Euskirchen stattfand. An einer Puppe übten die Teilnehmer beispielsweise wie man reanimiert. Auf 30-mal Drücken des Brustkorbs folgt zweimal die Zufuhr von Sauerstoff. Während die Puppe über ein Licht signalisiert, ob die Reanimation richtig durchgeführt wird, ist das im echten Leben deutlich anstrengender, als bei der Übung, wie Michael Kundt vom Roten Kreuz mitteilte. Positives Feedback Das Angebot der DLG wurde gut angenommen. Mit der Resonanz sind die Organisatoren zufrieden. Die Teilnehmer gaben ein positives Feedback. Für die drei Gesundheitstage in Euskirchen, Kall und Mechernich haben sich im Vorfeld insgesamt rund 70 Teilnehmer angemeldet. Als nächstes stehe ein Kongressmesse auf dem Plan. Zudem sind in diesem Jahr noch weitere Gesundheitstage vorgesehen. Zurzeit profitieren 55 Unternehmen von der Mitgliedschaft in dem Verbund. pp/Agentur ProfiPress

Die Golbacher Karnevalssitzungen des Sportvereins im Spiegelsaal des Bürgerhauses sind jedes Jahr bis auf den letzten Platz ausverkauft. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

Sugar Girls im Spiegelsaal

„Wilde und unzähmbare“ Damen kommen zur Karnevalssitzung des SSV Golbach am Samstag, 2. März – Kartenvorverkauf am Sonntag, 17. Februar – „Mir sin jeck op Kölle“ zum Motto gewählt

Kall-Golbach – Wenn der SSV Golbach alljährlich zur Karnevalssitzung am Karnevalssamstag einlädt, dann herrscht stets der Ausnahmezustand im bunt geschmückten Spiegelsaal des Bürgerhauses. So wird es auch in diesem Jahr am Samstag, 2. März, um 20 Uhr der Fall sein. Dann steht die SSV-Karnevalssitzung unter dem Motto „Mir sin jeck op Kölle“. Der Kartenvorverkauf für die Sitzung findet am Sonntag, 17. Februar, ab 10 Uhr im Bürgerhaus statt.

Das Programm kann sich sehen lassen, wobei die Verantwortlichen des SSV mit der Sitzungspräsidentin und Vize-Vorsitzenden Britta Schumacher an der Spitze, wieder einige Überraschungen parat haben. Auch der Kaller Karnevalsverein „Löstige Bröder“ wird mit seinen Tollitäten und Garden ein närrisches Gastspiel geben.

Ein Höhepunkt der Sitzung, bei der Britta Schumacher durch das Programm führt, erwartet die Besucher beim Auftritt der im Kölner Raum recht bekannten Showtanzgruppe „Sugar Girls“ aus Bad Münstereifel-Mutscheid. Dann können sich vor allem die Herren der Schöpfung auf einiges gefasst machen, glaubt man der Vorstellung der Gruppe im Internet. „Sie sind wild und unerschrocken, unzähmbar und gefährlich. Zurückgekehrt aus der Wildnis, bereit in den Kampf zu ziehen, kommen sie um ihre gebrochenen Herzen zu rächen“, heißt es dort.

Die „Sugar Girls“ bestehen bereits seit 1991. Als Mitglied der KG Mutscheid und unter fachkundiger Leitung erlernten die jungen Frauen schon früh die Grundlagen des Tanzens. Nach vielen Jahren des Gardetanzes entschieden sie sich, durch den Showtanz eine neue Herausforderung anzunehmen. Dass ihnen das gelungen ist, davon können sich die Besucher der SSV-Sitzung am 2. März überzeugen. Der Eintritt zur Sitzung kostet zehn Euro.

Am Sonntag, 3., und Montag, 4. März, nehmen mehrere Golbacher Gruppen an Zügen umliegender Dörfer statt. An beiden Tagen findet nachmittags nach den Zügen in der Kneipe des Bürgervereins der obligatorische Zugausklang statt.

pp/Agentur ProfiPress


Auch der Kaller Ortsvorsteher Kupp (2.v.r.) war zum Gemeindeempfang erschienen und feierte mit den Jecken aus der Gemeinde. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

Gummibärchen für den Bürgermeister

Großer Bahnhof beim Aufmarsch der Tollitäten in der Kaller Bürgerhalle – Viele Prinzenpaare und Dreigestirne waren der Einladung von Hermann-Josef Esser gefolgt – Vereine aus Wahlen vereint auf der Bühne – Lob für die Jugendarbeit

Kall – Fest in Narrenhand war am letzten Januar-Sonntag die Kaller Bürgerhalle, in die Bürgermeister Hermann-Josef Esser alle Karnevalsvereine und deren Tollitäten aus dem Gemeindegebiet zum großen traditionellen Empfang eingeladen hatte. Fast sieben Stunden lang dauerten der Aufmarsch und die Präsentation der Vereine, die neben den Tollitäten ihre Tanzgarden mitgebracht hatten. „Das ist ja irre, was da alles auf der Bühne gestanden hat“, war Hermann-Josef Esser von dem Narren-Marathon begeistert, bei dem er höchstpersönlich durch das Programm geführt hatte.

Esser stand quasi stundenlang im Wald, denn er moderierte die Veranstaltung vor dem tollen Bühnenbild, das einen Wald mit Bäumen, Wildtieren, Vögeln, Räubern, Schatztruhen und sogar dem Geißbock „Hennes“ vom 1. FC Köln zeigte. Das Bühnenbild deutete auf das räuberische Motto „Aus der Fahrenbach der Ruf erschallt; Räuber sind im Kaller Wald“ hin, das die „Löstige Bröder“ durch die närrische Session begleitet.

Der Gemeindeempfang war erneut eine Demonstration erfolgreicher Jugendarbeit in den Karnevalsvereinen der Gemeinde Kall. Kinder aller Altersklassen zwischen zwei und 18 Jahren enterten die Bühne und erfüllten den Bürgermeister mit Stolz: „Den Trainerinnen und Betreuerinnen kann man nur dankbar sein“, so Esser.

Eine besondere Überraschung erfüllte den Bürgermeister mit großer Freude: Die „Jecke Krohe“ aus Wahlen, die in diesem Jahr ihr elfjähriges Bestehen feiern, zogen gemeinsam mit den Garden des SC Wahlen, dem Spielmannszug, der Musikkapelle „Stehtischmusikanten“ und einem großen Gefolge in die Bürgerhalle ein. Ein imposantes Bild, das es nach einigen Querelen im Dorf seit vielen Jahren nicht mehr gegeben hatte. Entsprechend fiel der Beifall aus, den sich die wiederauferstandene Vereins-Gemeinschaft wahrlich verdient hatte.

Beim Gemeindeempfang präsentierten die „Jecke Krohe“ ihre Tollitäten Prinz Marco „Mac“ I. (Wirtz) und Prinzessin Linda I. (Böking). Die beiden hatten in Erfahrung gebracht, dass Bürgermeister Hermann-Josef Esser ein großer Fan von Gummibärchen ist. Deshalb überreichte Prinzessin Linda dem Gemeindeoberhaupt ein Riesenglas voller Gummibärchen.

Auf der Bühne empfing Bürgermeister Hermann-Josef Esser auch die Tollitäten der „Löstige Bröder“ aus Kall, der „Süetenicher Schlipse“ aus Sötenich, der „Jecke vom Hahnebömsche“ aus Scheven und der KG „Kinderkarneval“ aus Sistig.

Die „Löstige Bröder“ präsentierten der vollbesetzten Halle das erste Kaller Damendreigestirn mit Prinz Ina I. (Teuber-Künnecke) Bauer Simon I. (Simone Saßmann) und Jungfrau Anika I. (Engels) sowie das erst einen Tag zuvor proklamierte Kinderprinzenpaar Nick I. (Maßong) und Lia I. (Kläß). Die Sötenicher waren mit ihrem Dreigestirn Prinz Sepp I. (Müller), Bauer Riemchen I. (Rimke) und Jungfrau Olivia I. (Kornett) sowie dem Kinderprinzenpaar Mirek I. (Kuckelkorn) und Lucie I. (Butzke) zum Empfang erschienen.

Die Schevener „Jecke vom Hahnebömsche“ präsentierten ihr Prinzenpaar Mira I. (Hilger) und Mathias I. (Dederichs). Mit dem Prinzessinnen-Paar Lisa Marie I. (Pucinski) und Julia I. (Esser) waren die Sistiger Karnevalisten nach Kall gekommen.

In der Bürgerhalle herrschte ein ständiges Kommen und Gehen der einzelnen Gesellschaften. Eine wahre Ordensflut ging bei der gegenseitigen Verleihung über den Tollitäten und den Bürgermeister nieder. Der revanchierte sich mit Schokolade für die auftretenden Kinder und mit Gemeindeorden für die Tollitäten und Präsidenten der Gesellschaften.

pp/Agentur ProfiPress


Der neue Vorstand des Vereinskartells (von links) mit dem Vorsitzenden Guido Keutgen, der Schatzmeisterin Anita Velser und dem Vize-Vorsitzenden Stefan Kohl. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

3570 Euro Zuschüsse für Vereine

Kartellversammlung im Saal Gier – Bei der Verteilung herrschte Einigkeit – Der Spielplatz am Ostlandkreuz soll weiter ausgebaut werden – Hoffen auf Spenden – Den Vorstand neu gewählt

Kall – Rückblick auf das verflossene Jahr hielt das Kaller Vereinskartell zum Jahreswechsel bei seiner Mitglieder-Versammlung im Saal Gier, zu der Kartellvorsitzender Guido Keutgen die Vertreter von 13 Vereinen aus dem Zentralort begrüßen konnte. Auf der Tagesordnung standen neben der Abstimmung von Veranstaltungsterminen der einzelnen Vereine die turnusmäßige Neuwahl des Vorstandes sowie die weitere Gestaltung des Spielplatzes nahe dem Ostlandkreuz.

Im Verlauf der Sitzung wurde auch über die Verteilung der von der Gemeinde gewährten Vereinszuschüsse beraten und beschlossen. 3570 Euro Fördermittel standen zur Vergabe an die Vereine zur Verfügung, die einen Antrag auf einen Zuschuss gestellt hatten. Über die Verteilung der Gemeinde-Gelder herrschte Einigkeit.

Zuschüsse bekommen die Ortsgruppe des Vereins Deutsche Schäferhunde (1158 Euro), der Pfadfinderstamm St. Georg (1000 Euro), die DLRG-Ortsgruppe (500 Euro), der Karnevalsverein „Löstige Bröder“ (379 Euro), die Hilfsgruppe Eifel (282 Euro) und der Löschzug Kall (250 Euro). Die Versammlung beschloss, den Gemeindezuschuss für die Hilfsgruppe um einen weiteren Betrag von 218 Euro aus der Vereinskasse auf eine Gesamtsumme von 500 Euro aufzustocken.

Die vom Vereinskartell initiierte und von Anliegern und dem Gemeinde-Bauhof unterstützte Sanierung des Abenteuerspielplatzes am Ostlandkreuz sei erfolgreich verlaufen. Viele Spenden seien eingegangen, sodass der Platz inzwischen eingeweiht werden konnte. Der Ausbau solle jedoch wegen fehlender Spielgeräte weitergehen. Dafür seien bei der Gemeinde bereits Spenden in Höhe von rund 1000 Euro eingegangen.

Dieses Geld reiche jedoch für die Anschaffung eines Spielhauses, einer Wippe und einer Rutsche nicht aus, sodass man auf weitere Spender hoffe. Das Spielhaus habe man aus Kostengründen vorerst aus der Planung gestrichen. Von den Eltern der auf dem Platz spielenden Kinder würden eine Wippe und eine Rutsche gewünscht, berichtete Kartellvorsitzender Guido Keutgen.

Für den Fall, dass das dafür benötigte Geld nicht zusammenkommen sollte, ermächtigte die Versammlung den Vorsitzenden, für eine Realisierung des Vorhabens bis zu 1000 Euro aus der Kartellkasse bereitzustellen. Bei der Gemeinde erfragt werden sollen auch die Konstruktion und Lebensdauer von noch anzuschaffenden Bänken.

Im Vorfeld der Vorstandswahlen, bei denen Vorsitzender Guido Keutgen einstimmig wiedergewählt wurde, hatte Schatzmeister Arndt Schenk angekündigt, nach 18-jähriger Tätigkeit nicht mehr zur Wiederwahl zur Verfügung zu stehen. Und auch der stellvertretende Vorsitzende Stefan Kohl hätte gern seinen Posten an ein anderes Kartellmitglied abgegeben. Als Kohls Nachfolgerin wurde Anita Velser vom Deutschen Schäferhundeverein vorgeschlagen und einstimmig gewählt. Schwieriger wurde es bei der Neuwahl eines Schatzmeisters. Als sich kein Nachfolger für das Amt fand, kam aus der Versammlung der Vorschlag, dass Stefan Kohl noch ein Jahr Vize-Vorsitzender bleiben und Anita Velser die Position des Schatzmeisters übernehmen soll. Nachdem Velser und Kohl ihr Einverständnis erklärt hatten, wurde diese Konstellation von der Versammlung einstimmig beschlossen.

Vorsitzender Guido Keutgen appellierte an die Vereinsvertreter, ihre feststehenden Veranstaltungstermine sowohl dem Kartell als auch der Gemeindeverwaltung rechtzeitig mitzuteilen. Bisher liege nur das Jahresprogramm des Vereins zur Erhaltung der Gaststätte Gier vor. Dieses werde jetzt allen Vereinen zur Orientierung bei deren Terminplanungen zugesandt.

pp/Agentur ProfiPress


Im Familienzentrum Kall können Teilnehmer des DRK-Kurses ab 6. Februar, 19 Uhr, ihre eigenen Näh-Ideen umsetzen. Foto: DRK/pp/Agentur ProfiPress

Kreatives Gestalten

Vierteiliger Nähkursus des Deutschen Roten Kreuzes ab Mittwoch, 6. Februar, 19 Uhr, im Familienzentrum Kall Kall – Das Deutsche Rote Kreuz startet am Mittwoch, 6. Februar, mit einem vierteiligen Nähkursus im Familienzentrum Kall (Hüttenstraße 26). Die Teilnehmer treffen sich immer mittwochs von 19 bis 21.15 Uhr. Der Kursus richtet sich an Menschen, die den Wunsch haben, etwas für sich oder ihr Kind zu nähen. Sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene können ihre kreativen Ideen umsetzen. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt, fachliche Unterstützung und Anleitung bietet Dozentin Eugenia Braun. In einer kleinen Gruppe sollen die Ideen umgesetzt und verwirklich werden. Außerdem gibt Eugenia Braun Tipps und Tricks beim Zuschneiden und Nähen. Die Teilnahmegebühr beträgt 36 Euro. Anmeldung direkt im Familienzentrum Kall (02441/5554) oder bei der DRK-Familienbildung (02251/791184). Teilnehmer werden gebeten, eine Nähmaschine, Stoff und eine Schere mitbringen. pp/Agentur ProfiPress

Entspannungsübungen für Kinder vermittelt das Rote Kreuz in einer zehnteiligen Kursreihe ab Dienstag, 5. Februar, 14.30 Uhr, im Familienzentrum Kall. Foto: Jörg F. Müller/DRK/pp/Agentur ProfiPress

Entspannung für Kinder

Kursreihe des Roten Kreuzes startet am Dienstag, 5. Februar. 14.30 Uhr im Familienzentrum Kall Kall – Entspannungsübungen für den Alltag stehen im Vordergrund eines zehnteiligen Kurses, mit dem das Deutsche Rote Kreuz am Dienstag, 5. Februar, 14.30 Uhr, im Familienzentrum Kall, Hüttenstraße 26, beginnt. Dozentin Sabine Schleinat wird in den zehn anderthalbstündigen Treffen das Thema Entspannung mit Spiel und Spaß erlebbar machen, damit Kinder es selbstständig in den Alltag übertragen können. Schleinat vermittelt den Kindern verschiedene Entspannungsmöglichkeiten wie zum Beispiel kindgerechte Massagen, Fantasiereisen mit Formeln des autogenen Trainings und Techniken aus der progressiven Muskelrelaxation. Die Teilnahme an den zehn Treffen im Familienzentrum Kall beträgt 25 Euro. Anmeldungen sind im Familienzentrum (02441/5554) oder beim Roten Kreuz (02251/791184) möglich. pp/Agentur ProfiPress

Versprechen es bis Aschermittwoch krachen zu lassen: Prinz Ina, Bauer Simon und Jungfrau Anika sind wahre Frohnaturen. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

Damen-Dreigestirn führt Regie

Furiose Proklamationssitzung der „Löstige Bröder“ mit vielen Überraschungen – Prinz Ina (Teuber-Künnecke), Bauer Simon (Simone Saßmann) und Jungfrau Anika (Engels) wollen es bis Aschermittwoch richtig krachen lassen – Männer haben seit vier Jahren offensichtlich keinen Bock mehr auf „Emol Prinz ze sin“

Kall – Seit nunmehr vier Jahren überlassen offensichtlich „Möde Bröder“ in Kall den Damen den Vortritt, wenn es darum geht, im Karneval als Tollität das Zepter zu schwingen. Und so schien jetzt bei der Kostümsitzung der Vorschlag vom Sitzungspräsidenten des Kaller Karnevalsvereins „Löstige Bröder“, Patrick Züll, den Verein in „Löstige Schwestern“ umzubenennen, gar nicht so abwegig zu sein. Denn wie bei der Proklamation der neuen Tollitäten am Samstag in der vollbesetzten Bürgerhalle erneut deutlich wurde, ist bei den Männern „Schluss mit lustig“, wenn es darum geht „emol Prinz ze sen“. Im vierten Jahr in Folge übernahm die holde Weiblichkeit wieder die Regentschaft über die Kaller Jecken. In diesem Jahr ist es nun sogar ein Damen-Dreigestirn, das sich das Motto „Mit Spaß, Herz und Energie übernehmen drei Damen in Kall die Regie“ auf die Fahne geschrieben hat.

Es sind Prinz Ina I. (Teuber-Künnecke), Bauer Simon I. (Simone Saßmann) und Jungfrau Anika I. (Engels), die in der vollbesetzten Bürgerhalle von Bürgermeister Hermann-Josef Esser proklamiert und mit Zepter, Spiegel und Flegel ausstaffiert wurden. Nachdem er Ina I. den Rathausschlüssel überreicht hatte, kündigte er an Urlaub zu machen: „Ich bin dann mal weg; für Euch ist am Dienstag Bauausschuss – viel Spaß.“ Zuvor hatte das Dreigestirn dem Bürgermeister das erste schwarze Gefolge-T-Shirt mit der roten Aufschrift „Et jeilste Land op der Welt, dat es Kall“ überreicht. Direkt auf der Bühne zog sich Esser das Shirt über, nachdem er zuvor die Vorjahresprinzessin Claudia Chytry verabschiedet hatte.

Ex-Prinzessin Claudia gab ihr Zepter mit Wehmut ab. Es sei für sie ein wunderbares Jahr gewesen. Nicht nur, dass sie Prinzessin der Kaller Jecken gewesen sei; sie habe ihren Prinzen Ron geheiratet und dann auch noch Stammzellen für einen an Leukämie erkrankten Menschen spenden können.

Das Damen-Trio Prinz Ina, Bauer Simon und Jungfrau Anika ist von Kindheit an mit dem Kaller Karneval verbunden. Es hat in verschiedenen Garden getanzt, inzwischen gibt es sein Wissen als engagierte Trainerin weiter. Die Idee, die Kaller als erstes Damendreigestirn durch den Karneval zu führen, war schon vor knapp zwei Jahren während eines lustigen Kneipenabends gefallen, als Harald Thelen noch Vorsitzender der „Löstige Bröder“ war. Thelen begleitet das Dreigestirn nun auch durch die Session.

Wie es seit vielen Jahren in Kall ein ungeschriebenes Gesetz ist, wurden die Namen der Tollitäten bis zum Einzug in den Saal streng geheim gehalten. Wie gut das funktioniert, musste auch der ehemalige Vorsitzende Werner Keutgen als Türsteher vor der Garderobe erfahren. Als er das Kommando bekam, die Tür für den Einzug der der neuen Tollitäten zu öffnen, war Keutgen baff, als er seine Tochter Anika als Jungfrau des Dreigestirns entdeckte.

Um das Rätselraten bis zur letzten Sekunde spannend zu machen, hatten die Löstige Bröder symbolische Nebelkerzen gezündet. Beim Auftritt der Sahneschnittchen ließ Sitzungspräsident Patrick Züll durchblicken, dass alle Damen der Gruppe, mit Ausnahme von einer, ehemalige Prinzessinnen seien. „Warten wir mal bis nachher ab“, so Züll. Und auch die zwei Stühle, die in der Prinzenloge parat standen, ließen kaum vermuten, dass es sich bei den neuen Tollitäten um ein Dreigestirn handeln sollte.

Zur Proklamation präsentierten die Löstige Bröder dem Publikum einige Spitzenkräfte, die die Bürgerhalle bis weit nach Mitternacht in ein Tollhaus verwandelten. Die Musikkapelle Kall unter der Leitung von Peter Blum leistete an dem Abend echte Schwerstarbeit.

Ein Teil des Programms wurde von vereinseigenen Kräften bestritten. Das Solomariechen Saskia Hübner, das von Nina Jenniges trainiert wird, legte einen flotten Solotanz aufs Parkett. Die Tänzer des vereinseigenen Herrenballetts „Federwölkchen“ wirbelten als „Beach Boys“ über die Bühne. Reiner Müller, Michael Schulz, Uwe Walber, Markus Walker, Ron Chytry, Hans Lambert, Bernd Jaschke, Dirk Metz, Michael Offerzier, Wolfgang Sträußl, Volker Blatt und Benjamin Kautz waren von den Trainerinnen Simone Saßmann, Anja Tümmler und Ramona Ruthenbeck für den Auftritt fitgemacht worden.

Nicht mehr aus dem Kaller Sitzungskarneval wegzudenken sind die „Sahneschnittchen“ Elke Müller, Simone Thelen, Marita und Claudia Chytry, Gabi Lambert, Kerstin Walber-Wawer, Jutta Söns und Trixi Haseleu. Die Damen, von Caroline Thelen und Stefane Rosenbaum trainiert, boten eine Tanzshow rund um den Globus und warfen eimerweise Tulpen aus Amsterdam aufs närrische Volk.

Die Traditionsgarde „Kallbachmücken“ mit den Tänzerinnen Jasmin Johanns, Alice Zimmermann, Lara Blatt, Annika Zöll, Elena und Sabrina Friedrichs, Hanna Berners, Inga Neumann, Katja Breuer, Nastja Rosenbaum, Selina Lutsch und Stefane Rosenbaum wurde ihrem Ruf gerecht, das Aushängeschild der „Löstige Bröder“ zu sein. Trainiert wird die stolze Garde von Jasmin Johanns und Lara Blatt.

Gäste bei der Sitzung waren der KV „Kinderkarneval Sistig“ und die Schevener KG „Die Jecke vom Hahnebömsche“ die ihre Showtanzgruppe „Limitless“ mitgebracht hatte. Die KG „Schwerfe bliev Schwerfe“ präsentierte ihre Prinzessin Claudia I. (Hahn), deren Ehemann in Kall eine Sicherheitsfirma betreibt.

Die Kaller Showtanzgruppe „Pink Ladies“ unterhielt mit flotten Tänzen und akrobatischen Einlagen. Elena und Sabrina Friedrichs, Lorena Miehl, Denise Schiesberg, Lara Blatt, Lara Zaun, Lara Born, Hannah Kupp, Jasmin Johanns, Selina Lutsch, Chantal Henk, Hanna Berners, Lina Klassen, Alicia Zimmermann, Sarah Dambach, Charlotte Gossen, Katja Breuer, Anna Claßen und Lea Horlitz werden von Lorena Miehl, Elena Friedrichs und Denise Schiesberg trainiert.

Die Lachmuskeln der Besucher wurden arg strapaziert beim Zwiegespräch von „Labbes und Drickes“ und beim Auftritt von Bauchredner Michael Walta mit seiner wilden Hilde, einem vorlauten Flusspferd.

Der Saal tobte als das Heddemer Dreigestirn die Bühne eroberte. Das Trio aus Frankfurt wurde bekannt, durch die RTL-Sendung „Das Supertalent“ mit Dieter Bohlen, bei der es die drei Sänger ins Finale schafften. Als musikalische Zwerge ließen es die Drei in Kall mächtig krachen. Es war weit nach Mitternacht, als die Musikgruppe „Volljas“ die Sitzung ausklingen ließ und die Prinzengarde mit Michael Offerzier, René und Ron Chytry, Thomas Przytarski, Rico Spilles, Max Henk und Thorsten Söns das Dreigestirn und den Elferrat von der Bühne geleiteten.

pp/Agentur ProfiPress

www.loestie-broeder.de


Lesung in der Kaller Bibliothek aus „Margarethes Wolken“ von Maria Josefa Martinez

Maria Jose´ Martinez geboren in Spanien, wurde dort mit vier Jahren in ein Kloster eingeschult. Im Alter von 6 Jahren zog sie nach Gemünd und das Aufwachsen in der Eifel prägt bis heute ihren persönlichen Werdegang. Um schnell Deutsch zu lernen, wurde sie von Bekannten und Nachbarn sowohl mit deutschen Klassikern als auch mit Comics versorgt und entdeckte so ihre Liebe zu Büchern.

In Gemünd lernte sie auch die Protagonistin ihres ersten Buches, Margarethe, kennen und schrieb das Buch um Fakten, welche nicht vergessen werden dürfen, zu erzählen. Margarethe hat so viel erlebt und zu sagen, dass es unbedingt mit den Leser-n/Innen geteilt werden muss.

Musikalisch wird Frau Martinez von Petra Effern am E-Piano begleitet.

Freuen Sie sich mit uns auf einen interessanten Abend und besuchen uns bei unserer Lesung in der Kaller Bibliothek!!!

 

Veranstaltung:

Freitag, 08.02.2019, 19.00 Uhr,

 im Schulungsraum der Kaller Bibliothek,

Haus der Begegnung, Bahnhofstr. 11, 53925 Kall

Tel. 02441/779552, geschützte E-Mail-Adresse als Grafik

Eintritt frei!

 

Achtung: Erweiterte Öffnungszeiten        Montag und Donnerstag von 15.00 Uhr bis 19.30 Uhr

                                                                            Dienstag, Mittwoch und Freitag von 9.00 bis 12.00 Uhr

                                                                            Samstag von 10.00 bis 14.00 Uhr

 


Beim Proben des Bühnenaufmarschs stören die Farbtöpfe und sonstigen Requisiten der Bühnenmaler die junge Garde der Musketiere kaum. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

Farb- und Pinsel AG wieder aktiv

Das Bühnenbild des KV „Löstige Bröder“ ist wieder ein tolles Kunstwerk – Im Vorfeld der Kostümsitzung am 19. Januar wird über neue Tollitäten gerätselt – Garden sind im Probenstress

Kall – Mit dem Kartenvorverkauf ist der Karnevalsverein „Löstige Bröder“ direkt nach dem Jahreswechsel in die Session gestartet. Und auch in der Bürgerhalle, wo am Samstag, 19. Januar, um 20 Uhr die große Proklamationssitzung über die Bühne geht, herrscht seit einigen Tagen bereits ein emsiges Treiben.

Die Tanz- und Showgarden, das Männerballett und die kleine Garde „Musketiere“ holen sich bei den finalen Trainings den letzten Schliff, denn sie sind ein Teil des Sitzungsprogramms, das Literat Ralph Drehsen und Sitzungspräsident Patrick Züll am Samstagabend präsentieren. In Kall ist man gespannt, welche Tollitäten während der Sitzung von Bürgermeister Hermann-Josef Esser auf den Narrenthron gehoben werden. Ob es ein Prinzenpaar, eine Prinzessin oder gar ein Dreigestirn sein wird, bleibt bis zum Saaleinmarsch des oder der Regenten streng geheim.

Die letzten Tage vor der großen Prinzenproklamation hat das Licht in der Bürgerhalle fast allabendlich gebrannt. Die Mannschaft der Bühnenbauer trat schon früh in Aktion, um der legendären „Farb- und Pinsel-AG“ beste Voraussetzungen für das Malen des Bühnenbildes zu schaffen.

„Aus der Fahrenbach der Ruf erschallt, Räuber sind im Kaller Wald“ lautet das diesjährige Sessionsmotto, das die Bühnenmaler in vielen Arbeitsstunden durch ein kunstvolles Hintergrundmotiv umgesetzt haben. Entworfen wurde das Bühnenbild von dem Kaller Vereinsmitglied Rolf Esser. Umgesetzt wurde das bunte Kunstwerk von einer bunt gemischten Gruppe jüngerer und älterer Mitglieder.

Alte Hasen wir Renate Schüttler, Jaqueline Drehsen, Karin Larres, Claudia Krause, Uwe Walber und Udo Schmidt freuten sich in diesem Jahr über den Mal-Nachwuchs Lara Blatt, Jonas Drehsen, Elena Friedrichs und Jasmin Johanns, sodass die vereinseigene Farb- und Pinsel-AG sich keine Sorgen um die Zukunft machen muss.

Übungsfleiß zeigt derweil auch die junge Garde der „Musketiere“, die mit ihrem Trainer Ralf Sauerbier in der Bürgerhalle den Saaleinmarsch und Zackigkeit für die Kindersitzung am 27. Januar üben. Standartenträger und Kommandant Maxi Brucker und die Gardisten Maik Larres, Robin Sträußl, Paul Hrziwnak, Nils Ruthenbeck und Robin Walker hören in dieser Session auf das Kommando ihres Trainers.

„Auf der Bühne gebt ihr richtig Gas, da müssen die Tische wackeln“, trichtert Sauerbier den jungen Gardisten ein, die von Uwe Walber und Markus Walker betreut werden. Beim Proben des Bühnenaufmarschs stören dann die Farbtöpfe und sonstigen Requisiten der Bühnenmaler kaum.

Für die Proklamationssitzung am 19. Januar gibt es noch einige Restkarten, die bei Optik Kohl im Rewe-Center erworben werden können.

pp/Agentur ProfiPress


Mitglieder der neuen Provinzleitung der Salvatorianer sind auch die Steinfelder Patres Lambertus Schildt (2.v.l., Provinzökomom) und Paul Cyrys (r., Konsultor) sowie die ehemaligen Steinfelder Patres Heribert Kerschgens (3.v.r) und Michael Overmann (2.v.r.). Foto: Salvatorianer Deutschland/pp/Agentur ProfiPress

Patres Lambertus und Paul in Leitung wiedergewählt

Zwölftes Provinzkapitel der Salvatorianer im Kloster Steinfeld – Pater Hubert Veeser geht in dritte Amtszeit als Provinzial – Auch zwei ehemalige Steinfelder Patres gehören zur Leitung

Kall-Steinfeld – Auf dem zwölften Provinzkapitel der Salvatorianer wurde Pater Hubert Veeser erneut zum Provinzial der Deutschen Provinz der gewählt. Dazu gehören auch die beiden Steinfelder Patres Lambertus Schildt, der in seinem Amt als Provinzökonom bestätigt wurde, und Paul Cyrys, der weiterhin als Konsultor das Leitungsgremium ergänzt. Auch die beiden ehemaligen Steinfelder Patres Heribert Kerschgens und Michael Overmann gehören der Provinzleitung an.

Zum Kapitel der deutschen Ordensgemeinschaft der Salvatorianer waren in der ersten Januarwoche 19 Mitglieder der Provinz nach Steinfeld gereist. Neben zahlreichen Zukunftsfragen stand auch die Wahl der neuen Provinzleitung auf dem Plan. Der 58-jährige Pater Hubert Veeser, der seit 2012 der Gemeinschaft als Provinzial vorsteht, wurde dabei mit der notwendigen Zweidrittelmehrheit für eine dritte Amtsperiode in seinem Amt bestätigt.

Der gebürtige Oberschwabe aus Kisslegg im Allgäu führte die deutsche Provinz in den vergangenen zwei Amtsperioden auch durch schwierige Phasen. Wie in vielen anderen Ordensgemeinschaften auch, galt es unter anderem mit dem schwindenden Nachwuchs umzugehen. Der Mangel an jungen Mitbrüdern erforderte zahlreiche Umstrukturierungen, darunter auch die Aufgabe von Niederlassungen in Deutschland. Die Auflösung dieser Standorte wird auch in den kommenden drei Jahren die Arbeit der Ordensleitung mitbestimmen.

Zugleich aber möchte Pater Hubert Veeser in den kommenden Monaten neue Schwerpunkte setzen: „Das Kapitel hat uns den Auftrag gegeben, uns auch wieder verstärkt dem Thema der Gemeinschaft und des geistlichen Lebens zuzuwenden. Es soll uns vor allem auch darum gehen, die Spiritualität unseres Ordensgründers Pater Franziskus Jordan neu zu fördern.“

Neben dem Provinzial wurden Pater Heribert Kerschgens (Berlin, früher Leiter des Hermann-Josef-Kollegs Steinfeld) als Provinzvikar, Pater Lambertus Schildt (Geschäftsführer des Klosters Steinfeld) als Provinzökonom und Pater Michael Overmann (früher Präfekt im Internat in Steinfeld) als Provinzsekretär erneut in ihren Ämtern bestätigt. Pater Friedrich Emde (Bad Wurzach) ist neuer Konsultor des Leitungsgremiums. Weitere Konsultoren sind Pater Wolfgang Sütterlin (Lochau) und Pater Paul Cyrys (Steinfeld). Sitz der Provinzleitung ist das salvatorianische Zentrum in München-Laim.

pp/Agentur ProfiPress

Uwe Schubinski (v.l.), Vorsitzender des Vereins zur Erhaltung der Gaststätte Gier, Schriftführer Reiner Züll, der zweite Vorsitzende Ralf Schumacher und Kassierer Berthold Jansen präsentierten das Kulturprogramm 2019. Foto: Michael Nielen/Wochenspiegel Schleiden/pp/Agentur ProfiPress

Sechsmal Kultur in der Gaststätte Gier

Verein zum Erhalt der Gaststätte stellte das Programm für das Jahr 2019 vor – Saal war 2018 80-mal gebucht worden

Kall – Das Kulturprogramm in der Gaststätte Gier in Kall schlägt ein. Denn die Anfragen von Künstlern, die im Saal der Gaststätte auftreten wollen, häufen sich. Da verwundert es, dass der Verein zum Erhalt der Gaststätte Gier für dieses Jahr nur sechs Veranstaltungen geplant hat. „Unser Ansinnen ist es, den Saal und die Gaststätte für die Kaller Bevölkerung zu erhalten“, erzählt Uwe Schubinski, Vorsitzender des Vereins. Im vergangenen Jahr sei alleine der Saal rund 80 Mal gebucht worden – „für Kommunionsfeste, Familienfeiern oder auch für die Kaffeetafel nach einer Beerdigung“, berichtet Schubinskis Stellvertreter Ralf Schumacher.

Und weil für solche Zwecke Kapazitäten freigehalten werden müssen, beschränkt sich der Verein beim Kulturprogramm auf eben nur sechs Veranstaltungen, die immer an einem Samstag um 20 Uhr stattfinden. Das Programm ist hochkarätig und vielseitig. „Es wird auch das ein oder andere Wiedersehen mit einigen Künstlern geben, die jedoch neue Programme präsentieren“, erzählt Schubinski und verweist als Beispiel auf Gerd Köster. Für seinen Auftritt im Premierenjahr 2018 war das Interesse so groß, dass längst nicht jeder Interessent eine Karte erhielt.

Den Auftakt machen am 30. März Katia Franke und Marcel Höfs mit dem Programm „Herz und Heimat für 3 Groschen“, in dem die Moderatorin und der Schauspieler aus Groschenromanen vorlesen. Am 6. April ist das Joscho-Stephan-Quartett zu Gast. Die Musiker präsentieren unter dem Stichwort „Swinging Strings“ Gypsy-Swing. Gerd Köster, Frank Hocker und Helmut Krumminga kommen am 15. Juni mit dem neuen Programm „Wupp“. Auf der Setliste stehen neben eigenen Songs auch eingekölschte Coverversionen der Lieblingskünstler des Trios.

Weltmusik mit der Band Los Vecinos steht am 28. September im Kalender. Blues und Rock sind am 19. Oktober im Mittelpunkt, wenn die Band Kozmic Blue zu Gast ist. „Chille in Kölle“ heißt es am 9. November, Wilhelm Geschwind und Susanne Riemer präsentieren ein Mundart-Konzert.

„Die Resonanz auf unser Kulturprogramm war einfach klasse“, sagte Uwe Schubinski und blickt auf das Premierenjahr zurück. Der Verein existiert seit 2015, doch erst für das vergangene Jahr wurde erstmals ein Kulturprogramm auf die Beine gestellt. Die Rückmeldungen waren positiv. „Wir besitzen in Künstlerkreisen offensichtlich bereits einen guten Ruf“, sagt Schriftführer Reiner Züll schmunzelnd.

Tickets können ab sofort unter geschützte E-Mail-Adresse als Grafik reserviert werden.

pp/Agentur Profipress


Mit Hausunterricht, hier geleitet durch einen deutschen „Missionar auf Zeit“, sollen Kinder auf die Elementarschule vorbereitet werden. Foto: Heinrich Latz/pp/Agentur ProfiPress

Schulcontainer in Manila finanziert

Hermann-Josef-Kolleg Steinfeld spendet 12.500 Euro an Hilfsorganisation „Puso Sa Puso“ – Schulunterricht für Slum-Kinder in philippinischer Hauptstadt

Kall-Steinfeld – 12.500 Euro – diese stolze Summe spendete das Hermann-Josef-Kolleg Steinfeld kurz vor Weihnachten an die Hilfsorganisation der Salvatorianer „Puso Sa Puso“ auf den Philippinen. „Das sind wundervolle Nachrichten und ein wundervolles Weihnachtsgeschenk“, schrieb die Projektkoordinatorin Schwester Frances Mangabat von den Salvatorianer-Schwestern an Schulleiter Thomas Frauenkron.

Die außergewöhnlich hohe Spendensumme haben die Schüler im wahrsten Sinne des Wortes erlaufen. Am Hermann-Josef-Tag am 14. Mai lauschten sie nämlich nicht nur den Worten des fernsehbekannten Tierfilmers Andreas Kieling, sondern nahmen auch am Klostermauerlauf teil. Dabei handelt es sich um einen Sponsorenlauf. Die Schüler müssen vorher Paten finden, die pro gelaufenen Kilometer einen bestimmten Betrag spenden. „Trotz der schlechten Wetterbedingungen war am Ende des Tages wieder eine erstaunliche Kilometerzahl beim Klostermauerlauf zusammengekommen“, schreibt Schülerin Jana Geschwind auf der Homepage der Schule.

Mit dem Geld werden soziale Projekte der Salvatorianer unterstützt. Dieses Jahr waren die „Salvatorianer Weltweit“ an das Hermann-Josef-Kolleg herangetreten und baten um Berücksichtigung für ein Projekt in der philippinischen Hauptstadt Manila. Für das Lernzentrum in Parola, einem Slum in Manila, in dem mehr als 60.000 Menschen leben, davon die Hälfte Kinder, soll ein zweiter Schulcontainer errichtet werden. Die 12.500 Euro des Hermann-Josef-Kollegs ermöglichen dies.

Für das Steinfelder Gymnasium ist das Projekt von besonderem Interesse, denn der ehemalige Schulleiter Pater Hermann Preußner ist seit vielen Jahren in Manila aktiv. In dem Lernzentrum wird mittellosen Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit gegeben, einen Schulabschluss zu erhalten. „Ich finde die Maßnahme beeindruckend“, meint Schulleiter Thomas Frauenkron.

„Puso Sa Puso“ ermöglicht es seit 2010, dass Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene nach einem bestimmten, eigentlich für Schulabbrecher konzipierten Programm, die Primär- und Sekundarschule nachholen können. Jedes Jahr werden 220 bis 250 Mädchen und Jungen aufgenommen. Die Abschlussquote lag zuletzt bei 98 Prozent.

Die Maßnahmen finden in einem Container statt. Wegen stark steigender Schülerzahlen und weiteren Programmen musste die Hilfsorganisation einen Raum anmieten, der wegen stark gestiegener Mietpreise aber nicht gehalten werden konnte. Deshalb soll der zweite Container angeschafft werden, für den das Hermann-Josef-Kolleg gespendet hat.

Seit 1996 sind die Salvatorianer in Manila vertreten und leiten dort zahlreiche soziale Projekte. Besonderes Augenmerk legt der Orden darauf, Kindern aus den Slums einen Ausweg aus der Armut durch Bildung zu bieten. Die Kinder in den Slums brechen häufig die Schule ab und durchsuchen mit ihren Familien zwölf bis 16 Stunden täglich die Mülldeponien nach Verwertbarem, um Geld zu verdienen.

pp/Agentur ProfiPress


Welche wichtigen Bausteine bei der Erhaltung und Wiederherstellung des eigenen Wohlbefindens eine Rolle spielen, erfährt man bei den ersten Gesundheitstagen der Dienstleistungsgenossenschaft (DLG) Eifel vom 14. bis 16. Januar. Foto: DRK/pp/Agentur ProfiPress

Eifel nimmt Gesundheit in den Blick

Aktionstage vom 14. bis 16. Januar im Mechernicher Rathaus, Euskirchener Rotkreuzzentrum und Kaller Gemeindezentrum – Veranstalter ist die Dienstleistungsgenossenschaft (DLG) Eifel in Zusammenarbeit mit den Kommunen Kall und Mechernich und dem Roten Kreuz - Workshops, Vorträge und Mitmach-Aktionen – Im Fokus stehen der gesunde Rücken, aber auch das Geheimnis jugendlicher Gelenkmobilität und stoffwechselbedingte Ursachen von Erschöpfung

Kreis Euskirchen/Eifel - Etwas für die Gesundheit tun? Das geht gerade im Alltag von Arbeitnehmern leicht unter. Dabei ist es gar nicht so schwer. Man kann sogar am Arbeitsplatz Übungen machen und Fehlhaltungen vermeiden.

Welche wichtigen Bausteine bei der Erhaltung und Wiederherstellung des eigenen Wohlbefindens eine Rolle spielen, erfährt man bei den ersten Gesundheitstagen im Kreis Euskirchen vom 14. bis 16. Januar im Mechernicher Rathaus, Euskirchener Rotkreuzzentrum und Kaller Gemeindezentrum.

Gesunde Region Eifel

Eingeladen sind Beschäftigte aus den Mitgliedsunternehmen der Dienstleistungsgenossenschaft Eifel (DLG), aber auch andere Interessierte können sich anmelden und teilnehmen: geschützte E-Mail-Adresse als Grafik. Weitere Informationen bei Dr. Katharina Hoß, Telefon 0151/15 55 77 62.

Schwerpunkthema im Mechernicher Rathaus (Bergstraße 1) ist am Mittwoch, 16. Januar, von 15 bis 16.30 Uhr der gesunde Rücken. In Euskirchen (Rotkreuzzentrum Jülicher Ring 32b), erfahren die Zuhörer am Montag, 14. Januar, ebenfalls von 15 bis 16.30 Uhr Wissenswertes über den sicheren und gesunden Umgang mit Medikamenten und deren Nebenwirkungen.

In Kall (Gemeindezentrum, Aachener Straße 49) lernen sie am Dienstag, 15. Januar, zur gleichen Zeit die körperlichen oder stoffwechselbedingten Ursachen von Erschöpfung, Burnout und Depression kennen - und wie man vorbeugen kann oder was im Fall des Falles zu tun ist, um schnell wieder gesund zu werden.

Die DLG betreibt mit einem von der Bundesregierung geförderten Projekt „Gesunde Region Eifel“ zunächst in den nächsten beiden Jahren umfangreiches Betriebliches Gesundheitsmanagement für die Beschäftigten ihrer Mitgliederfirmen, aber auch für die ganze Region Eifel. Arbeitnehmer der Mitgliedsfirmen nehmen kostenlos teil, andere Interessenten zahlen für die hochwertigen Angebote 25 Euro Teilnahmegebühr.

„Nutzen Sie diese Gelegenheit zur persönlichen gesundheitlichen Auffrischung und erfahren Sie viel Neues zum Thema Gesundheit und Kraftreserven!“, wirbt die Projektmanagerin Agnes Voerste für die Veranstaltung, die die DLG erstmals durchführt.

Je nach Veranstaltungsort werden verschiedene Vorträge und Workshops sowie Mit-Mach-Aktivitäten zu wichtigen gesundheitlichen Fragen angeboten. Es geht um Trainingsmöglichkeiten, psychische Widerstandsfähigkeit, „Resilienztraining“, das Geheimnis „Jugendlicher Gelenkmobilität“ und den damit verbundenen sechs größten Irrtümern in Sachen „Gelenk- und Rückenbeweglichkeit“. Zusätzlich werden Vorträge von Fachleuten angeboten.

„Check-ups“ inklusive

An allen drei Standorten gibt es zudem „Check-ups“. In Euskirchen bietet die BARMER von 13 bis 17.30 Uhr einen Balance-Check an, der die Bandbreite der Herzfrequenz (Herzratenvariabilität) testet und damit einiges über die Fitness des Organs verrät. Die Teilnehmer in Kall und Mechernich können ihren allgemeinen Gesundheitszustand zwischen 13 und 17 Uhr von der AOK checken lassen. Mit dem Qiu-Gruppentraining wird dort zudem noch die individuelle Entspannungsfähigkeit überprüft.

Referenten der Gesundheitstage sind Dipl. Sportwissenschaftler Mario Davidi (aktivpark Hannes), Dr. Katharina Hoß (Beratung im Gesundheitsmanagement), Dipl. Psychologe Mona Lohr (Eudemos), Ute Michaelis, (DRK Euskirchen), Dipl. Sportlehrer Reiner Nottelmann (Sportwelt Schäfer), Petra Vossen (BARMER) und Anita Zilliken (BFG-Institut).

pp/Agentur ProfiPress


Bücherei geschlossen

Schließungszeiten der Gemeindebücherei Kall während der Ferien und neue Öffnungszeiten der Kaller Bibliothek ab 2019

In der Zeit vom 24.12.2018 bis zum 11.01.2019 bleibt die Gemeindebücherei Kall geschlossen.

Ab dem 14.01.2019 öffnet die Kaller Bibliothek ihre Pforten in den neuen Räumlichkeiten im Haus der Begegnung - hinter dem Rathaus.

 

Bibliothek der Gemeinde Kall

Bahnhofstr. 11

53925 Kall

Tel. 02441/ 779552

Fax. 02441/779503

E-Mail: geschützte E-Mail-Adresse als Grafik

http://www.gemeindebuecherei-kall.de

 

Öffnungszeiten ab Januar 2019:

montags                                            15 bis 19.30 Uhr

dienstags                                          9 bis 12.00 Uhr

mittwochs                                        9 bis 12.00 Uhr

donnerstags                                    15 bis 19.30 Uhr

freitags                                              9 bis 12.00 Uhr

samstags                                          10 bis 14.00 Uhr

 

Bitte bereits vormerken: Große Eröffnung am 01.02.2019

Herzliche Einladung an alle Nutzer/Innen und Interessierten!

Das Team der Kaller Bibliothek freut sich auf viele Besucher/Innen!

 
Nick I. (Maßong) und Lia I. (Kläß) regieren bis Aschermittwoch die närrischen Pänz in Kall. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

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